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Kolumnen

Der effzeh.com-Possbüggel: Alles bleibt anders beim 1. FC Köln

Rund um den 1. FC Köln gibt es viel Diskussionsstoff – auch bei unseren Lesern, die um unsere Einschätzung bitten können. Ihr fragt, wir antworten: Der effzeh.com-Possbüggel!

Rhein-Energie-Stadion Köln 20.2.2021, 1. Fussball Bundesliga Saison 2020/21, 22.Spieltag, 1.FC Köln KOE, weiss vs VfB Stuttgart VFB gruen - Die Mannschaft des FC Köln schwört sich vor dem Spiel ein DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO *** Rhein Energie Stadion Köln 20 2 2021, 1 Fussball Bundesliga Saison 2020 21, 22 Spieltag, 1 FC Köln KOE, weiss vs VfB Stuttgart VFB gruen The FC Köln team swears in before the game DFL REGULATIONS PROHIBIT ANY USE OF PHOTOGRAPHS AS IMAGE SEQUENCES AND OR QUASI VIDEO
Foto: imago images / Kolvenbach

Der Saisonendspurt steht für den 1. FC Köln bevor: Nach dem anstehenden Auswärtsspiel an der Alten Försterei kommt noch das Heimduell gegen Borussia Dortmund, bevor eine abermals absolut notwendige Länderspielpause den letzten Schnitt macht, ehe es dann in die entscheidende Phase der Saison geht. Schaffen die “Geißböcke” abermals den Klassenerhalt? Wie sieht die Zukunft aus, selbst wenn der FC den Bundesliga-Verbleib für ein weiteres Jahr feiern darf?

Fragen über Fragen, die nicht nur am Geißbockheim heiß diskutiert werden. Was machen die umworbenen Geschäftsführer des 1. FC Köln? Wie geht es auf und neben dem Platz weiter? Auch deshalb haben wir einmal mehr unsere Leser gefragt, zu welchen Themen sie unsere Einschätzung haben wollen. Denn auch diese Ausgabe des effzeh.com-Possbüggels dreht sich um die Dinge, die auf und neben dem Platz beim 1. FC Köln passieren!

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Halt uns ens aff – die Zahl des Monats

Über 800 Profis wenden sich in einer konzertierten Aktion der “11 Freunde” an homosexuelle Mitspieler und sagen “Ihr könnt auf uns zählen!”. Dazu zählt auch der 1. FC Köln, der sich in Person von Kapitän Jonas Hector im Namen des kompletten Vereins dieser Initiative anschloss. Auch wir machen klar: Jeck, loss Jeck elans – ihr könnt auf uns zählen. Insgesamt eine sehr schöne Aktion, wenngleich damit nur ein symbolischer Schritt verbunden ist. Die harte Arbeit, eine offene und tolerante Atmosphäre im Fußball zu schaffen, liegt jeden Tag vor den Verantwortlichen, vor den Beteiligten und auch vor uns Fans.

Ens em Vertraue – die Fragerunde

Warum hat der FC im Winter Anthony Modeste abgegeben, davor auch Simon Terodde, um jetzt ohne klassischen Stoßstürmer spielen zu müssen? (via Mail)

Abseits von allen angeblich persönlichen Animositäten, die rund um das Verhältnis zwischen FC-Coach Markus Gisdol und Anthony Modeste im Umlauf sind, gibt es in meinen Augen zwei Gründe, weshalb es gerade die zwei vermeintlichen Platzhirsche im Kölner Sturm sehr schwer hatten: Das eine ist ein horrend schlechtes Preis-/Leistungsverhältnis, das viel Budget im Kader band, ohne den entsprechenden Gegenwert auf dem Platz zu sehen. Modeste und Terodde zählten zu den Top-Verdienern bei den „Geißböcken“, waren aber keineswegs die Go-to-Guys auf dem Rasen, die sie dafür hätten sein müssen. Sie waren es auch nicht, um ihren Wert für das Team zu erhöhen – um über gewisse Schwächen bei Strafraumstürmern hinwegzusehen, müssen sie eben vor dem gegnerischen Tor funktionieren. Gisdol setzt stattdessen auf aggressives Anlaufen, auf physisch präsente Stürmer, auf sprintstarke Angreifer, die Meter um Meter für die Mannschaft abreißen. Das sind weder Anthony Modeste noch Simon Terodde.

SINSHEIM, GERMANY - JANUARY 24: Anthony Modeste of 1. FC Koln looks dejected after missing a penalty as Oliver Baumann of TSG 1899 Hoffenheim is congratulated by team mates during the Bundesliga match between TSG Hoffenheim and 1. FC Koeln at PreZero-Arena on January 24, 2021 in Sinsheim, Germany. Sporting stadiums around Germany remain under strict restrictions due to the Coronavirus Pandemic as Government social distancing laws prohibit fans inside venues resulting in games being played behind closed doors. (Photo by Alex Grimm/Getty Images)

Foto: Alex Grimm/Getty Images

Jhon Cordoba war das Paradeexemplar eines Stürmers, den sich Gisdol vorne für seine Spielweise wünscht. Dass nach dessen Abgang zwar der Kader in Sommer und Winter ordentlich durchgelüftet wurde, aber im Angriffszentrum keine adäquate Lösung gefunden wurde, ist nur zu Teilen dem FC-Coach anzulasten. Sebastian Andersson hatte schon bei Union Berlin Knieprobleme, Tolu Arokodare war nach dem gescheiterten Mamba-Deal ein komplett anderer Spielertyp als vorher offensichtlich gesucht und ist anscheinend nicht auf dem nötigen Niveau, Emmanuel Dennis ist eher Außen- denn Mittelstürmer und als einzige Spitze vorne auf verlorenem Posten. Da ist es verständlich, sich einen Stoßstürmer wie Modeste oder Terodde zurückzuwünschen – aber beide dürften vorne ähnlich auf verlorenem Posten sein wie Andersson in seinen wenigen Einsätzen. Zumal keiner des vermissten Duos zuletzt Bundesliga-Niveau nachweisen konnte, wenn sie denn randurften.

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