Folge uns
.

Ehrentribüne

10 Dinge zum rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

Hennes Weisweiler, Günter Netzer und Co.: Das rheinische Derby zwischen 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hat eine große Historie mit vielen Höhepunkten.

MOENCHENGLADBACH, GERMANY - NOVEMBER 19: Matthias Lehmann (R) of Koeln and Team of Moenchengladbach argue during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and 1. FC Koeln at Borussia-Park on November 19, 2016 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)
Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Dieser Artikel erschien zuerst auf bundesliga.de.

Am Rhein heißt es am kommenden Samstag wieder: Es ist Derby! Zum 89. Mal steht in der Bundesliga das prestigeträchtige Duell zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach auf dem Programm. Die Geschichte des Aufeinandertreffens der rheinischen Erzrivalen ist voll von sportlichen Höhepunkten, Dramen und Kuriositäten.

Die Rivalität zwischen den beiden Traditionsvereinen, deren Stadien nur 45 Kilometer Luftlinie trennen, rührt schon aus den Zeiten vor der Bundesliga-Gründung 1963. Schon in der Oberliga West trafen die Kontrahenten aus Köln und Mönchengladbach aufeinander. Aber spätestens mit der Einführung der höchsten deutschen Spielklasse nahm das Prestigeduell so richtig Fahrt auf – nach dem Aufstieg der Borussia ging es ab der Saison 1965/66 am Rhein zwischen den beiden Clubs heiß her.

1. Hennes Weisweiler – Trainerlegende bei beiden Rivalen

Das lag auch am Trainer der Mönchengladbacher, der die Borussia in die Bundesliga führte: Hennes Weisweiler, zuvor schon zweimal bei den „Geißböcken“ unterwegs, prägte von 1964 bis 1975 eine Ära am Niederrhein. Mit erfrischendem Offensivfußball mischte die „Fohlenelf“ um Spielmacher Günter Netzer die Konkurrenz auf und lies besonders gern den rheinischen Rivalen alt aussehen. Drei Meisterschaften holte die Borussia unter Weisweiler, dazu noch 1975 den DFB-Pokal und den UEFA-Cup.

Auch interessant
FC-Stammtisch nach der Mitgliederversammlung: "Werner Spinner hat Anstand bewiesen"

1976 kehrte das Kölner Urgestein, der als Namenspate des FC-Geißbocks gilt, zum FC zurück und führte auch die „Geißböcke“ zum Erfolg. Nachdem der erste Bundesliga-Meister 1977 den DFB-Pokal gewinnen konnte, holten die Kölner ein Jahr darauf mit dem einstigen Mönchengladbacher Meistermacher Weisweiler auf der Trainerbank das Double: Neben der Titelverteidigung im Pokal gelang dem FC auch die dritte Meisterschaft der Vereinsgeschichte – bis heute der größte Triumph in der FC-Historie.

Auf der nächsten Seite: Spektakuläres Fernduell um
den Titel und Netzers legendäre Selbsteinwechslung

ZurückSeite 1 von 5

Mehr aus Ehrentribüne

.