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Gisdol: „Brauchen Top-Leistung“ – FC und Poldi kooperieren – Skhiri: „Wollen etwas mitnehmen“

Pressekonferenzen, Kaderinfos, Shortnews, Stats, Reaktionen und Termine – alles übersichtlich serviert mit effzeh-KOMPAKT.

„Der FC ist mein Verein“: 1. FC Köln und Lukas Podolski vereinbaren Zusammenarbeit
SUZUKA, JAPAN - OCTOBER 07: German football player Lukas Podolski poses for a photo on the grid before the Formula One Grand Prix of Japan at Suzuka Circuit on October 7, 2018 in Suzuka. (Photo by Mark Thompson/Getty Images)

Lukas Podolski | Foto: Mark Thompson/Getty Images

Der 1. FC Köln und Lukas Podolski haben bei einem gemeinsamen Treffen in Köln am Dienstag eine Zusammenarbeit vereinbart. Eine entsprechende Mitteilung veröffentlichten die „Geißböcke“ noch am selben Tag. Wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen werde, darüber schweigen sich die Parteien allerdings aus. Es „wurde vereinbart, sowohl eine kurzfristige Zusammenarbeit als auch eine Einbindung von Lukas in den Verein nach seiner aktiven Karriere anzugehen. Ein entsprechendes Konzept und ein Zeitplan werden nun von Lukas Podolski und Nassim Touihri (Podolskis Berater, Anm.d.Red.) sowie der FC-Geschäftsführung gemeinsam erarbeitet“, heißt es auf der FC-Homepage.„Wir hatten einen angenehmen und offenen Austausch, für den ich mich herzlich bei den FC-Verantwortlichen bedanke. Ich freue mich darauf, gemeinsam zu planen, wie ich den FC unterstützen kann. Denn Köln war, ist und bleibt meine Heimat und der FC ist mein Verein“, sagte Lukas Podolski, der seine fußballerische Karriere jedoch nicht bei seinem Herzensclub fortsetzen, sondern vermutlich zu Antalyaspor wechseln wird.

„Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation“

FC-Präsident Dr. Werner Wolf sagt: „Lukas ist ein Idol für eine ganze Generation FC-Fans und wird beim FC immer eine offene Tür vorfinden. Wir möchten seine Liebe und seine Strahlkraft für den FC nutzen und Lukas zugleich bei den für ihn bedeutenden und sehr persönlichen Schritten beim Übergang von der aktiven Karriere in die Zeit danach begleiten. Dazu werden wir ab sofort in einem kontinuierlichen Dialog stehen, auf den wir uns sehr freuen.“ FC-Sportgeschäftsführer Horst Heldt äußerte sich via Sport1  zur Vereinbarung mit dem 130-fachen Nationalspieler, der für den 1. FC Köln in 181 Pflichtspielen 86 Tore schoss. Podolski habe eine erkennbare, intensive Liebe zum Klub und zur Stadt. „Wir haben vereinbart, dass wir das gemeinsam miteinander leben wollen. Dazu haben wir uns gegenseitig bekannt“, betonte der FC-Sportgeschäftsführer.

In den nächsten Tagen und Wochen soll dann gemeinsam besprochen werden, wie ein Konzept entwickelt werden kann. „Wir wollen Lukas nicht erst nach seiner Karriere einbauen. Wir wollen jetzt mit ihm und seinem Management Ideen entwickeln, in denen er sich wiederfindet, mit der Zielsetzung: ‚Wie kann ich dem Verein helfen? Was kann ich dazu beitragen, dass Köln dauerhaft erfolgreich ist?'“ Dies soll unabhängig von der Fortsetzung seiner Karriere bei Antalyaspor sein. „Sein Fokus liegt weiterhin auf dem Fußballspielen. Aber er wird immer wieder Gelegenheiten haben, sich bei uns mit einzubringen. Wichtig ist, dass nichts entschieden wird, ohne dass Lukas mit eingebaut wird und einen Weg mit definiert.“

LINK: 1. FC Köln und Lukas Podolski vereinbaren Zusammenarbeit – fc.de

Pressekonferenz vor Dortmund: „Wir brauchen ein Top-Leistung“

Am Mittwoch stand beim FC die Pressekonferenz vor der Partie gegen Borussia Dortmund am Freitag auf dem Programm. „Ich bereite die Mannschaft auf das Spiel vor. Die Jungs nehmen im Laufe ihrer Karriere wahr, dass es Stadien gibt, die etwas Besonderes haben. Ich brauche die Atmosphäre in Dortmund nicht extra ansprechen. In unserem Stadion ist es auch laut, wenn es zur Sache geht“, erklärte Cheftrainer Markus Gisdol die Ausgangslage. „Dortmund hat eine ganze Reihe an exzellenten Spielern. Mit Haaland haben sie eine neue Komponente dazu gewonnen. Aber wir konzentrieren uns auf uns.“


Dortmund sei ein schwerer Gegner, aber „wir fahren nicht nach Dortmund, um uns die Zeit zu vertreiben“, so Gisdol. „Wir brauchen in Dortmund eine Top-Leistung.“ Gisdol betonte jedoch auch: „Es war kein Zufall und nicht nur Glück, dass die Mannschaft gepunktet hat.“ Personell kann der Trainer derweil aus dem Vollen schöpfen: „Es gibt keine größeren Blessuren. Marco Höger ist wieder im Training. Ich hoffe, dass wir jetzt weiter gut durch die Trainingseinheiten kommen“, erklärte der Coach.

Pyrotechnik bei zwei Auswärtsspielen: Geldstrafe für den 1. FC Köln

Der 1. FC Köln muss wegen des Einsatzes von Pyrotechnik durch seine Fans eine Geldstrafe berappen: Das DFB-Sportgericht hat den Bundesligisten wegen zwei Fällen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger mit Geldstrafen in Gesamthöhe von 60.000 Euro belegt. Bis zu 20.000 Euro davon könne der Verein für sicherheitstechnische und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, heißt es in der Mitteilung. Diese Maßnahmen sind dem DFB bis zum 30. September 2020 nachzuweisen. FC-Fans hatten in der Pokalpartie beim 1. FC Saarbrücken als auch im Bundesliga-Auswärtsspiel beim 1. FSV Mainz 05 Pyrotechnik im Gästeblock gezündet.

Timo Horn: „Würde mich freuen, wenn Düsseldorf absteigt“

Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Nach der Kölner Siegesserie meldet sich nun auch FC-Keeper Timo Horn zu Wort. In der Sendung „100% Bundesliga“ bei RTL Nitro stand Horn Rede und Antwort und äußerte sich dabei auch zu Ex-Trainer Achim Beierlorzer. „Ich finde es grundsätzlich schwierig, dass er erst noch das Köln-Wappen auf der Brust hatte und ein paar Tage später auf einmal Werte eines anderen Clubs vertreten werden“, erklärte Horn. „Das finde ich nicht authentisch und gefällt mir nicht so gut, aber das zeigt auf der anderen Seite, wie dünn besetzt aktuell auch der Trainermarkt ist und wie gefragt die Trainer in der ersten oder zweiten Liga sind.“ Zu Neu-Trainer Markus Gisdol erklärte Horn: „Man merkt ihm an, dass er diese Situation schon einmal durchlebt hat. Er strahlt eine unheimliche Ruhe aus und auch eine gewisse Sicherheit. Das überträgt sich natürlich auf die Spieler.“ Zur aktuellen sportlichen Situation und dem Abstiegskampf in der Bundesliga äußerte sich der Keeper ebenfalls. „Es wäre sehr schön, wenn wir den direkten Klassenerhalt packen“, so Horn, der sich eine Spitze nicht verkneifen konnte. „Und als Kölner sind es dann die Düsseldorfer, die ich mir da noch wünschen würde.“

Ellyes Skhiri im Gespräch: “Jeder hat aktuell ein sehr gutes Niveau“

Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Der tunesische Neuzugang Ellyes Skhiri stand bisher in 16 von 18 Bundesliga-Spielen des 1. FC Köln in der Startelf. Der defensive Mittelfeldspieler gehört insbesondere in den letzten Spielen zu den absoluten Leistungsträgern beim FC. Zum aktuellen Leistungsaufschwung seiner Mannschaft sagte der Nationalspieler: „Wir haben Charakter gezeigt, das war das wichtigste in unserer Situation. Jeder gibt sowohl im Training als auch beim Spiel alles. Außerdem glaube ich, dass jeder individuell aktuell ein sehr gutes Niveau hat.”Auch auf das Spiel gegen Borussia Dortmund am kommenden Freitag blickt er voraus. Skhiri befindet: „Ohne Frage wird das ein schwieriges Spiel gegen eine starke Mannschaft. Sie haben ihren eigenen technischen Stil und suchen immer die spielerische Lösung.” Kölns laufstarker Mittelfeldspieler gibt dabei auch gleich die Marschroute für das Duell vor: „Im Fußball ist alles möglich. Wir fahren nicht nur nach Dortmund, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Wir wollen dort etwas mitnehmen.” Die Methoden des neuen sportlichen Führungsduos bestehend aus Horst Heldt und Markus Gisdol finden beim Rechtsfuß durchaus Anklang. „Sie haben eine neue Dynamik in den Klub und die Mannschaft gebracht. Das Team wirkt jetzt sehr stabil”, kommentiert der Mittelfeldspieler.

Podcast #TrotzdemHier über Wolfsburg, Podolski und FC-Stammtisch Talk

In der 81. Ausgabe des Podcasts #TrotzdemHier, der sich mit dem 1. FC Köln auseinandersetzt, sprachen Gastgeber @kylennep, @ruhrpott_hennes und effzeh.com-Redakteur Arne Steinberg über das letzte Spiel gegen den VfL Wolfsburg, die Personalie Lukas Podolski und die Ausgabe des “FC-Stammtisch Talk” am Dienstagabend. Auch das Interview von Timo Horn bei RTL Nitro wird thematisiert. Zudem blicken die Drei auf das anstehende Spiel gegen Borussia Dortmund. Gerade in Bezug auf die ausbleibende Berichterstattung nach dem “FC-Stammtisch Talk” erklärte unser Redakteur die Hintergründe und unsere Motive, dann doch nicht auf der Bühne sitzen zu wollen. In diesem Zusammenhang nutzte Arne die Gelegenheit, das Selbstverständnis und die Motivation hinter effzeh.com ein wenig näher zu erläutern. Hört es euch bei Interesse gerne an!

LINK: Podcast #TrotzdemHier, Nr. 81: KOE-WOB 3:1

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