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Kurz & Knapp

„Kontaktsportarten sind schon okay“

Am 10. Oktober 2012 waren die Profis des 1. FC Köln zu Gast im Box-Gym des S.C. Colonia 06 in Köln-Müngersdorf.

© S.C. Colonia 06

© colonia06.de

Der SC Colonia Köln hatte geladen und die FC Profis fackelten nicht lange und gaben sich in Müngerdorf die Ehre beim Boxklub, der u.a. der Olympiastützpunkt NRW ist.
Es wurde eine Trainingseinheit der etwas anderen, der besonderen Art. Der SC Colonia ist der älteste und auch erfolgreichste Boxverein im Junioren-Bereich und in der Länderspielpause sollte etwas Abwechslung in die alltägliche Trainingseinheit kommen.

Am Mittwochnachmittag begrüßte Holger Stanislawski seine Jungs per Handschlag, er der selbst Kickboxen aktiv praktizierte, wusste auf was es bei dieser Trainingseinheit ankommt und was nach der Einheit zu erwarten sei. „ Die Jungs werden es merken morgen – obenrum“, war sich Stani sicher.
Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Franz Zimmermann übernahmen die beiden Colonia-Trainer Gregory Tolkovets und Lukas Wilaschek die Mannschaft und führten sie in eine andere Sportart ein. In verschiedenen Übungsformen wurde den Spielern  die Grundlagen des Boxsport erklärt und die Jungs hatten sichtlich Spaß dabei. „Wir werden so etwas öfter machen, um den Spielern zu zeigen was in anderen Sportarten wichtig ist und was davon in den Fußball übernommen werden kann.“ betonte Stanislawski am Mittwoch und fügte hinzu, dass man gerade in Kontaktsportarten unheimlich konzentriert sein muss. „Wenn man in der achten Runde mal einen kriegt, dann wenn man müde ist, muss man trotzdem konzentriert bleiben, sonst kann es ganz böse enden und das ist im Fußball ja nicht anders.“ Wille und Biss sind das A und O und das bekamen die Profis des effzeh gleich im Aufwärmprogramm vorgehalten- ehe es dann wirklich zum Kontakt mit den Mitspielern kam. Nach einer halben Stunde ging es an das eigentliche Arbeitsgerät, den Boxhandschuhen.

© colonia06.de

Nachdem sich die Spieler gegenseitig auf die Mappe hauen durften, blieb noch genug Zeit , um sich abschließend an den zahlreich vorhanden Sandsäcken, den Frust des Dresden Spiels von der Seele zu prügeln, hierbei fühlten sich einige schon wie Sylvester Stallone in seinen Rocky Filmen. Vor allem Adil Chihi beindruckte den Trainer und dieser wünscht sich diese Aggressivität des Marokkaners auch auf dem Platz – ohne dabei dem Gegner eine mitzugeben, versteht sich.
„Hat auf jeden Fall Spaß gemacht“ befand auch Christian Clemens. Ob das sich auch auf das Fußballfeld übertragen lässt?
In den Rocky-Filmen gab es meist ein Happy End, bleibt abzuwarten, ob dieses auch beim FC eintritt.
Falls nicht bleibt Holger Stanislawski die Hoffnung, dass der ein oder anderer aus diesem Ausflug etwas Positives mitgenommen hat.

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