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Kurz & Knapp

Spielerisch oder kämpferisch?

Einen unangenehmen und kämpferisch starken Gegner erwartet der 1. FC Köln am Sonntag im Heimspiel. Stöger in der PK.

© effzeh.com Screenshot : FC-TV
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Vorab die Fakten: Tickets gibt es noch genügend und in allen Preisklassen außer Stehplatz. Es werden knapp 40.000 Zuschauer erwartet. Schiedsrichter ist Markus Schmitt. Peter Stöger erwartet mit der Überraschungsmannschaft aus Aue einen kampfstarken Gegner. Die Hauptfrage für den Trainer ist damit „wie viele spielerische Elemente können wir einbringen und wie viel Kampf müssen wir annehmen.“ Dementsprechend ist die Erwartung einer schweren Aufgabe keine besondere Überraschung. Die Trainingswoche lief zur Zufriedenheit Stögers. Jetzt liege es an der Mannschaft und dem Trainerstab diese positive Stimmung ins Spiel zu transportieren.

Den positiven Trend macht der Trainer vor allem an der Mitarbeit, an der Konzentration unter der Woche im Training fest. Hinzu kommt der „Teamspirit“. Das sind die Voraussetzungen, die man laut Stöger haben muss, um auch in Spielen erfolgreich zu sein. Mit Mato Jajalo haben einige Gespräche stattgefunden, er habe gut trainiert und sei natürlich enttäuscht gewesen, dass er in Fürth nicht zum Einsatz kam. Der Trainer prophezeie ihm aber weitere Einsätze, wenn er „am Ball bleibt“. Das gleiche gelte für Peszko und den zulettzt formschwachen Matuschyk, den der Trainer allerdings gar nciht so formschwach erlebt habe. Letztendlich geht es darum, dass der Konkurrenzdruck die Qualität des Kaders erhöhe.

© effzeh.com Screenshot : FC-TV

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Die Ausgeglichenheit der Liga macht ganz deutlich wie wichtig es ist zu gewinnen. „Mit 2 Punkten mehr, die wir durchaus haben könnten, würden wir jetzt auf Platz 2 stehen und man würde vom absoluten Topspiel sprechen.“ Es gibt viele Mannschaften, die vorne mit dabei sein können und mit einem Sieg könne man einen ordentlichen Sprung in der Tabelle machen. Mit einem Unentschieden dümpelt man weiter vor sich hin, aber man darf auch nie vergessen, dass der Abstand nach unten nicht besonders groß ist.

Sollte man noch mal auf dem Transfermarkt zupacken, dann soll es jemand sein, der der Mannschaft Stabilität und Erfahrung bringt. Spieler mit Perspektive habe man genug, „ohne dass das abwertend klingen soll“. Sein Vertrauen in den vorhandenen Kader ist nach wie vor groß genug, dass man die Ziele auch ohne Verstärkung erreichen kann. Außerdem käme ja noch Adil Chihi zurück, der „obwohl er so lange verletzt war, einen körperlich sehr guten Eindruck macht“. Letztendlich bringt jeder Spieler der zum Kader stößt, also auch McKenna und Bigalke, Optionen und damit Qualität in den Kader.

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