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Kurz & Knapp

Stani ist raus!

Jetzt herrscht Klarheit! Der effzeh entsprach der Bitte von Holger Stanislawski, seinen Vertrag aufzulösen.

© effzeh.com
Neues Trainergespann in Köln: Stanislawski, Trulsen  © effzeh.com

Verlassen Köln: Stanislawski, Trulsen © effzeh.com

Eigentlich war er ein großes Puzzleteil im Plan des effzeh zum Umbruch. Jetzt darf neu geplant werden. Der Express hatte angekündigt ab morgen exklusiv über die Gründe zu berichten, warum Holger Stanislawski den effzeh zum Saisonende verlassen wird. Das wird mit Sicherheit geschehen, allerdings wurde soeben die Vorankündigung des Boulevardblatts von seiten des Vereins offiziell betsätigt.

Stanislawski übernahm den effzeh zum Anfang der letzten Saison und konnte mit seinem Team nach miserablem Saisonstart nach der Winterpause den Anschluss an den Relegationsplatz wiederherstellen. In der Presse kursieren Gerüchte, nach denen der Trainer mit den Bedingungen beim effzeh, der finanziellen Lage und dem Weggang einiger Leistungsträger nicht zufrieden sei. Aufgrund dessen habe er schon während der Woche den Verein um seine Freigabe gebeten. Wie der Verein nun über seine Homepage bekanntgab, wurde ebendiese ihm und seinem Trainerteam gestattet.

In seiner Stellungnahme betont der Trainer, dass er überzeugt sei, dass der effzeh auf einem guten Weg sei. Er habe sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und begründet diese hauptsächlich mit dem Verpassen des Relegationsplatzes. Desweiteren sei er nie von seiner Mannschaft enttäuscht worden und habe sich stets vor sie gestellt, auch wenn die Kritik dann mal gegen ihn persönlich ging: „Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus. Von der Mannschaft bin ich niemals enttäuscht worden. Ich habe mich immer vor sie gestellt, streckenweise auf Kosten harter Berichterstattung und Kritik einiger Medien, die teilweise ins Persönliche ging. Ich bin vom Weg, den der 1. FC Köln geht, zu 100 Prozent überzeugt und bin mir sicher, dass der FC in der kommenden Saison eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen wird. Durch meine Entscheidung mache ich den Weg frei für jemanden, der am Standort Köln unbelastet die Aufgabe Aufstieg angehen kann.“

Präsident Spinner drückt in seiner Stellungnahme vor allem sein Bedauern über diesen Verlust aus. Letztendlich gab er aber der Bitte des Trainers nach und blickt bereits in die Zukunft: „Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wir sind von diesem Weg überzeugt; es ist der richtige Weg für den Verein. Gemeinsam mit Geschäftsführung und sportlicher Leitung werden wir nun die Nachbesetzung der Trainer-Position angehen.“

effzeh.comwünscht Holger Stanislawski und seinem Team alles Gute für die Zukunft.

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