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1. FC Köln spielt 1:1 gegen Genk – Chinesischer Sponsor springt ab – Heldt und Wehrle im Interview

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1. FC Köln mit Remis im abschließenden Test

Zum Abschluss des Trainingslagers in Benidorm spielte der 1. FC Köln 1:1 gegen KRC Genk. Das Tor für die „Geißböcke“ schoss Youngster Jakobs in der 59. Minute per Volleyabnahme nach einer Flanke von Thielmann. 12 Minuten später glich Bongonda für die Belgier aus. Damit konnte auch das dritte Testspiel im Trainingslager nicht gewonnen werden, Trainer Gisdol wechselte jedoch auch bis auf Torhüter Horn sämtliche Spieler entweder zur Pause, zur 60. oder zur 78. Minute aus.

1. FC Köln: Horn – Ehizibue (60. Schindler), Czichos (78. Sobiech), Meré (78. Cestic), Katterbach (46. Schmitz) – Risse (46. Thielmann, 78. Terodde), Skhiri (46. Rexhbecaj), Hector (60. Höger), Kainz (46. Jakobs) – Drexler (46. Uth), Cordoba (46. Modeste)

Möglicher Deal mit chinesischen Sponsor geplatzt – Keine Drohungen aus China

Ein so gut wie perfekter Sponsoringvertrag des 1. FC Köln mit einem chinesischen Wettanbieter über 1,5 Mio. Euro ist geplatzt. Der mögliche Sponsor hat sich aus den Verhandlungen nach den deutlichen Worten des Vorsitzenden des Mitgliederrats Stefan Müller-Römer über die Menschenrechtssituation in China zurückgezogen. Dies berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger.

Weitere Berichte des Kölner-Stadt-Anzeiger, wonach es aus China Drohungen in Richtung DFL gegeben hatte, den letzten Hinrundenspieltag nicht in China zu übertragen, bestritten jedoch sowohl DFL als auch der 1. FC Köln. „Nach den Äußerungen von Herrn Müller-Römer hat es keine Reaktion aus China in Richtung DFL gegeben“, äußerte die DFL gegenüber der Deutschen Welle und ergänzte: „Entsprechend drohte unser chinesischer Medienpartner der DFL auch nicht mit einer Reduktion der Lizenzzahlungen – womit es auch keine Grundlage und keinen Anlass gab, dem 1. FC Köln entsprechende Einnahmeausfälle weiter zu belasten.“

Heldt und Wehrle im Interview

Im Interview mit dem Geissblog.Köln erklärten die Geschäftsführer Horst Heldt und Alexander Wehrle die Transferbemühungen des Vereins diesen Winter und gaben Einblicke in die derzeitige finanzielle Situation.

So soll in der Innenverteidigung soll noch ein Spieler kommen, da an dieser Stelle der Bedarf größer sei als auf der Position des Rechtsverteidigers. Externe Lösungen für beide Positionen seien finanziell nicht darstellbar. Ansonsten soll der Kader vor allem verkleinert werden, weswegen man sich von vier Spielern trennen möchte. Der prominenteste der vier ist Louis Schaub, Heldt erklärte zur geäußerten Kritik: „In der Hinrunde hat er ein Tor geschossen und eins vorbereitet. Das müssen wir nüchtern betrachten und dürfen uns nicht von einem Traumbild beeinflussen lassen. Wenn diese vier Spieler in der Rückrunde gar nicht oder nur sehr wenig zum Einsatz kommen, dann schadet das ihrer Karriere.“

Dass der Verein dank des risikoreichen letzten Transfersommers bei einem Abstieg in finanzielle Nöte gelangen könnte, bestritt Wehrle: „Wir sind auch in einem Zweitliga-Szenario liquide und voll handlungsfähig.“ Allerdings gab er auch zu verstehen: „Letztendlich geht es darum, unser Ziel zu erreichen. Es macht keinen Sinn, Geld auf die hohe Kante zu legen und abzusteigen.“

LINK: Heldt und Wehrle erklären: So laufen die FC-Transfers (Teil 1) – Geissblog.koeln

LINK: „Wegen Spielern wie Louis gehen die Fans ins Stadion, aber…“ (Teil 2) – Geissblog.koeln

Podolski und Verein setzen sich zusammen

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Medienberichten zufolge wollen sich der 1. FC Köln und Lukas Podolski nach Beendigung des Trainingslagers in Benidorm treffen und sich darüber austauschen, ob und wie der 34-jährige in den Verein eingebunden werden könnte. Nach Informationen der SportBild will die Vereinsikone jedoch noch bis 2022 weiterspielen und denkt nicht darüber nach, seine Schuhe an den Nagel zu hängen. Die „Geißböcke“ jedoch hätten nur über ein Engagement auf dem Platz bis Ende dieser Saison nachgedacht.

Eine Rückkehr auf den Müngersdorfer Rasen ist demnach eher unwahrscheinlich. Beim Treffen geht es deswegen vermutlich eher darum, Podolski nach Ablauf seiner Spielerlaufbahn 2022 im Verein einzubinden, zum Beispiel im Nachwuchsbereich. Bis dahin wird Podolski wohl entweder in den USA oder in Polen seine Karriere fortsetzen.

Neuer Rasen für Müngersdorf

Die Kölner Sportstätten GmbH hat sich in Abstimmung mit dem 1. FC Köln dazu entschlossen, während die Winterpause den Rasen im Müngersdorfer Stadion zu erneuern. „Durch die vor allem witterungsbedingt hohe Belastung der letzten Wochen des Jahres ist der Rasen abgespielt. Er hätte zwar für die ersten Rückrundenspiele gegen Wolfsburg und Freiburg den allgemeinen Anforderungen genügt, aber nicht mehr unseren eigenen Qualitätsansprüchen“, so Christoph Seiler, Leiter Gebäudemanagement der Kölner-Sportstätten.

7145 Einreichungen zum Ausbau des Geißbockheims bei der Stadt
Erweiterung Geißbockheim Grüngürtel

Foto/Illustration: 1. FC Köln

Die Ausbaupläne des Geißbockheims beschäftigen auch 2020 Verein und Stadt. Letztes Jahr konnten Bürger im Rahmen einer Bürgerbeteiligung Stellungnahmen abgeben, die 7145 Einreichungen bedeuteten einen Rekord. Naturschutzvereine wie BUND auf der einen sowie der 1. FC Köln auf der anderen Seite hatten vorgefertigte Stellungnahmen zur Verfügung gestellt. Nun berichtet die Kölnische Rundschau, dass rund 60% der Einsendungen sich gegen einen Ausbau wenden. Allerdings bewertet die Verwaltung nicht nur die reine Quantität, sondern auch die Qualität der Einsendungen.

Dem Express gegenüber sagte Geschäftsführer Wehrle zu den durchgesickerten Zahlen: „Wir sind eigentlich positiv überrascht, dass 40 Prozent der Eingaben positiv waren. Das ist gerade in solch einem Verfahren und bei der Vielzahl der Eingaben eher ungewöhnlich. Wir werden in dem Verfahren weiter vorwärts gehen. Die Zahlen haben ja auch keinerlei Repräsentativität.“

Neuer Job für Schmid

Nach seinem Aus als Co-Trainer unter Achim Beierlorzer hat Manfred Schmid eine neue Aufgabe. Der Österreicher zeichnet sich ab sofort für die Betreuung der verliehenen Spieler verantwortlich. Heldt bestätigte in der Bild: „Manni arbeitet eng mit uns zusammen. Er wird die Spieler besuchen und beobachten, permanent Kontakt halten und auch mit den jeweiligen Trainern über ihre Entwicklung reden.“

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