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Kurz & Knapp

GBH-Ausbau: Schmadtke betont Notwendigkeit

Zwar habe das Geißbockheim einen besonderen Charme, einen Wegzug vom Traditionsstandort hält der FC-Sportchef aber für durchaus möglich.

Foto: Matthias Kern/Bongarts/Getty Images

Zwar habe das Geißbockheim einen besonderen Charme, einen Wegzug vom Traditionsstandort hält der FC-Sportchef aber für durchaus möglich.

Auch nach dreieinhalb Jahren im Dienst des 1. FC Köln hat für Jörg Schmadtke das Geißbockheim nicht an Reiz eingebüßt: „Wann immer ich die Franz- Kremer-Allee entlang komme, denke ich mir: Was für ein wunderbares Gelände. Toll, dass der FC hier schon so lange seine Heimat hat“, betont der FC-Sportchef im Interview mit dem „GeißbockEcho“. Den anvisierten Ausbau der Trainingsmöglichkeiten hält der 52-Jährige aus sportlicher Sicht aber für unumgänglich.

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„Weil in den heutigen Zeiten vier Trainingsplätze leider nicht ausreichen. Zumal sie nicht alle die Standardgröße haben, die sie haben sollten“, erklärt Schmadtke, der bei einer Ablehnung der effzeh-Pläne einen Wegzug für plausibel hält: „Ich mag das Gelände hier, weil es historisch gewachsen ist und weil es einen besonderen Charme hat aufgrund seiner geografischen Lage. Aber wenn es uns nicht gelingen sollte, uns hier sinnhaft zu erweitern, dann ist das Ende auch nah“, so der ehemalige Profi-Torhüter. „Aus sportlicher Sicht ist es unumgänglich, dass wir hier verbesserte und mehr Trainingsgelegenheiten bekommen. Sollte das nicht realisierbar sein, kann ich aus sportlicher Sicht nur sagen: Dann ist auch der Standort hier endlich.“

Sollte das nicht realisierbar sein, kann ich aus sportlicher Sicht nur sagen: Dann ist auch der Standort hier endlich.“

Zuletzt hatte es einige Verstimmung beim effzeh gegeben, als Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Diskussion über die Ausbaupläne von der Tagesordnung des Sportausschusses und des Umweltausschusses streichen ließ (effzeh.com berichtete). Zuvor hatte bereits Alexander Wehrle eine Zukunft am Geißbockheim infrage gestellt, falls die Erweiterung des Trainingsgeländes scheitert. „Das hätte ich vor zwei Jahren kategorisch ausgeschlossen, auch weil es bei unseren Fans und Mitgliedern nie vermittelbar gewesen wäre. Heute sieht das anders aus. Sicher ist: Es wäre unprofessionell, sich nicht grundsätzlich Gedanken auch darüber zu machen“, erklärte der FC-Finanzboss.

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