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Die Beleidigungen gegen Zieler haben Folgen: Der als Tatverdächtige ermittelte Vorsänger einer Ultra-Gruppierung wurde vom Verein mit einem zweijährigen Stadionverbot belegt.

Nach den Beleidigungen gegen den Torhüter Ron-Robert Zieler anlässlich des Heimspiels des 1. FC Köln am 5. März gegen den VfB Stuttgart hat der Verein nun Maßnahmen ergriffen. Der effzeh konnte zwei Tatverdächtige ermitteln, die sich am Dienstagabend im Rahmen einer Anhörung in der Stadionverbotskommission des Vereins äußern konnten. Der Verein hatte Videomaterial ausgewertet und die beleidigenden Rufe gegen Zieler eindeutig einem der beiden Tatverdächtigen zuordnen. Dieser ist Vorsänger einer Ultra-Gruppe und zeigte während der Anhörung Reue – er hatte sich zuvor bereits beim effzeh und auch bei Zieler entschuldigt.

Bereits im vergangenen Jahr war ein Stadionverbot auf Bewährung gegen den Vorsänger ausgesprochen worden, wie es in einer Mitteilung auf der Homepage des 1. FC Köln heißt. Nach der Anhörung wird er nun mit einem bundesweiten Stadionverbot für alle Spiele der ersten drei Profiligen in Deutschland belegt. Gegen den zweiten Tatverdächtigen konnte „keine schwerwiegende Beleidigung“ nachgewiesen werden. Thomas Schönig, der Leiter der AG Fankultur, wird in der Nachricht wie folgt zitiert: „Wir haben als Club schnell reagiert und die aus unserer Sicht nötigen Maßnahmen ergriffen. Ich hoffe, dass wir uns ab sofort alle wieder auf sportliche Themen konzentrieren können.“

>>>Nach dem 1:3 des 1. FC Köln in Bremen: Das Spiel ist aus, Game over!

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