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Kurz & Knapp

Beierlorzer stellt sich beim 1. FC Köln vor: „Menschen zu führen ist das Entscheidende“

Am Donnerstag hat Achim Beierlorzer seine erste PK als Köln-Trainer abgehalten. Der 51-Jährige gab Einblicke in seine Vorstellungen und bestätigte Pawlak und Schmid als Co-Trainer.

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der 1. FC Köln hat Achim Beierlorzer als neuen Cheftrainer vorgestellt. Am Donnerstag kam der ehemalige Trainer von Jahn Regensburg zur Pressekonferenz in die Domstadt. Wie effzeh.com bereits am vergangenen Samstag exklusiv vermeldet hatte, werden die bisherigen Interimstrainer der Profi-Mannschaft, Andre Pawlak und Manfred Schmid, als Co-Trainer in Beierlorzers Trainerteam mitwirken.

„Wir haben Achim Beierlorzer beobachten lassen, wie er trainiert, wie er mit der Mannschaft umgeht, wie er es taktisch macht. Ich bin überzeugt, dass wir mit Achim eine richtig gute Entscheidung getroffen haben“, erklärte FC-Geschäftsführer Armin Veh die Verpflichtung aus Sicht des Clubs. Der Trainer selbst hinterließ einen motivierten Eindruck. „Ich freue mich auf die Mannschaft, auf den Verein, die Stadt und die Menschen – auf die rheinischen Frohnaturen“, erklärte der 51-Jährige. Mit Pawlak und Schmid habe er intensive Gespräche gehabt. „Die beiden haben mich überzeugt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit.“

„Ich habe eine wahnsinnige Vorfreude“

Seine neue Mannschaft solle auf ein paar Position verstärkt werden, erklärte Beierlorzer. „Ich habe eine wahnsinnige Vorfreude auf diese Aufgabe. Ich möchte den FC wieder in der Bundesliga etablieren.“ Die Stärken der Kölner Mannschaft macht der Neu-Kölner derweil in der Offensive aus. „Die Mannschaft hat vorne Wucht und Tempo. Wenn man so offensiv spielt, ist man in der 2. Bundesliga manchmal konteranfällig und die Defensive nicht so stabil.“ Für die Abwehrreihe wolle man daher „den ein oder anderen dazuholen.“

https://twitter.com/fckoeln/status/1131485853300285442

Grundsätzlich möchte Beierlorzer einen Fußball etablieren, bei dem „jeder Spieler in jeder Phase das Spiel mitgestalten möchte“. Auch was die Systemfrage angeht, scheint der ehemalige Mathematik- und Sport-Lehrer bereits eine Variante zu bevorzugen: „Ich finde das 4-4-2-System richtig gut, weil man mit zwei Spitzen gut Druck nach vorne entwickeln kann.“ Ähnlichkeiten zum Job in der Schule hat Beierlorzer ebenfalls ausgemacht: „In der Schule und in der Kabine sitzen einem ungefähr 25 Menschen gegenüber, deren Stimmungen man aufnehmen muss. Man braucht Empathie. Das ist ein großer Begriff und nicht ganz einfach.“ Auch deshalb habe er sich bereits am Donnerstag der Mannschaft vorgestellt – noch vor dem Pressetermin. „Menschen zu führen, das ist das Entscheidende, was wir Trainer in der täglichen Arbeit umsetzen müssen“, erklärt Beierlorzer.

Diese Aufgabe wartet nun in der Domstadt auf Achim Beierlorzer. „Während meiner Fußballlehrer-Ausbildung in Hennef waren wir ein paarmal in Köln. Ich kenne den Dom, ich kenne den Rhein – den Karneval kenne ich noch nicht. Ich freue mich darauf, Stadt und Menschen kennen zu lernen.“

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