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Interviews

Lukas Podolski über den 1. FC Köln: „Leute dazuholen, die den Verein lieben“

Lukas Podolski weilte zuletzt in seiner alten Heimat und nahm dort auch an einem Hallenturnier teil – wir trafen ihn in diesem Rahmen zu einem kurzen Interview.

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Lukas Podolski ist ein vielbeschäftigter Mann: Neben seiner Tätigkeit als Fußballprofi bei Vissel Kobe in Japan ist „Poldi“ in verschiedensten Geschäftsbereichen unterwegs. Neben seinen Döner- und Eisläden und seiner Klamottenmarke vertreibt Podolski bekanntlich in Zusammenarbeit mit einem Drogerie-Unternehmen eine eigene Hygiene-Artikel-Kollektion. Am Rande eines Hallenturniers in Gummersbach gab der Linksfuß in Zusammenarbeit mit dem japanischen Online-Unternehmen „Rakuten“ bekannt, für die nächsten vier Jahre zu kooperieren und die verschiedenen Services zu bündeln – „Poldi“ sagte vor der Vertragsunterzeichnung, dass er sich auch vor dem Hintergrund seiner Stiftung auf die nächsten Jahre der Zusammenarbeit freue.

Bezogen auf das Sportliche sagte der Weltmeister von 2014: „Ich bin gesund und fühle mich absolut fit. Ich will noch einige Jahre spielen“, so der 33-Jährige. Er traue es sich dabei auch zu, noch in der Bundesliga zu spielen. Auf der Pressekonferenz wurde natürlich auch die Frage nach einer Rückkehr zu seinem Heimatverein gestellt. Darauf antwortete der Kölner Publikumsliebling: „Danach werde ich oft gefragt. Jeder kennt meine Meinung dazu. Aber da will ich mich nicht jeden Tag wiederholen, das wird für die Leute irgendwann langweilig. Ich habe noch dieses Jahr Vertrag und fühle mich in Japan pudelwohl. Ich denke, so im Juni, Juli werde ich mich mit meinem Verein zusammensetzen. Mal sehen, was dann passiert.“

Podolski über Ribéry und die vergangene Saison des 1. FC Köln

Podolski nutzte die Gelegenheit, um auch ein wenig gegen die deutsche Medienlandschaft auszuteilen: Grund war eine Frage nach Franck Ribéry, der in der jüngeren Vergangenheit in den Medien stand, weil er ein blattgold-überzogenes Steak gegessen und danach Kritiker beleidigt hatte. Der ehemalige Kölner fand die Aktion selbst „nicht so dramatisch“ und sagte dann über die Berichterstattung zu diesem Thema: „Das ist in Deutschland extrem. Wenn ich als Lukas Podolski jetzt einen Döner esse, sagen sie: Wow, was für ein geiler Typ! Und wenn ich mir am nächsten Tag ein goldenes Steak reinhaue, heißt es: Was ist das denn für ein Arschloch?“

Jeder kennt meine Meinung zum 1. FC Köln.

Im Anschluss an die Pressekonferenz stand Lukas Podolski effzeh.com für ein kurzes Gespräch zur Verfügung, bei dem wir ihm ein paar Fragen zu Gegenwart und Zukunft des 1. FC Köln stellen konnten.

Auf der nächsten Seite: Lukas Podolski im effzeh.com-Interview

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