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Spielberichte

1:2 gegen Mainz 05: U19 des 1. FC Köln scheitert im DFB-Juniorenpokal

Der Traum von Berlin ist für die U19 des 1. FC Köln bereits nach der 1. Runde geplatzt: Gegen den Nachwuchs des 1. FSV Mainz 05 unterlagen die jungen „Geißböcke“ nach schwachem Auftakt mit 1:2.

1. FC Köln U19 - Mainz 05 U19 DFB-Juniorenpokal
Foto: effzeh.com

Als der Abpfiff des Schiedsrichter im gut besuchten Franz-Kremer-Stadion erklang, brandete Jubel bei den Rot-Weißen auf. Aus Sicht des 1. FC Köln allerdings bei den falschen Spielern in diesen Farben: Nach einen harten Pokalfight hatte die U19 der „Geißböcke“ soeben in der 1. Runde des DFB-Juniorenpokals gegen den Nachwuchs des 1. FSV Mainz mit 1:2 (0:2) verloren. Der Anschlusstreffer von Eladan Islamovic (48.) kurz nach der Pause war zu wenig für die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck, die bereits nach elf Minuten durch Gegentore von Oscar Schönfelder (1.) und Suliman Marlon Mustapha (11.) mit 0:2 hinten lag und zum Schluss der Partie eine Überzahl (Gelb-Rot für Mustapha, 90.+3) nicht nutzen konnte.

„Wir hatten mehr Spielanteile und mehr Chancen. Auf die 90 Minuten gesehen sind wir aber nicht das Optimum gekommen“, sagte U19-Coach Ruthenbeck nach der Partie gegenüber der „Kölnischen Rundschau“ und war insbesondere mit der Anfangsphase seiner Schützlinge nicht einverstanden. „In den ersten 25 Minuten war Mainz uns in allen Belangen überlegen. Am Ende sind wir für diese 25 nicht so guten Minuten bestraft worden“, urteilte der ehemalige Interimstrainer der effzeh-Profis und lag mit seiner Analyse wahrlich nicht daneben.

Islamovic verkürzt, Mueller verpasst

Entscheidend für das bittere Pokalaus war tatsächlich eine indiskutable Leistung in der ersten halben Stunde: Nicht einmal eine halbe Minute war gespielt, da jubelten die rheinhessischen Gäste. Schönfelder ließ effzeh-Linksverteidiger Erkan Akalp alt aussehen und schoss zur frühen Führung für die „Nullfünfer“ ein, die auch im Anschluss gegen verunsicherte Kölner am Drücker blieben. Schon kurz nach dem Rückstand der nächste Nackenschlag für die jungen „Geißböcke“: Mustapha war bei einer Flanke von der linken Seite völlig unbewacht und vollendete zum 2:0 für Mainz, die ebenso wie der effzeh-Nachwuchs ungeschlagen an der Spitze ihrer A-Jugend Bundesliga-Staffel stehen. Davon war bei den Ruthenbeck-Schützlingen zunächst nur wenig zu sehen, erst nach und nach bissen sich die Jungs um Kapitän Robert Voloder ins Spiel.

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Und hätten bereits vor der Pause zurück in die Partie kommen können: Tim Lemperle und Sebastian Mueller verpassten bei guten Gelegenheiten den Anschlusstreffer, Sava Cestic‘ Tor wurde wegen Abseitsstellung die Anerkennung verweigert. Dennoch: Die effzeh-U19 war nun mindestens auf Augenhöhe mit den körperlich präsenten Gästen und belohnte sich in der zweiten Halbzeit zunächst für ihre gute Moral. Rechtsverteidiger Eladin Islamovic tankte sich kurz nach dem Seitenwechsel gegen gleich drei Mainzer Abwehrspieler durch und traf ins lange Eck zum 1:2. Nur wenig später um ein Haar der Ausgleich: Thielmann setzte sich stark durch und legte vor dem Mainzer Tor auf Mueller quer, der allerdings einen Schritt zu spät kam und das sicher geglaubte 2:2 verpasste.

Mainz 05 zu clever für anrennende Kölner

Danach wurde die Partie zunehmend hitziger, der Spielrhythmus ging angesichts zahlreicher Unterbrechungen und der hohen Temperaturen im Kölner Grüngürtel verloren. Die Gäste verteidigten mit der Führung im Rücken clever, ließen ihre körperliche Überlegenheit gegen die verzweifelt anrennende effzeh-U19 spielen. In der Schlussphase warfen die Kölner dann alles nach vorne, schnürten die „Nullfünfer“, die durchaus gefährlich konterten, in deren Hälfte ein. Aber auch eine Gelb-Rote Karte gegen Torschütze Mustapha, der gegen den eingewechselten Papalia ordentlich hinlangte, brachte nicht mehr die entscheidende Wende: Am Ende brachte Mainz den Vorsprung über die Zeit und zieht in die nächste Runde des DFB-Juniorenpokals ein. Der Traum vom Endspiel in Berlin ist für den 1. FC Köln früh geplatzt.

Die U19 des 1. FC Köln: Friedsam – Islamovic, Cestic, Voloder, Akalp – Strauch, Olesen (68. J. A. Jansen), Thielmann – Lemperle (88. Papalia), Obuz (83. Özden) – Mueller.

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