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Kurz & Knapp

Nach Aufstieg: Achim Beierlorzer wird Trainer des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln hat einen neuen Trainer für die kommende Bundesliga-Saison gefunden. Achim Beierlorzer wird das Cheftraineramt bei den „Geißböcken“ übernehmen.

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

Der 1. FC Köln hat einen neuen Cheftrainer für die neue Saison gefunden. Achim Beierlorzer wird den Aufsteiger in der nächsten Bundesliga-Saison trainieren. Der 51-jährige Fußballlehrer erhält einen Zweijahresvertrag bis 2021. Der derzeitige Trainer von Jahn Regensburg holte noch am Sonntag mit seinem Club einen 5:3-Sieg gegen die „Geißböcke“, die als Meister der 2. Bundesliga ungeachtet der Niederlage aufsteigen.

„Ich bin dem SSV Jahn Regensburg und meiner Mannschaft sehr dankbar für die letzten beiden Jahre. Doch alle, die mich kennen, wissen, wie wichtig neue Herausforderungen für mich sind. Deshalb habe ich keine Sekunde gezögert, als das Angebot aus Köln kam, in der Bundesliga zu arbeiten. Gerade bei so einem großartigen Traditionsverein mit solchen Fans. Darauf freue ich mich riesig“, sagte der neue Trainer des 1. FC Köln.

Jahrgangsbester beim Fußballlehrer-Lehrgang

„Achim hat bei seinen vergangenen Stationen sehr gute Arbeit geleistet. Er hat starke Führungsqualitäten und ist sehr integrativ, indem er viel kommuniziert. Darüber hinaus schätze ich seine authentische Ausstrahlung und dass er die Dinge positiv angeht“, sagt FC-Geschäftsführer Armin Veh. „An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei André Pawlak und Manfred Schmid dafür, dass sie dem FC kurzfristig als Trainerteam der Profis geholfen haben. Wir sind froh, sie im Verein zu haben.“

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Nach der Entlassung von Markus Anfang hatten zunächst U21-Trainer Andre Pawlak und Chefscout Manfred Schmid das Training der Profi-Mannschaft übernommen, für das Interimsduo ist am Saisonende nun aber Schluss. Mit Beierlorzer wird nun ein ehemaliger Profi, der in seiner aktiven Karriere unter anderem für den 1. FC Nürnberg und die SpVgg Greuther Fürth spielte, den effzeh in die Bundesliga führen.

Der studierte Mathematik- und Sportlehrer, der die Regensburger zweimal souverän in der 2. Bundesliga hielt, absolvierte 2014 als Jahrgangsbester den Fußballlehrer. Seine Karriere als Trainer begann Beierlorzer im Fürther Nachwuchsleistungszentrum. 2014 wechselte er als U17-Coach zu RB Leipzig und übernahm dort interimsmäßig die Profis. Als Co-Trainer von Ralf Rangnick schaffte er den Aufstieg in die Bundesliga. Im Anschluss daran übernahm er Leipzigs U19 und wurde Sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums. 2017 folgte der Wechsel nach Regensburg – und 2019 der zum 1. FC Köln.

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Burkhard

    14. Mai 2019 an 10:18

    Danke Tosrten!!! Ich habe schon vor einer Woche auf dem twitter-account geschrieben, dass wenn Beierlorzer kommt, ich im Strahl kotze (entschuldigt bitte die Wortwahl). Veh hat Gründe für die Verpflichtung von Beierlorzer genannt, welche allesamt auch auf Pawlak zutreffen. Das heisst jetzt nicht, dass ich gerne Pawlak in der 1. BL gesehen hätte, sondern vielnehr, dass es Pawlak genauso gut hätte machen können. Klingt jetzt komisch und unpopulär, aber ich hätte Manfred Schmid gerne mal als Cheftrainer gesehen.
    Ich glaube unser Kader ist absolut unausgewogen und auch die letzten Verpflichtungen von Veh haben größtenteils nicht gestochen. Pawlaks Umstellung auf 4er-Kette hat mir gefallen und auch dass Hector wieder nach hinten links versetzt wurde.Ich sehe die Problematik im Verein eher in der Person von Veh und nicht in der des Trainers. Kommt ja nun mit Schindler noch ein Kieler… ist der eine Verstärkung für die BL? Für mich ist das Gesamtbild, das der FC schon die ganze Saison abgibt sehr inhomogen. Es scheint ja so, als ob wir so in dei 1. BL gehen. Ich gebe Beierlorzer keine 15 Spiele, würde mich aber (bin ja Effzeh-Fan) natürlich über eine erfolgreiche Saison ohne Abstiegsängste freuen. Wir haben als absoluter Top-Favorit der 2. BL 14 Spiele nicht gewonnen und Auftritte wie gegen Regensburg, Duisburg und Paderborn zeigen immer wieder, dass wir es nur der Ausrutscher der anderen Aufstiegsaspiranten zu verdanken haben, dass wir so locker aufsteigen.
    Alles Gute dem neuen Präsidium. Come on Effzeh!

  2. Avatar

    Torsten Buller

    13. Mai 2019 an 12:58

    Ich gebe Ihm 22 Spiele
    Was soll denn das??? Wie es um den Charakter unserer „Mannschaft“ bestellt ist konnten wir doch gestern wieder bewundern.
    Und was macht Herr VEH (den wahrscheinlich Gladbach eingeschleust hat):
    Den nächsten „Systemtrainer“
    Wieder für Ablöse
    Wieder mit Spielern die für ein (LAUFINTENSIVES!!!) System nicht gemacht sind
    Wieder in einer Liga, die 2 Nummern zu groß für Ihn sind…
    Das wird genau dasselbe Fiasko wie mit Anfang…nur das unser Kader dann nicht überlegen sein wird.
    Was tut der FC uns Fans eigentlich noch an???
    Peinlich, jämmerlich, ÄRGERLICH

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