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Nachdem es beim Auswärtsspiel gegen Roter Stern Belgrad im Stadion Rajko Mitic zu unschönen Szenen im FC-Block gekommen war, hat der „Südkurve 1. FC Köln e.V.“ nun eine Aufarbeitung angekündigt.

„Einige FC-Fans haben in unserer letzten Stellungnahme selbstkritische Erwähnungen zum Spiel in Belgrad vermisst“, heißt es in einem Beitrag auf der Webseite des „Südkurve 1. FC Köln e.V.“, einem Zusammenschluss mehrerer auf der Kölner Südtribüne beheimateter Fanclubs. „Hierzu möchten wir klarstellen, dass wir die Themen „Kritik am Vorstand“ und „Aufarbeitung Belgrad“ bewusst voneinander trennen“, heißt es dort weiter.

Verstöße gegen eigenen Verbundbrief

Die Anhänger stellen in dem kurzen Statement fest: „Beim Auswärtsspiel in Belgrad wurden festgeschriebene Werte aus unserem Verbundbrief gebrochen“. Bei der Partie im Belgrader Marakana war es nicht nur zum Einsatz von Pyrotechnik im Block gekommen, es wurden auch Leuchtgeschosse auf den Platz und in andere Zuschauerbereiche geschossen. Das verstößt klar gegen die selbst auferlegten Regeln der Fanclubs in der Südkurve. „Dies hat nicht zuletzt auch dem Support der Mannschaft während der 90 Minuten geschadet“, heißt es weiter.

Mehr teilen die Anhänger derzeit nicht zum Thema mit. „Im Moment arbeiten wir intern das Spiel in Belgrad intensiv auf“, erklärt der eingetragene Verein. „Beim nächsten Südkurven Stammtisch wollen wir gerne mit allen FC-Fans über das Spiel in Belgrad sprechen.“ Den Termin für den nächsten Stammtisch wolle man zu Beginn des neuen Jahres bekannt geben.

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