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10 Dinge zum rheinischen Derby zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach

Hennes Weisweiler, Günter Netzer und Co.: Das rheinische Derby zwischen 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach hat eine große Historie mit vielen Höhepunkten.

MOENCHENGLADBACH, GERMANY - NOVEMBER 19: Matthias Lehmann (R) of Koeln and Team of Moenchengladbach argue during the Bundesliga match between Borussia Moenchengladbach and 1. FC Koeln at Borussia-Park on November 19, 2016 in Moenchengladbach, Germany. (Photo by Maja Hitij/Bongarts/Getty Images)
Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

2. Der Endspurt um den Titel 1978

Im Endspurt um die Meisterschaft der Saison 1977/78 kam es dabei zum Fernduell zwischen den rheinischen Rivalen, der 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach lieferten sich auf der Zielgeraden eines der spannendsten Titelrennen der Bundesliga-Geschichte. Vor dem letzten Spieltag waren beide Teams punktgleich, lediglich die um zehn Treffer bessere Tordifferenz sprach für die „Geißböcke“. Der „Fohlenelf“ reichte also ein einfacher Sieg im Heimspiel gegen Borussia Dortmund nicht, falls die Kölner ihr abschließendes Auswärtsspiel beim FC St. Pauli gewinnen sollten.

Obwohl der FC diese Pflichtaufgabe souverän erledigte, wurde der Titelkampf spannender, als viele das für möglich gehalten hatten. Denn Mönchengladbach holte im Duell gegen Dortmund Tor um Tor auf den rheinischen Rivalen auf. Am Ende schoss das Team von Trainer Udo Lattek einen überwältigenden 12:0-Erfolg heraus – bis heute der höchste Bundesliga-Sieg der Geschichte. Doch dieser Triumph reichte nicht: Die Kölner brachten den knappen Vorsprung durch ein 5:0 in Hamburg über die Ziellinie und feierte die dritte Deutsche Meisterschaft der Vereinshistorie.

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3. Netzers legendäre Selbsteinwechslung mit Siegtor

Kein Fernduell, sondern ein direktes Aufeinandertreffen, das Geschichte schrieb, gab es derweil schon fünf Jahre zuvor – allerdings nicht in der Bundesliga. Das Endspiel des DFB-Pokals 1973 war eine rheinische Angelegenheit: Im Düsseldorfer Rheinstadion standen sich die Erzrivalen am 23. Juni gegenüber, nach 90 Minuten hatte die Partie beim Stand von 1:1 noch keinen Sieger gefunden. Eine Entscheidung musste also im Anschluss an die reguläre Spielzeit, die Weltstar Günter Netzer im letzten Spiel vor seinem Abschied zu Real Madrid überraschend nur von der Bank aus verfolgte, fallen.

Eben jener Netzer wurde dann aber zur entscheidenden Figur in einem legendären Endspiel für die Ewigkeit – auf eigene Initiative. Mit den Worten „Ich spiele dann jetzt“ wechselte sich der Spielmacher selbst ein. Nur wenige Minuten später avancierte Netzer dann zum siegbringenden Helden, als er mit einem wunderbaren Distanzschuss das 2:1 erzielte. „Das größte Glück meines Lebens auf dem Fußballplatz“ sei diese Aktion gewesen, bekannte der Weltstar – angeblich hatte er den Ball nicht richtig getroffen. Und doch schoss er sich durch seinen Treffer nach Selbsteinwechslung in die Geschichtsbücher des deutschen Fußballs.

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