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1. FC Köln vertraut Beierlorzer – Katterbach verletzt – Nachwuchs erfolgreich

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Beierlorzer bleibt – vorerst

Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Der 1. FC Köln schwieg am Montag nach der Derbypleite. Während die Medien fleißig spekulierten, ob FC-Trainer Achim Beierlorzer nach der Niederlage in Düsseldorf seinen Hut nehmen, Sportdirektor Armin Veh eventuell sogar gleich ebenfalls gehen muss und wer die geeigneten Nachfolger für die beiden wären, wenn es denn so kommt, herrschte Funkstille am Geißbockheim. Wie Express, Kölner Stadtanzeiger und Geissblog.Koeln unisono berichteten, sei im Vorstand des Clubs am Montag zwar eine Entscheidung gegen den aktuellen Cheftrainer gefallen, entlassen ist Beierlorzer aber dennoch noch nicht. Die Kölnische Rundschau vermeldete am Montag derweil, der Trainer bekomme gegen Hoffenheim am Freitag noch eine weitere Chance, auch weil Veh ihn nicht habe feuern wollen. Der Express vermutete diesbezüglich, der aktuelle Geschäftsführer Sport könne noch Anhänger im „Gemeinsamen Ausschuss“ haben, der beim FC die wichtigen Entscheidungen trifft.

„Dass es im Fußball am Ende auf Ergebnisse ankommt, ist dennoch jedem klar.“

Der Trainer selbst verließ die Domstadt nach einer Besprechung mit Veh und einer Trainingseinheit allerdings prompt: Da am Dienstag nicht trainiert wird, reiste Beierlorzer dem Vernehmen nach zur Familie nach Nürnberg. Die Kölner Verantwortlichen haben derweil bis in den späten Montagabend beraten. Am Dienstag folgte dann die Entscheidung: Beierlorzer bleibt – vorerst. „Die aktuelle Situation haben wir in ausführlichen Gesprächen mit Geschäftsführung, Sportkompetenzteam und Gemeinsamem Ausschuss sehr gründlich analysiert. Gemeinsam sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir unserem Cheftrainer Achim Beierlorzer das Vertrauen aussprechen“, heißt es in einer Erklärung des FC-Vorstands. „Geschäftsführung und Sportkompetenzteam sind davon überzeugt, dass die Mannschaft und das aktuelle Trainerteam gegen Hoffenheim gemeinsam am Freitag die Wende schaffen können. Dabei unterstützen wir sie. Dass es im Fußball am Ende auf Ergebnisse ankommt, ist dennoch jedem klar.“ Im Klartext: Beierlorzer bekommt noch eine Chance am Freitag gegen Hoffenheim – geht das Spiel verloren, dürfte seine Amtszeit in Köln beendet sein.

LINK: Die komplette Erklärung des Vorstands bei fc.de

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Katterbach mit Muskelverletzung

Der 1. FC Köln muss in nächster Zeit auf Noah Katterbach verzichten. Der Youngster musste bereits in der Anfangsphase des Derbys in Düsseldorf ausgewechselt werden. Am Montag folgte dann die Diagnose Muskelverletzung. Beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim am Freitagabend wird der Linksverteidiger den „Geißböcken“ also auf jeden Fall fehlen. Danach geht es erst einmal in die Länderspielpause. Wie lange Katterbach genau ausfallen wird, teilte der 1. FC Köln nicht mit.

Derbyfrust bei Höger, Terodde und Co.

Nach der Niederlage gegen die rheinischen Rivalen zeigten sich die Kölner Profis frustriert: „Wären wir mit dem 0:0 in die Halbzeit gegangen, wäre noch alles drin gewesen. So ist es halt scheiße und dann läuft ein Derby auch mal so, wie es jetzt gelaufen ist“ lamentierte Marco Höger.

„Wenn du keine Tore schießt, kannst du auch nicht gewinnen.“

„Wir müssen bei so einem Einwurf konzentriert sein, die Leute übernehmen und mitgehen. Wir bringen uns immer wieder in Situationen, in denen wir dumm dastehen und das darf einfach nicht passieren“, erkannte derweil Abwehrmann Rafael Czichos und Simon Terodde resümierte: „Wenn du keine Tore schießt, kannst du auch nicht gewinnen. Man hat gesehen, dass es knallhart um den Abstieg geht. Wir sind nicht besser als andere Mannschaften, das müssen wir noch mehr reinkriegen und die Chancen, die wir haben, dann auch nutzen. Die Quittung der Fans haben wir bekommen, das ist auch verständlich.“ Die kompletten Statements gibt’s bei fc.de

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Torhunger beim Nachwuchs

Während bei der Profi-Mannschaft Tristesse herrscht, kann immerhin der Nachwuchs des 1. FC Köln verzücken: Die U21-Mannschaft der „Geißböcke“ schlug am Wochenende den Bonner SC mit 4:2 – einen Treffer steuerte Darko Churlinov bei. Der Auftritt des Kölner Talents schien auch beim Gegner für Verwunderung zu sorgen: „Man, warum spielt der nicht Erste?!“, fragte sich zumindest der Social-Media-Mensch in der Nachbarstadt und ist damit vermutlich nicht allein. Noch mehr Torhunger zeigte derweil die kölsche U19-Mannschaft: Die schickte die städtische Konkurrenz von Viktoria Köln direkt mit einer 10:0-Packung nach Hause. 

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