Folge uns
.

kompakt

Höger sieht „ältere Spieler“ gefordert – Heldt glaubt an Gisdol – Katterbach zurück im Training

Pressekonferenzen, Kaderinfos, Shortnews, Stats, Reaktionen und Termine – alles übersichtlich serviert mit effzeh-KOMPAKT.

Heldt überzeugt von Gisdol und Hector

Foto: ODD ANDERSEN/AFP via Getty Images

Nach der Auftakt-Pleite unter Markus Gisdol als Cheftrainer beim 1. FC Köln droht am Rhein schnelle Ernüchterung nach dem Trainerwechsel. Dass Ex-Trainer Achim Beierlorzer mit seiner neuen Mainzer Mannschaft prompt 5:1 in Hoffenheim gewann, konnte den Eindruck zusätzlich nicht entschärfen. Der neue Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln, Horst Heldt, ist allerdings überzeugt davon, dass die Entscheidung auf Gisdol zu setzen, nach wie vor richtig ist. „Ich sehe es nicht so, dass das Spiel eine Belastung für den neuen Trainer war. Eher ist es so, dass jeder Tag Gold wert ist. Wenn man einen Trainer wechseln will, sollte man das auch durchziehen“, wird der neue Kölner Sportchef im Geissblog.Koeln zitiert. „Wir müssen den Trainerwechsel auf Strecke sehen.“ Dass mit Leipzig zunächst ein starker Gegner wartete, sei zwar nicht optimal gewesen, man müsse es aber nun so nehmen wie es kommt, so Heldt.

Ebenfalls keine Sorgen macht sich der Geschäftsführer um Führungsspieler Jonas Hector, dessen Fehler in Leipzig zum 1:0 für die Gastgeber geführt hatte. Hector selbst sprach von einem „Bärendienst für die Mannschaft“. Dass nach dem Patzer weitere Aufbauarbeit nötig ist, glaubt Heldt aber nicht. „Fehler passieren. Jonas wird das wegstecken“, versicherte der Geschäftsführer dem Express. Auch Neu-Trainer Gisdol pflichtete bei: „Mit Jonas braucht man nicht viel sprechen. Er weiß sofort, wenn er einen Fehler gemacht hat.“

Auch interessant
Auswärtspleite in Leipzig: Auf den 1. FC Köln wartet viel Arbeit
Höger nimmt ältere Spieler in die Pflicht

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

FC-Vizekapitän Marco Höger hat im Kölner-Stadtanzeiger die älteren Spieler in die Pflicht genommen, im anstehenden Abstiegskampf die jüngeren Spieler zu führen. „Gerade wir älteren Spieler müssen mehr vorangehen. Wir stehen in der Pflicht und müssen die jüngeren Spieler an die Hand nehmen. Da beziehe ich mich mit ein.“

„Wir müssen dem Gegner weh tun“

Helfen soll dabei unter anderem eine kompakte Spielweise: „Wir müssen unangenehmer sein als zuletzt, dem Gegner weh tun.“ Außerdem sei nun in allen Köpfen angekommen das es nur um den Klassenerhalt ginge und nicht um mehr, wie der ein oder andere sich das vielleicht gedacht hat, so Höger weiter.

Katterbach zurück im Training – zwei Youngster zu Gast

Der 1. FC Köln kann in der Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen den FC Augsburg am kommenden Samstag wieder auf Noah Katterbach bauen: Der junge Linksverteidiger, der sich im Derby bei Fortuna Düsseldorf (0:2) früh in der Partie eine Muskelverletzung zuzog, kehrte am Dienstag in das Mannschaftstraining zurück. Dort trifft der 18-Jährige in dieser Woche auf zwei bekannte Gesichter aus der äußerst erfolgreichen U19 der „Geißböcke“: Torjäger Sebastian Müller darf sich ebenso bei den Profis zeigen wie Abwehrchef Robert Voloder.

 

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

 

Good news🔴⚪️ @nk3 ist zurück im Mannschaftstraining.😊 #effzeh #Köln #Kölle #Bundesliga

Ein Beitrag geteilt von 1. FC Köln (@fckoeln) am

Streller war offenbar Kandidat

Wie der Schweizer „Blick“ berichtet, war Ex-FC-Stürmer Marco Streller ein Kandidat für die Nachfolge von Armin Veh als Geschäftsführer Sport der „Geißböcke“. Der Schweizer hatte im Sommer sein Amt als Sportdirektor beim FC Basel nach internen Streitigkeiten niedergelegt. Wie „Blick“ berichtet, sagte Streller dem 1. FC Köln jedoch nach ersten Gesprächen ab. Laut dem Schweizer Blatt sei das die zweite Absage aus dem Nachbarland gewesen, auch Christoph Spycher, der bei den Young Boys erfolgreich gearbeitet hat, soll kein Interesse an der Aufgabe in Köln gehabt haben.

LINK: Bundesligist wollte Streller als Sportchef holen – blick.ch

Auch interessant
Horst Heldt zurück beim 1. FC Köln: Vom „neuen Hässler“ zum starken Mann an alter Wirkungsstätte
DKMS-Aktion und Kleiderspende

Registrieren lassen und Leben retten: Die Kölner Band „5vor12“ ruft dazu auf, am 8. Dezember zwischen 11 und 15 Uhr an einer Registrierungsaktion der DKMS in der Halle am Südstadion teilzunehmen. Guido „Haetty“ Mauss, ein Musiker der Band ist vor wenigen Wochen an akuter Leukämie erkrankt und benötigt dringend einen geeigneten Stammzellspender, um überleben zu können. Die Band ist unter anderem durch den Song „Nach Hause“ bekannt, zudem Lukas Podolski nach seiner Rückkehr im Jahr 2009 erstmals wieder im Kölner Stadion einlief. Grundsätzlich kann jeder gesunde Mensch, der zwischen 17 und 55 Jahren alt ist Stammzellspender werden – also macht mit!

Bereits am 30. November sammelt unterdessen das Domstadt Syndikat in Zusammenarbeit mit der Jugendhilfe Köln erneut Kleiderspenden für benachteiligte Kölner Kinder. Gesammelt wird vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg ab 13:30 Uhr neben dem Stand des sozialpädagogischen Fanprojekts auf dem Vorplatz der Südkurve. Gesammelt werden Damen- und Herrenbekleidung, Kinderbekleidung sowie Schuhe in allen erdenklichen Variationen.

Mehr Info: Projekt „AbseiDS des Fussballs“ – domstadt-syndikat.de

Mehr aus kompakt

.