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Geißbockheim

Slawomir Peszko

Ein ausführlicher Blick auf den Karriereweg von Slawomir Peszko, von seinem Start beim effzeh bis zu seiner Rückkehr.

Peszko macht sich bereit © effzeh.com
© flickr

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Slawomir Peszko

Geburtstag: 19.02.1985

Geburtsort: Jedlicze (Polen)

Größe: 172 cm

Nationalität: Polnisch

Position: Linkes Mittelfeld, Rechtes Mittelfeld, Linksaußen, Rechtsaußen

Bisherige Vereine: Wisla Plock (2001-2008), Lech Poznan (07/2008-12/2010), 1. FC Köln (01/2011-08/2012), Wolverhampton Wanderes (08/2012-06/2013, geliehen vom effzeh)

Am 31.07.2013 vermeldete der effzeh die Rückkehr von Slawomir Peszko. Über Wochen war zuvor spekuliert worden, zu welchem neuen Verein seine Reise gehen oder ob Peszko wieder zum effzeh zurückkehren würde. Letztendlich wechselte er zum italienischen Erstligisten FC Parma, wurde aber gleichzeitig für die Spielzeit 2013/14 an den 1. FC Köln ausgeliehen.

Jörg Schmadtke freute sich hierbei, „nach intensiven Gesprächen eine Einigung erzielt zu haben“. Er beschrieb Slawomir Peszko in diesem Zuge als einen „offensivorientierten Mittelfeldspieler, der über eine gute Spielübersicht verfügt“.

Bereits seit dem Frühjahr 2010 war der Name „Slawomir Peszko“ immer wieder im Umfeld des Geißbockheims oder einschlägigen effzeh-Foren als potentieller FC-Neuzugang genannt worden. Nach einem durchaus spannenden, über mehrere Monate andauernden, Hin-und-Her gab der 1. FC Köln am 02.01.2011 offziell die Verpflichtung Peszkos zur Rückrunde der Saison 2010/11 bekannt.

Der – zum Zeitpunkt der Verpflichtung – 25-jährige hatte in der Hinserie für Lech Posen (Poznan) „15 Meisterschaftsspiele in der polnischen Extraklasa sowie 4 Spiele in der Champions League-Qualifikation und 6 Spiele in der Europa League“ (Quelle: fc-koeln.de) bestritten. Der damalige FC-Präsident Wolfgang Overath konstatierte Peszko „viel Qualität“ sowie „eine gute Spielübersicht“, während Chef-Trainer Frank Schaefer formulierte, „mit Slawomir Pezko im Mittelfeldbereich an Qualität und Variabilität dazugewonnen“ zu haben.

© effzeh.com

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Aufgrund des Transferzeitpunktes konnte Peszko bereits während des Trainingslagers in die Mannschaft integriert werden und stand direkt zum Bundesliga-Rückrundenauftakt, zu welchem der effzeh auf dem Relegationsplatz stand, in der Startformation beim 1. FC Kaiserslautern. In seinem FC-Debüt wusste Peszko weitestgehend durch offensive Nadelstiche zu überzeugen (Endstand 1:1).

Bereits in seinem zweiten Spiel im FC-Trikot zeigte sich das exzellente Zusammenspiel mit Lukas Podolski, als Peszko ihm mit guter Vorarbeit und als direktem Assist, zum 3:0 gegen Werder Bremen auflegte.  Zwei Wochen später sollte der effzeh, für viele Kölner unvergeßlich, den großen FC Bayern mit 3:2 niederringen. In diesem Spiel legte Peszko Novakovic zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich auf und verdiente sich im ausverkauften Rhein-Energie-Stadion gute Noten.

In den Folgewochen sollte Peszko weitere Scorerpunkte sammeln – zum zwischenzeitlichen 3:1 beim 4:2 gegen Mainz 05, beim einzigen Tor und somit Siegtreffer gegen den 1. FC Nürnberg oder beim Ehrentreffer in Gladbach – bevor er sich in der Anfangsphase der Partie gegen den VfB Stuttgart einen Innenbandanriss im Knie zuzog und in Folge dessen bis zum Saisonende ausfiel. Der effzeh erreichte letztendlich mit 44 Punkten Platz 10 und konnte frühzeitig für ein weiteres Jahr in der 1. Bundesliga planen.

Dass diese Saison mit dem Abstieg enden sollte, hatte zur Winterpause wohl kaum jemand in seinen schlimmsten Träumen erahnt, stand der effzeh (unter Cheftrainer Stale Solbakken) doch, mit gen Europa schielenden Augen, auf Platz 10 der Liga. Einen wesentlichen Anteil an dieser erfolgreichen Hinserie hatte Slawomir Peszko, der bis auf den 1. Spieltag in allen Begegnungen in der Startformation stand und bis zum Winter auf sieben Torvorlagen kam. In besonderer Erinnerung dürfte ihm aber das Spiel gegen den FC Augsburg geblieben sein, als er sein erstes Bundesligator zum 3:0-Endstand erzielte.

&copy effzeh.com

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Wie viele andere Spieler tauchte Peszko qualitativ in der Rückrunde über weite Strecken ab und ließ derweil lediglich ein weiteres Tor (gegen Stuttgart), eine Torvorlage (in Hannover) und eine Nacht in der Ausnüchterungszelle (Köln-Kalk) folgen. Im Zuge des Neuaufbaus wurde Slawomir Peszko dann an die Wolverhampton Wanderes verliehen, wo Stale Solbakken inzwischen als Trainer angeheuert hatte.

Solbakken setzte von Saisonbeginn an auf Peszko als Rechtsaußen, was dieser seinem Trainer mit guten Leistungen und zwei Torvorlagen in den ersten drei Spielen dankte. Nach neun Spielen stand die Wolves mit fünf Siegen aussichtsreich auf Platz 6 der Championship („zweite englische Liga“), als Peszko sich einen Bänderriss zuzog und 16 Spiele verletzt aussetzen musste.

Als der 25-malige polnische A-Nationalspieler Peszko wieder einsatzfähig war, stand Wolverhampton abgestürzt auf Rang 18 des Tableaus und hatte lediglich neun der bis dahin ausgetragenen 26 Spielen siegreich bestritten, was dann auch Solbakken seinen Trainer-Job kostete. Der neue Coach Dean Saunders setzte nicht auf den wieder genesenen Peszko, weshalb dieser in den verbleibenden 20 Saisonspielen nur noch zu fünf Kurzeinsätzen kam. Die Wolverhampton Wanderes stiegen sang- und klanglos in die League One („dritte englische Liga“) ab, wo sie diese Saison in abgespeckter Form einen Neustart versuchen – ohne den „Leihspieler“ Slawomir Peszko.

Dieses ermöglichte dem inzwischen 28-jährigen Rechtsfuss, der sich die letzten Wochen bei seinem Heimatverein und polnischen Zweitliga-Club Wisla Plock mit einem Privattrainer fit hielt, die Rückkehr zum 1. FC Köln, wo er ab sofort wieder am Training teilnimmt und zukünftig mit der Rückennummer 17 auflaufen wird.  Willkommen zurück beim effzeh, Slawo!

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