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Schadts Mannen im Pokalfieber

Während die U21 im Derby bei Fortuna Köln antritt, reist die U19 im Viertelfinale DFB-Juniorenpokals zu Rot-Weiß Erfurt.

Die erste Titelchance ist weg. Das empfand auch U19-Trainer Manfred Schadt nach der 0:1-Niederlage im Spitzenspiel gegen Schalke 04 so und gratulierte dem Kontrahenten zur Westmeisterschaft. Eine Möglichkeit verbleibt dem am Saisonende scheidenden Trainer aber noch, in dieser Spielzeit etwas für die Vitrine im Geißbockheim zu gewinnen. Den nächsten Schritt dazu kann sein Team am Wochenende gehen: Im Viertelfinale des DFB-Juniorenpokals reist die U19 zu Rot-Weiß Erfurt.

„Das ist ein ganz besonderes Spiel für uns. Nur einer kann gewinnen und der möchten wir sein“, ist für Schadt die Marschrichtung klar. Gegen den Neunten der A-Jugend Bundesliga Nord/Nordost wollen die jungen Geißböcke, die auf die verletzten Michael Clemens, Florian Schell und Christian Brückers verzichten müssen, unbedingt ins Halbfinale einziehen. „Wir fahren nicht dorthin, um uns die Stadt anzuschauen, sondern wir haben ein Ziel auf das wir uns fokussieren. Wir wollen uns gegen Rot-Weiß durchsetzen“, so Schadt.P1160236

Respekt vor den Thüringer Kontrahenten ist bei der U19, die nach Freilos in Runde 1 im Achtelfinale Energie Cottbus mit 4:0 eliminierten, vorhanden: „Sie verfügen über ein sehr gutes Angriffsspiel und sind in der Lage schnell zu kontern“, zeigte sich der scheidende Übungsleiter nach der Analyse des Gegners beeindruckt und formuliert seinen Anspruch an seine Mannen. „Wir müssen defensiv weiter gut arbeiten und unsere Offensivaktionen verbessern und zielstrebiger agieren.“

Amas im Derby bei Fortuna – leider parallel zu den Profis

Auch für die U21 steht am Wochenende ein besonderes Spiel an. Am Samstag um 14 Uhr kommt es zum Derby bei Fortuna Köln – und zu einem Wiedersehen alter Bekannter. Während U21-Trainer Dirk Lottner an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, hat der Gastgeber gleich ein ganzes Bataillon an ehemaligen Geißböcken im Kader. Sportlich ist die Ausgangslage klar: Fortuna kämpft als Tabellenzweiter um den Aufstieg, unsere Amateure zittert um den Klassenerhalt.

Im Hinspiel konnten die jungen Geißböcke den Lokalrivalen lange ärgern – nach früher Führung durch Lucas Musculus konnte die Fortuna die Partie aber in der zweiten Halbzeit noch drehen und gewann verdient mit 2:1. „Wir müssen eine absolute Top-Leistung am Samstag abrufen, wenn wir bei der Fortuna etwas mitnehmen möchten“, konstatiert Lottner und lobt den starken Gegner: „Die Fortuna hat eine richtig gute Mannschaft und steht zu Recht sehr weit oben in der Tabelle.“

Auf große Fanunterstützung muss die Geißbock-Reserve leider verzichten: Aufgrund der Eröffnung eines VIP-Bereichs konnte die Partie nach Terminierung des Paderborn-Spiels nicht mehr verlegt werden. „Es ist schade für die Jungs, die eine größere Fanunterstützung am Samstag verdient gehabt hätten“, bedauert auch Lottner die Parallelansetzung. Dennoch wolle man ein gutes Spiel zeigen und hoffe, dass es zu etwas Zählbarem reicht.

Schommers erwartet den unbedingten Siegeswillen

Die ersten Punkte in diesem Jahr will auch die U17 einsammeln. Nach der 0:4-Pleite bei Borussia Dortmund im ersten Pflichtspiel 2013 fordert Trainer Boris Schommers im Duell gegen MSV Duisburg (Sonntag, 11 Uhr, FC-Sportpark) eine Reaktion von seinem Team: „Ich erwarte, dass wir am Sonntag bissig in den Zweikämpfen sind und viel Einsatz auf dem Platz zeigen.“

Im Duell der Tabellennachbarn – der FC ist Sechster, die Duisburger rangieren einen Platz dahinter – konnte sich der Geißbock-Nachwuchs im Hinspiel mit 3:2 durchsetzen. Dennoch unterschätzt Schommers die Gäste aus dem Ruhrpott nicht: „Wir wissen, dass der MSV einen starken Kader hat und dass wir eine hervorragende Leistung abrufen müssen, um die Duisburger zu bezwingen.“

Für einen Erfolg beim Heimstart im neuen Jahr fordert Schommers den Siegeswillen seines Teams heraus: „Wir müssen unnötige Fehler vermeiden, davon haben wir uns zuletzt zu viele geleistet. Außerdem müssen wir grellig sein, unbedingt siegen zu wollen“, so der Coach, der die U17 in den vergangenen beiden Jahren zur Westmeisterschaft geführt hatte.

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