Folge uns
.

kompakt

1. FC Köln testet gegen belgische Titelträger – Stöger äußert sich zu FC-Austritt – Anklage gegen Derby-Böllerwerfer

Pressekonferenzen, Kaderinfos, Shortnews, Stats, Reaktionen und Termine – alles übersichtlich serviert mit effzeh-KOMPAKT.

FC testet gegen belgische Titelträger

Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Derzeit ist beim 1. FC Köln noch Urlaubsstimmung angesagt, doch ab Anfang des kommenden Jahres wird es für die „Geißböcke“ wieder ernst: Im Trainingslager im spanischen Benidorm wird die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol vom 4. bis zum 11. Januar an ihrer Form feilen. Bekannt war bisher, dass der effzeh in diesen Tagen gegen den belgischen Meister KRC Genk (10. Januar) testen wird.

Nun ist auch ein zweiter Formcheck offiziell: Der Bundesliga-15. wird am 7. Januar sein erstes Freundschaftsspiel des neuen Jahres gegen den KV Mechelen bestreiten. Das verkündete der belgische Pokalsieger am Freitag auf Twitter. Für die „Geißböcke“, die am 18. Januar mit einem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg in die Bundesliga-Rückrunde starten, gibt es somit im Trainingslager in Benidorm einen Test-Doppelpack gegen Teams aus dem Nachbarland.

Auch interessant
U19-Trainer Stefan Ruthenbeck im Interview: „Die wollen einfach jedes Spiel gewinnen!“
Stöger äußert sich zu FC-Austritt und schließt Rückkehr nicht aus
COLOGNE, GERMANY - OCTOBER 22: FC Koeln Manager / Head Coach, Peter Stoger looks on prior to the Bundesliga match between 1. FC Koeln and SV Werder Bremen held at RheinEnergieStadion on October 22, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images)

Foto: Dean Mouhtaropoulos/Bongarts/Getty Images

Peter Stöger hat sich in einem ausführlichen Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ zu seinem Austritt aus dem 1. FC Köln geäußert. „Es ging nicht um diese Gesänge einiger Fans beim Spiel in Wolfsburg, auch wenn die natürlich daneben waren. Uns hat eher der Umgang der Verantwortlichen zu dem Thema geärgert und auch traurig gemacht“, betonte der Österreicher, der die „Geißböcke“ von 2013 bis 2017 trainiert hatte.

Monatelang hätten die in den Gesängen aufgegriffenen Gerüchte in Köln kursiert, der Verein habe dennoch nicht reagiert. „Wir hätten uns gewünscht, dass der Verein da mal eingegriffen und gegengesteuert hätte. Die Verantwortlichen haben doch alle gewusst, dass das Schwachsinnsgerüchte sind. Aber für sie war das wohl eine unangenehme Geschichte, die man nicht anpacken wollte. Vom Verein kam da jedenfalls nichts. Und das war schwach. Die Geschichte hat uns tief getroffen“, so Stöger, dessen Austritt aus dem Verein bei der Mitgliederversammlung vom damaligen Vizepräsident Toni Schumacher bekannt gegeben wurde. „Wissen Sie, der FC hat 115 000 Mitglieder, da sind wir zwei nicht so wichtig. Toni hat das auf der Versammlung publik gemacht, das war so nicht mit uns besprochen und auch nicht gewollt. Es war aber irgendwann klar, dass wir diesen Schritt machen müssen.“

Auch interessant
Hinrundenfazit des 1. FC Köln: Unterm Strich überm Strich

Eine Rückkehr zum FC schließt der 53-Jährige dennoch nicht aus. „Ich kenne den FC im Prinzip so gut wie die Austria. Ich denke nicht jeden Tag darüber nach, aber natürlich ist das in Zukunft nicht ausgeschlossen. Dafür war die Zeit in Köln ja auch überwiegend überragend. Ich denke immer noch gerne an sie“, erklärte Stöger: „Die Zusammenarbeit war über eine lange Zeit so super und harmonisch. In der Rückschau macht mich das stolz. Ich denke, wir alle haben über eine lange Zeit beim FC schon viel richtig gemacht. Die Zeit beim FC war schon echt lässig.“

LINK: FC-Rekordtrainer Peter Stöger: „Eine Rückkehr ist nicht ausgeschlossen“ (ksta.de, Paywall) 

Böllerwurf im Derby: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage
COLOGNE, GERMANY - SEPTEMBER 14: A fire cracker is thrown pitchside during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and Borussia Moenchengladbach at RheinEnergieStadion on September 14, 2019 in Cologne, Germany. (Photo by Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images)

Foto: Jörg Schüler/Bongarts/Getty Images

Im Falle des Böllerwurfs aus dem Derby des 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach (0:1) Anfang September hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen einen 35-Jährigen erhoben, dem die Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung und einen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz vorgeworfen wird. Das bestätigte Oberstaatsanwalt Ulf Willuhn der „Kölnischen Rundschau“.

Bei der Tat seien 22 Personen verletzt worden, einige Opfer hatten nach Angaben der Rundschau massive Schäden erlitten. „Bis heute leiden Menschen unter Hörschäden“, betonte Oberstaatsanwalt Willuhn. Zu der Tat machte der Beschuldigte keine Angaben. Es gab laut Staatsanwaltschaft kein Geständnis oder eine Erklärung, warum es zu dem Wurf kam. Auch wie der Gegenstand in das Stadion geschmuggelt wurde, blieb unklar. „Wir gehen von einem Einzeltäter aus“, sagte der Ankläger weiter. Verbindungen der Tat in die Hooligan- oder Ultra-Szene gebe es nach derzeitigen Erkenntnissen nicht.

LINK: 22 Verletzte im FC-Stadion – 35-Jähriger wegen Böllerwurfs angeklagt (Kölnische Rundschau)

Klaus Fischer wird 70

Eine echte Legende des deutschen Fußballs, die auch ihre Schuhe für den 1. FC Köln geschnürt hat, wurde heute 70 Jahre jung: Klaus Fischer, von 1981 bis 1984 bei den „Geißböcken“ unter Vertrag, ist der zweiterfolgreichste Torschütze der Bundesliga-Geschichte, für den FC erzielte er in 96 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse 31 Treffer und war Teil der Mannschaft, die 1983 den Erfolg im DFB-Pokal errang.

effzeh.com-Transferticker: Alle Infos und Gerüchte

Ist eine Leihe von Mark Uth ein Thema beim 1. FC Köln? Stößt Amin Younes aus Neapel zu den „Geißböcken“? Die Winterpause ist noch nicht im Gange, doch die Gerüchteküche brodelt rund ums Geißbockheim. Mit dem effzeh.com-Transferticker behaltet ihr im Wust der Spekulationen den Überblick.

Auch interessant
Transferticker 2020: Verstraete wechselt - Sörensen und Özcan mit Zukunft beim FC

Mehr aus kompakt

.