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Kurz & Knapp

Mit Geromel in Liga Zwei?

© effzeh.com

Es gibt keinen Weg zurück, die Aussortierten werden verkauft und werden nicht mehr für den 1. FC Köln spielen. Was sicher klang, könnte nun nicht mehr sicher sein. Wie „Bild“ berichtet soll es einen Geheimplan auf Vorstandsebene geben, Pedro Geromel wieder in den Kader zu integrieren, wenn man keinen Abnehmer für ihn findet.

Daniel Schwabke war der Erste und sollte der Einzige der Aussortierten bleiben, der seinen Weg zurück in den Kader findet. Eine durch die Verletzung von Thomas Kessler begründete Ausnahme. Nun sieht es jedoch so aus, als könnte es für ein viel prominenteres Opfer der Kaderumstrukturierung einen Weg zurück geben: Ex-Kapitän Pedro Geromel.

Nachdem sich die Gerüchte über einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt nicht bewahrheiteten und auch der zuletzt immer wieder angedeutete Wechsel zu Werder Bremen laut „Sky Sport News“ nicht zustande kommen wird, gibt es auf der Vorstandsebene des effzeh laut „Bild“ den Plan, Geromel wieder in die Mannschaft zu holen. Damit will man vermeiden ein hohes Gehalt für einen Spieler zu zahlen, den man nicht einsetzt. Im Gegensatz zu Michael Rensing gibt es keinen direkten Nachfolger für Geromel und im Gegensatz zu anderen aussortierten Spielern hat sich Geromel (abgesehen von der Mannschaftsbus-Aktion vor der vergangenen Saison) nie etwas zu Schulden kommen lassen.

Trotzdem liegt die letzte Entscheidung bei der sportlichen Leitung um Trainer Holger Stanislawski und Kaderplaner Jörg Jakobs, der betonte: „Momentan denken wir über so etwas nicht nach.“

Vielleicht ist diese Meldung auch nur der Versuch endlich interessierte Vereine aus der Reserve zu locken. Man darf davon ausgehen, dass einige Vereine darauf spekulieren am Ende der Transferperiode deutlich weniger Ablöse zahlen zu müssen, als die bisher geforderten vier Millionen Euro.

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