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1. FC Köln mit Remis gegen Zwolle – Hector mit DFB-Ehrgeiz – Cordoba will „nach vorne gucken“

Pressekonferenzen, Kaderinfos, Shortnews, Stats, Reaktionen und Termine – alles übersichtlich serviert mit effzeh-KOMPAKT.

Torloses Remis im Testspiel gegen PEC Zwolle
REUTLINGEN, GERMANY - JULY 14: Vincent Koziello of 1.FC Koeln in action during the pre-season friendly match between SSV Reutlingen v 1. FC Koeln at Stadion an der Kreuzeiche on July 14, 2019 in Reutlingen, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)

Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Am frühen Nachmittag endete das Testspiel zwischen dem 1. FC Köln und dem niederländischen Erstligisten PEC Zwolle torlos 0:0. Der FC musste auf einige verletzte Spieler und für Länderspiele abgestellte Akteure verzichten, so dass der Spielkader mit Philipp Wydra (U17) sowie Marvin Obuz und Elias Oubella (beide U19) aufgefüllt wurde. In der ersten Halbzeit entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Jhon Cordoba (23.) und Anthony Modeste (44.) die einzigen Torchancen der Kölner vergaben.

Nach der Halbzeit kam unter anderem Simon Terodde neu ins Spiel und scheiterte mit einem Volleyschuss am Keeper von PEC Zwolle. Matthias Bader traf in der 54. Spielminute noch den Pfosten; ab dann nahm Zwolle aber das Heft in die Hand, und die Partie wurde zu einem Privatduell zwischen Thomas Kessler und dem Ex-Paulianer Lennart Thy, das der frischgebackene Vater mit einigen guten Reaktionen für sich entscheiden konnte und so das Kölner Tor sauber hielt. Die drei Nachwuchsspieler des FC wurden in der 2. Halbzeit eingewechselt, konnten aber nicht mehr nachdrücklich auf sich aufmerksam machen.

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Die Aufstellung des 1. FC Köln: Kessler – Sobiech, Schmitz (ab 83. Obuz), Czichos – Risse (ab 78. Oubella), Höger (ab 46. Bader), Verstraete, Jakobs (ab 61. Hauptmann) – Koziello (ab 46. Ehizibue) – Modeste (ab 46. Terodde), Cordoba (ab 69. Wydra)
Cordoba: „Wir wollen positiv bleiben“

Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Bei der Heimniederlage gegen die TSG Hoffenheim erzielte der Kölner Stürmer Jhon Cordoba mehr als zwei Jahre nach seinem Debüt endlich sein erstes Bundesliga-Tor für den FC – mit einem abgefälschten Schuss traf der Kolumbianer zur 1:0-Führung. Dem Express sagte der Stürmer trotz der langen Flaute: “Ich habe immer Selbstvertrauen, das letzte Jahr in der 2. Liga hat mir viel Kraft gegeben.” Trotz der schwierigen Lage schaut Cordoba weiterhin optimistisch in die Zukunft: “Es bringt nichts, die ganze Zeit über die Vergangenheit zu reden. Wir sind eine Mannschaft. Wir wissen genau, wie die Situation ist”, erklärt der Rekord-Neuzugang des Vereins.” Er formulierte im Gespräch mit dem Express auch gleich die Marschroute für die kommenden Tage und Wochen: “Wir wollen positiv bleiben und nur nach vorne gucken. Egal, was mit Trainer und Geschäftsführer war – damit dürfen wir uns nicht beschäftigen. Wir müssen uns auf das Training und die Spiele konzentrieren.” Gleichzeitig glaube er an die Qualität der Mannschaft und unterstreicht, dass noch alles möglich sei. 

Hector sieht „extreme Herausforderung“ bei der Nationalmannschaft
KLAGENFURT, AUSTRIA - JUNE 02: Jonas Hector of Germany reacts during the International Friendly match between Austria and Germany at Woerthersee Stadion on June 2, 2018 in Klagenfurt, Austria. (Photo by Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images)

Foto: Alexander Hassenstein/Bongarts/Getty Images

Vor den EM-Qualifikationsspielen der deutschen Nationalmannschaft gegen Belarus am Samstag und Nordirland am Dienstag äußerte sich FC-Kapitän Jonas Hector zu seiner Situation in der DFB-Auswahl. „Es ist wichtig, den Konkurrenzkampf zu haben. Jetzt sind wir zu dritt, das ist eine extreme Herausforderung, wenn man hinten ansteht“, so der 29-Jährige, der zuletzt mehrfach nicht zum Einsatz gekommen war. Die Nase vorn hatten bei Bundestrainer Joachim Löw Nico Schulz (Borussia Dortmund) und Marcel Halstenberg (RB Leipzig). „Es gab Zeiten, da war ich der einzige Linksverteidiger. Da konnte ich mich nicht beschweren“, betont der FC-Kapitän, der sich durchaus zutraut, bald wieder die erste Geige auf der linken Defensivseite der Nationalmannschaft zu spielen. „Hoffnung ist immer da, sonst wäre ich nicht dabei.“

Mitgliederrat Derkum äußert sich

In diesen Tagen wird rund um den 1. FC Köln mal wieder über Gremien und Strukturen und den Mitgliederrat diskutiert. Warum, ist sachlich nicht so recht nachzuvollziehen. Offensichtlich reicht die Trainer-Entlassung und eine durchaus erwartbare sportliche Krise aber aus, um dieses kalte Eisen erneut zu erhitzen – auch dank mancher Presseberichte. Die Diskussion ist auch dem Mitgliederrat selbst nicht verborgen geblieben. Auf Twitter ergriff nun Mitgliederrat Jupp Derkum das Wort und äußerte sich kurz und knapp zu aktuellen Diskussion. „Persönlich halte ich die Schlussfolgerung, Kontrollen zu Gunsten des Handlungsspielraums Einzelner einzuschränken, für falsch“, erklärt Derkum. Ein Bundesligist wie der FC lasse sich so nicht nachhaltig erfolgreich führen. Die Diskussion über die angeblich zu komplizierten Strukturen beim FC, gehe für ihn „am Problem vorbei“. Ausführlicher äußerte sich Derkum im Podcast „TrotzdemHier“, den ihr euch hier anhören könnt. Auch wir bei effzeh.com haben uns ein paar der größten Irrtümer zum Thema angenommen – und sie entkräftet – hier geht’s lang.

Alle Infos und Gerüchte zur Trainer- und Sportchefsuche

Der 1. FC Köln befindet sich derzeit auch auf der Suche nach einem neuen Trainer und einem neuen Sportgeschäftsführer – die Gerüchteküche brodelt, jeden Tag taucht ein neuer Name auf. Damit ihr den Überblick behalten könnt, haben wir den Ticker wieder aktiviert. Dieses Mal liegt der Fokus aber nicht auf möglichen Neuzugängen, sondern auf den Namen, die als mögliche neue Chef-Trainer und Sportchefs des 1. FC Köln genannt werden.

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