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Kurz & Knapp

Nach Klage-Androhung aus China: 1. FC Köln nimmt Stellung zum Modeste-Deal

Der 1. FC Köln geht davon aus, dass Modeste seinen Vertrag in China wirksam gekündigt hat und deshalb unter Vertrag genommen werden kann, das erklärt FC-Geschäftsführer Wehrle auf effzeh.com-Anfrage.

SINSHEIM, GERMANY - MARCH 31: Manager Alexander Wehrle of Koeln is seen prior to the Bundesliga match between TSG 1899 Hoffenheim and 1. FC Koeln at Wirsol Rhein-Neckar-Arena on March 31, 2018 in Sinsheim, Germany. The match between Hoffenheim and Koeln ended 6-0. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Am Samstag sorgte die Nachricht, dass Anthony Modeste ab sofort wieder für den 1. FC Köln die Schuhe schnüren wird, für Begeisterung in der Domstadt. Wenig später folgte dann aber bereits Verwirrung: Der chinesische Ex-Club von Modeste, Tianjin Quanjian, ist mit der Rückkehr nach Köln offensichtlich nicht einverstanden und droht in einer Stellungnahme sowohl den Spieler als auch den Kölner Traditionsclub vor dem internationalen Sportgerichtshof zu verklagen. Grundsätzlich hoffe man aber auf die FIFA, erklärten die Chinesen.

Beim 1. FC Köln bleibt man angesichts der Ankündigung aus Fernost allerdings offenbar erst einmal gelassen. „Nach den Informationen und Bewertungen unserer Anwälte und seines Anwalts, die wir bekommen haben, hat er (Modeste, Anm. d. Red.) wirksam gekündigt“, erklärt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle auf Nachfrage von effzeh.com. „Entsprechend werden wir das vorgeschriebene Verfahren bei der Fifa einleiten und gehen davon aus, dass Tony zeitnah eine Spielgenehmigung erhält.“

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Ob es eine Auflösungsvereinbarung zwischen Modeste und Tianjin gibt, wie es der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Samstagabend berichtet hatte, bleibt derweil unklar. Wehrle bestätigte lediglich, dass Modeste in den Augen der Kölner Verantwortlichen seinen Vertrag bei Tianjin wirksam gekündigt habe – eine Vereinbarung zur Vertragsauflösung wäre somit nicht unbedingt notwendig. Nun scheint der Ball erst einmal beim Fußballweltverband FIFA zu liegen – am Geißbockheim scheint man mit einer Entscheidung zu Gunsten des 1. FC Köln zu rechnen.

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