Kurz nach seinem 90. Geburtstag ist Hans Schäfer überraschend verstorben. Nicht nur rund um den 1. FC Köln trauern die Menschen um den Weltmeister von 1954. Die Reaktionen auf den Tod der Kölner Legende.

Die größte sportliche Legende des 1. FC Köln ist tot: Hans Schäfer ist kurz nach seinem 90. Geburtstag verstorben. Mit großer Trauer haben nicht nur alle effzeh-Fans und -Verantwortlichen diese Nachricht aufgenommen, auch Fußball-Deutschland hat die Nachricht, dass der Weltmeister von 1954 nicht mehr unter uns weilt, erschüttert. Wir sammeln die Reaktionen, die von der großen Beliebtheit und Bedeutung des Meisterkapitäns von 1962 und 1964 zeugen.

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FC-Präsident Werner Spinner: „Die gesamte FC-Familie ist in tiefer Trauer und wir sind in Gedanken bei Hans Schäfers Angehörigen. Wir verlieren eine der größten Persönlichkeiten, die der 1. FC Köln je hervorgebracht hat. Als Weltmeister und größte Ikone dieses Clubs ist Hans Schäfer unsterblich.“

FC-Vizepräsident Toni Schumacher: „Von allen großen Spielerpersönlichkeiten des 1. FC Köln ist Hans Schäfer mit dem ‚Wunder von Bern‘ der Größte. Die FC-Familie verliert mit ihm einen Kölner Giganten, der Vorbild für unzählige Fußballer war. Der damals beste Linksaußen der Welt war ein Wilder auf dem Platz, wer sich nicht einsetzte, der bekam seinen Ehrgeiz zu spüren. Das verbindet uns beide über die Generationen hinweg. Stolz war ich stets darauf, wenn er sagte: ‚Toni, wir beide hätten gut zusammen in eine Mannschaft gepasst.‘ Wir trauern mit seiner Familie und werden sein Andenken in unserem Verein stets in Ehren halten.“

Podolski: „Schäfer ist für mich der größte Kölner Spieler aller Zeiten“

Lukas Podolski: „Ich habe auch gerade erst von dieser furchtbaren Nachricht erfahren. Ich bin sehr traurig, das trifft mich sehr. Ich habe ihn oft getroffen, wir hatten tolle Momente zusammen und er ist für mich der größte Kölner Spieler aller Zeiten. Ich werde ihn als Idol und tollen Menschen in Erinnerung behalten. Ich wünsche seiner Familie viel Kraft, sie können aber sehr stolz auf ihn sein. Er hat so viel erreicht und viele Menschen begeistert.“ (via express.de)

Quelle: Screenshot wh96.com

Horst Eckel (nun letzter noch lebender Weltmeister von 1954): „Das ist ein sehr trauriger Tag. Hans war ein sehr guter Kamerad von mir. Zum letzten Mal Kontakt hatte ich, als ich vor ein paar Wochen mit ihm zu seinem 90. Geburtstag telefoniert habe. Da hatte ich das Gefühl, dass es ihm gut geht. Jetzt bin ich der letzte der Mannschaft von 1954, ich fühle mich jetzt auch alleine.“ (via Bild-Zeitung)

Bundestrainer Löw traurig ob des Todes

DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Mit tiefer Trauer haben wir die Nachricht von seinem Tod aufgenommen. Der deutsche Fußball verliert mit Hans Schäfer einen herausragenden Spieler und eine starke, immer bodenständig gebliebene Persönlichkeit. Er hat 1954 nicht nur ein unvergessliches Kapitel Fußballgeschichte geschrieben, der erste WM-Titel für den DFB hat das gesamte Nachkriegs-Deutschland verändert. Der Name Hans Schäfer bleibt für immer eng mit dem Wunder von Bern verbunden, er wird uns immer in Erinnerung bleiben. Unser Mitgefühl gilt der Familie, unsere Gedanken sind bei seiner Frau und seinen Töchtern.“

Bundestrainer Joachim Löw: „Die Nachricht, dass Hans Schäfer gestorben ist, macht uns alle hier bei der Nationalmannschaft sehr traurig. Als einer der Helden von Bern bleibt er unvergessen.“

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff: „Wir sind mit der Nationalmannschaft in Gedanken bei Hans Schäfers Familie, Angehörigen und Freunden. Ohne die Weltmeister von 1954 hätte der Fußball in Deutschland nie diese rasante Entwicklung genommen, das war so was wie die Geburtsstunde der riesigen Fußballbegeisterung. Menschen wie Hans Schäfer bleiben nicht nur wegen des gewonnenen WM-Titels in Erinnerung, sondern vor allem auch aufgrund ihres Auftretens und Wirkens außerhalb des Platzes. Sie stehen für Bodenständigkeit, Bescheidenheit, Demut, Fairplay und Teamgeist.“

Auch die Kölner Haie trauern um Schäfer

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