Folge uns
.

kompakt

Heldt sieht Situation kritisch – Meré wieder am Ball – Verbände gegen Trainer-Wechselsperre

Pressekonferenzen, Kaderinfos, Shortnews, Stats, Reaktionen und Termine – alles übersichtlich serviert mit effzeh-KOMPAKT.

Heldt sieht Situation kritisch und fordert Aufbruchstimmung

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Im Interview mit dem Express hat der neue Geschäftsführer Sport Horst Heldt die Situation beim 1. FC Köln als „kritisch“ eingeordnet. Der siebte Abstieg in der Vereinsgeschichte müsse mit aller Macht verhindert werden: „Entscheidend wird sein, dass wir schnell den Boden finden, stabiler werden und nicht weiter fallen. Wir müssen Nackenschläge, sofern sie kommen sollten, besser wegstecken und dürfen nicht abreißen lassen“, so der 49-jährige.

Ob der Verein sich im Winter verstärken wird, ließ Heldt erst einmal offen. Der Kader sei auch jetzt schon qualitativ besser als der einiger Konkurenten und der Transfermarkt im Winter kein einfacher. Der Schlüssel seien auch nicht zwingend zig weitere Zugänge, sondern die Bereitschaft der jetzigen Mannschaft, den Extrameter zu gehen. Dies könnten auch Jugendspieler, für die es oft sogar einfacher sei, da sie nichts überdenken würden.

Als großes Faustpfand bezeichnete Heldt außerdem die Fans, welche er bei der Mission Klassenerhalt ins Boot holen möchte: „Wir brauchen hier eine Aufbruchsstimmung. Denn die Mannschaft braucht die Unterstützung von allen Seiten. Da ist jeder gefragt.“ Dafür notwendig sei eine Geschlossenheit im Verein, die ein wenig verloren gegangen sei.

LINK: Horst Heldt: „Wir müssen den Boden unter den Füßen finden“ (Express.de)

Auch interessant
Höger sieht "ältere Spieler" gefordert – Heldt glaubt an Gisdol - Katterbach zurück im Training
Meré trainiert wieder mit Ball

Die Personalsituation beim 1. FC Köln entspannt sich im Vorfeld der Partie gegen den FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr) weiter: Nachdem gestern bereits Youngster Noah Katterbach ins Mannschaftstraining zurückkehrte, machte Jorge Meré einen weiteren Schritt Richtung Comeback. Der Spanier, der sich zu Beginn der Länderspielpause eine Muskelverletzung zugezogen hatte, arbeitete am Mittwoch erstmals wieder mit dem Ball, wie der Verein auf seinen Social-Media-Kanälen verkündete.


DFB und DFL gegen temporäre Sperren für wechselnde Trainer

Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Trotz der durch den recht kurzfristig erfolgten Wechsel von Achim Beierlorzer zum 1. FSV Mainz 05 entstandenden Diskussion sehen weder DFB noch DFL Handlungsbedarf bezüglich einer Sperre für wechselnde Trainer. Daniel Niedzkowski, Leiter der Fußball-Lehrer-Ausbildung im DFB, fände es einem „SportBild“-Bericht zufolge „extrem problematisch, Trainern grundsätzlich die Chance zu verbauen, an anderer Stelle schnell wieder einzusteigen.“ Laut DFL-Direktor Ansgar Schwenken sprächen neben sportlichen Erwägungen auch arbeitsrechtliche Aspekte „gegen mögliche Einschränkungen“. Zuvor hatte Lutz Hangartner, Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer (BDFL), die Debatte angeheizt: „Ich würde sicherlich nicht sagen: ‚Das geht nicht, das ist unsinnig’. So ein Bäumchen-wechsel-dich-Spiel halte ich für nicht gut“, sagte Hangartner der „SportBild“. Beierlorzer hatte nur neun Tage nach seiner Entlassung in Köln beim Ligarivalen aus Mainz angeheuert. Diese kurze Zeitspanne sei „schon relativ krass“, meinte Hangartner: „Es gibt sicherlich Gründe, die dagegen sprechen, dass so etwas stattfindet.“

LINK: „Extrem problematisch!“ DFL und DFB gegen temporäre Wechselsperre für Trainer (eurosport.de)

LINK: Mainz-Sportchef Schröder: „Ist nicht so, als hätte Beierlorzer in Köln den Geißbock 153-mal gestreichelt“ (transfermarkt.de)

FC besucht die Kinderklinik

Wie in jedem Jahr hat der 1. FC Köln es sich auch in dieser Saison nicht nehmen lassen und dem Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße einen vorweihnachtlichen Besuch abgestattet. Die komplette Profi-Mannschaft samt Trainerteam der „Geißböcke“ verteilte ein paar Mitbringsel und verbrachte Zeit mit den jungen Patienten. Das Schicksal der Kinder lässt auch die FC-Profis nicht kalt. „Es ist jedes Jahr das gleiche: Wenn ich nach diesem Termin zu Hause bin, umarme ich erstmal meine Kinder“, sagte der zweifache Familienvater Anthony Modeste.


Die Stiftung 1. FC Köln hatte Geschenke für die jungen Patienten besorgt – darunter FC-Tassen, Adventskalender und kleine Hennes-Stofftiere. „Bei solchen Begegnungen sind wir uns total bewusst, was für ein privilegiertes Leben wir führen“, sagte FC-Cheftrainer Markus Gisdol anlässlich des Termins. Bereits am vergangenen Freitag hatte die U19-Mannschaft des Clubs die Kinderklinik des Porzer Krankenhauses besucht.

Mehr aus kompakt

.