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Kurz & Knapp

Keine Alm in Wien

Die Unstimmigkeiten zwischen seinen beiden Topstürmern sieht Peter Stöger beseitigt. Er will die Alm in Bielefeld erklimmen.

© effzeh.com
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Um sicher als Tabellenführer ins nächste Heimspiel gegen den Titelkonkurrenten Union Berlin zu gehen, müssen wir in Bielefeld gewinnen, soviel steht fest. (Peter Stöger auf seiner Facebook-Seite)

Dabei helfen sollen ca. 3600 Fans aus Köln. Wie in unserem Zusatzspiel berichtet, gibt es noch ein paar hundert Tickets über die Arminia. Dies sind allerdings VIP-Tickets, die über einen Sponsor vertrieben werden. Es wird davon abgeraten spontan nach Bielefeld zu fahren und auf die Tageskassen zu hoffen. Anders verhält es sich natürlich im Bezug auf die im Zusatzspiel erwähnten Fanbusse. Hier kann man nach Anmeldung Tickets und Busfahrten erwerben.

Mit Almen kenne er sich eingermaßen aus, konstatiert Stöger. Wer Wien kenne, wisse, dass man dort nicht mit Almhütten gesegnet sei, aber er sei schon ein paar mal Wandern und Skifahren gewesen. Zumindest genug, um zu wissen, dass es auf die Bielefelder Alm kein Spaziergang werden wird.

Wie immer lässt der Trainer offen, ob er mit ein oder zwei Stürmern antreten will. Ganz ohne Stürmer, wie es momentan „modern“ zu sein scheint, komme nicht in Frage. Schließlich habe man zwei Stürmer und in der Hinterhand mit Przybylko und Exslager noch zwei Spieler für sehr viele Varianten. Von Grund auf ist Stögers Lieblingssystem ein 4-3-3, das ist allgemein bekannt: „Aber mit Spielern wie Ujah, Helmes, Halfar, Risse, Peszko, Gerhardt und den Spielern aus der zweiten Reihe gibt es einfach viel mehr Möglichkeiten.“

Natürlich hat der Coach auch erkannt, dass gegen 1860 die Stürmer nicht harmoniert haben. Hier sieht er vor allem die Gründe in der mangelnden Laufbereitschaft un dem Nichteinhalten der Laufwege. Dies habe er intern schon deutlich angesprochen und sieht die Probleme als beseitigt an. „Natürlich sind wir froh, solche Topstürmer im Kader zu haben. Aber dementsprechend hoch ist uch unsere Erwartungshaltung.“

Probleme für Bielefeld sieht der Coach vor allem in der Breite des Kaders. Die Arminia steht schlechter da als sie ist, weil sie durch viele Verletzungen zurückgeworfen wurde. Die letzten Spiele sind trotz der Höhe der Niederlagen ziemlich unglücklich verlaufen.

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