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Theater um Anthony Modeste: Ein Blick in die Zukunft

Jeden Tag gibt es aktuell eine neue Meldung rund um die Causa Modeste beim 1. FC Köln, da kann man schnell den Überblick verlieren. Wir werfen einen satirischen Blick darauf – und widmen uns der Zukunft.

Foto: Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images

13.2.19: Gibt es das große Geburtstagsgeschenk für die effzeh-Fans? Einiges deutet am 71. Geburtstag des Vereins darauf hin, dass nach tagelanger Ruhe wieder Bewegung in die Causa Anthony Modeste kommt. Der Stürmer, der seinen Durchfall mittlerweile auskuriert hat, trainiert voll mit und bringt Schwung ins Training. Auch abseits des Platzes tut sich etwas: Laut den beim effzeh inzwischen unbefristet angestellten chinesischen Übersetzern kursieren in einigen europäischen und chinesischen Zeitungen Gerüchte, wonach die Klubverwalter von Modestes Ex-Arbeitgeber aufgrund ihrer Härte gegenüber den europäischen Verhandlungsgegnern (dem effzeh) demnächst ins chinesische Wirtschaftsministerium wechseln könnten.

In der Klubverwaltung müsste dann wieder ein personeller Austausch stattfinden, bei dem “weichere” Verhandler das Ruder übernehmen könnten. Träte das ein, könnte es ganz schnell gehen! Darauf hoffen auch die effzeh-Verantwortlichen, die seit Erhalt der Nachricht wieder optimistischer in die Zukunft blicken.

Ein Übersetzungsfehler sorgt für Unruhe beim 1. FC Köln

15.2.19: Und zack, da ist die nächste Kehrtwende! Wie der „Express“ berichtet, war an den vorgestern kursierenden Gerüchten zum Personalwechsel bei dem nun in Spielvereinigung Tianjin umbenannten chinesischen Verein doch nichts dran! Offenbar waren die FC-Bosse einem Übersetzungsfehler aufgesessen: Das Wirtschaftsministerium habe sich nämlich eigentlich bei den Klubverwaltern darüber beschwert, dass diese so hart in den Verhandlungen blieben! Man wolle die Europäer nicht verärgern, wenn man schon so viel Stress mit den USA in Handelsfragen habe, soll die Aussage des Ministeriums gewesen sein. Wie es zu diesem Übersetzungsfehler kommen konnte, ist den Kölnern bislang unklar.

Anthony Modeste Armin Veh Alex Wehrle

Foto: 1. FC Köln

20.2.19: Endlich! Der „CAS“ hat einen Termin zur Verhandlung zwischen Anthony Modeste und seinem chinesischen Arbeitgeber angesetzt. Und der Franzose ist nicht allein! Er wird von Werner Spinner, Toni Schumacher, Alexander Wehrle und einer gewaltigen Kölner Anwaltsbatterie begleitet. Wie der „Express“ erfuhr, soll nach dem offiziellen Verhandlungstermin in Lausanne zudem ein Treffen zwischen allen Beteiligten stattfinden, zu dem auch Wolfgang Bosbach, Martin Schulz und Britta Heidemann stoßen werden. Im Gepäck haben die drei nicht nur gewaltiges Prestige, sondern auch 19 Liter des besten Reisschnapses, den sie auftreiben konnten.

Die Hoffnung des effzeh-Lagers: Die größte Leber gewinnt am Ende! Bekanntlich lassen sich ja bei einem kräftigen Gelage mit entsprechender Sauferei die besten Geschäfte machen. Auf wem die größten Hoffnungen dabei ruhen, war im „Express“ zwar nicht zu erfahren. Aber wir schließen uns beim Fazit vollumfänglich an: Guten Suff, lieber Werner, lieber Toni, lieber Alex und lieber Rest! Sauft den Kölschen Jung noh hus! (Auch wenn ihr gar keine Verfahrensbeteiligten seid.)

Wie die Geschichte weitergeht? Das wissen wir erst demnächst. Bleibt dran! Und sauft auch ihr schön, denn heut’ ist Wochenende!

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