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Vor der Auswärtspartie gegen die TSG Hoffenheim lud die offizielle Seite der Bundesliga den effzeh-Verteidiger Dominique Heintz zum Interview. Gesprochen wurde über den Mannschaftsgeist, den Glauben an den Klassenerhalt und das Leistungsvermögen der Mannschaft.

Nach dem Sieg im Spiel gegen Leverkusen seien „Selbstvertrauen und Euphorie“ beim effzeh mittlerweile so groß, dass man sehr gerne sofort weitermachen würde, wie Heintz gegenüber „bundesliga.com“ betont. Für die kommenden Wochen sei es vielleicht auch nicht schlecht gewesen, die Akkus wieder aufzuladen, denn die Saison bisher war ja Achterbahnfahrt genug. „In den vergangenen Jahren ist uns dieses Auf und Ab zum Glück weitestgehend erspart geblieben, weil wir sehr konstant waren und uns Schritt für Schritt weiterentwickelt haben. Die erste Hälfte dieser Saison mit nur sechs Punkten war aber sehr bitter, sodass wir die Europa-League-Teilnahme, die wir uns erkämpft hatten, kaum genießen konnten. Dass das eine große Belastung und Enttäuschung bedeutet, lässt sich nicht leugnen“, gestand der Pfälzer.

Gleichzeitig sei er aber auch der Meinung, dass die Mannschaft immer wieder gezeigt habe, dass sie mit „schwierigen Situationen und Rückschlägen“ umgehen könne. Trainer Ruthenbeck habe „neue Impulse gesetzt und die richtigen Ansätze gefunden“. Hinzu kommt, dass man bereits im Winter den Schwur geleistet habe, „nicht mit sechs Punkten absteigen und einen Negativrekord für die Ewigkeit aufstellen“ zu wollen. Heintz ergänzt mit Blick auf die anstehenden Aufgaben: „Was möglich ist, sieht man jetzt Woche für Woche. Wir spielen deutlich besser Fußball und machen vor allem die notwendigen Tore. So zielstrebig müssen wir die nächsten sieben oder – sollte es in die Relegation gehen – acht Wochen weiterarbeiten. Dann können wir das, was wir uns in der ersten Saisonhälfte eingebrockt haben, vielleicht noch reparieren.“

Dominique Heintz: „Ich weiß, welche Qualitäten die Jungs haben“

Als Trumpf könnte sich dabei erweisen, dass das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Mannschaft stärker ausgeprägt sei als je zuvor. „Keiner sucht die Schuld beim anderen, jeder schaut zuerst darauf, was er selbst falsch oder nicht so gut gemacht hat. Wir zerfleischen uns nicht, sondern wollen gemeinsam da rauskommen“, beschreibt Heintz die Lage in der Kabine. „Dass die Stimmung durch die Erfolgserlebnisse der vergangenen zwei, drei Monate besser geworden ist und im Training des Öfteren mal gelacht wird, ist klar. Dass das in der Hinrunde ganz anders war, ebenso. Aber selbst das hat nicht bedeutet, dass der Teamgeist nicht gestimmt hat.“

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Deswegen habe Heintz bereits im Winter daran geglaubt, dass für seine Mannschaft der direkte Klassenerhalt noch drin sei, wie er gegenüber „bundesliga.com“ beschreibt: „Ich bin zwar erst im dritten Jahr Kölner, aber in dieser Zeit haben wir viel gemeinsam erlebt und einiges bewegt. Ich weiß, welche Qualitäten die Jungs haben, und dass es schwer ist, gegen uns zu gewinnen, wenn wir an uns glauben. Die letzten Spiele haben das mehr und mehr gezeigt, etwa die zweite Halbzeit in Leipzig oder die kompletten 90 Minuten gegen Leverkusen. Wir spielen nicht wie ein Tabellensiebzehnter oder Tabellenachtzehnter.“

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