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Spielerportraits

#11 – Thomas Bröker

Eine neue Saison bedeutet immer auch neue Gesichter. In der Rubkrik „Spielerportraits“ stellt effzeh.com die neuen Hoffnungsträger unseres Vereins vor.

Thomas Bröker

Geburtstag: 22. Januar 1985

Geburtsort: Meppen

Größe: 1,86 m

Nationalität: Deutschland

Position: Sturm / Offensive Außen

Fuß: rechts

Bisherige Vereine: SV Meppen, Effzeh, Dynamo Dresden, SC Paderborn, Dynamo Dresden, Rot Weiß Ahlen, Fortuna Düsseldorf

Mit Thomas Bröker kehrt ein Spieler zum Effzeh zurück, für den sich ein Kreis schließt, da er nun wieder für den Verein spielt, bei dem er die ersten Schritte im Profifußball wagte. Er ist in der Offensive zu Hause, ohne als wirklicher Knipser zu gelten. Er ist sowohl im Sturm einsetzbar als auch auf den offensiven Flügeln. Bröker kommt ursprünglich von dem Verein, gegen den unser Vizepräsident nie in der 2. Liga spielen wollte.

 

Einschätzung:

Thomas Bröker ist ein erfahrener Recke, der weiß, wie die 2.Liga riecht. Er überzeugt durch Einsatz und ist bereit, das absolute Maximum aus sich herauszuholen. Zudem hat er eine Idee davon, wie man aufsteigt.

Leider vergisst er hin und wieder, wo das gegnerische Tor steht. Seine Torausbeute ist definitiv ausbaubar. Aber er ist ein mannschaftsdienlicher Spieler, der gerade bei einer jungen Truppe in kniffligen Situationen vorangehen und ein Vorbild sein kann. Beim Effzeh ist er in erster Linie als Rechtsaußen vorgesehen, wo er zuletzt auch häufiger bei der Fortuna spielte. Unvergessen sein messiähnliches Tor in der Relegation, das ihm weniger aufgrund von überragenden fußballerischen Fertigkeiten als mehr aufgrund seines Willens gelungen ist. Ihm war in dieser Situation gerade anzusehen, dass er unbedingt dieses Tor erzielen wollte.

Solche Spieler brauchen wir in der kommenden Saison. Zumal von Bröker durch seine Effzehvergangenheit ein hohes Identifikationspotenzial für den Anhang ausgehen wird.

Vorstellbar wäre es, Bröker auf rechts und Clemens auf links einzusetzen. Denkbar ist auch, Bröker in die vorderste Spitze oder auch zentral hängend zu platzieren, was aufgrund seiner körperlichen Präsenz gerade gegen dicht gestaffelte Abwehrreihen ein gutes Rezept sein könnte. Insofern bleiben unterm Strich drei Vorzüge, die für Bröker sprechen: Einsatz, Identifikation und Vielseitigkeit. Demgegenüber wäre als ein möglicher Minuspunkt die genannte ausbaufähige Torgefahr. Zusammenfassend ein schlüssiger und sinnvoller Deal, vor allem, da Bröker ablösefrei war.

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