ANZEIGE
ANZEIGE

Die Diskussion um eine Veränderung der 50+1-Regel ist vorerst vom Tisch: Bei der DFL-Mitgliederversammlung stimmten die Vertreter der Bundesliga-Vereine für die Beibehaltung.

Seit Wochen beherrscht die Diskussion um die 50+1-Regel das Geschehen in der Bundesliga. Nun steht fest: An der Regelung, die Investoren von der Übernahme eines Vereins abhalten soll, wird nicht gerüttelt. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge stimmten bei der DFL-Mitgliederversammlung 18 der 34 stimmberechtigten Clubs für einen Antrag des FC St. Pauli für eine Grundsatzdebatte unter Beibehaltung der derzeitigen Leitlinie.

Der Antrag der Hamburger plädierte für einen „Prozess zur Verbesserung der Rechtssicherheit sowie weitere Überlegungen hinsichtlich geänderter Rahmenbedingungen unter Beibehaltung der 50+1-Regel“. Vier Clubs votierten gegen diese Formulierung des Antrags, es gab neun Enthaltungen. Und drei anwesende und stimmberechtigte Vereine beteiligten sich nicht an der Abstimmung.

1. FC Köln stimmt für Antrag des FC St. Pauli

Der 1. FC Köln stimmte für den Antrag des FC St. Pauli. „Unsere Haltung zum Thema hat sich nicht verändert. Der 1. FC Köln steht zur bestehenden Regelung. Sollte die DFL diese verändern wollen, werden wir uns damit auseinandersetzen“, erklärte FC-Medienchef Tobias Kaufmann auf effzeh.com-Nachfrage.  Schon im Vorfeld hatte sich der effzeh ebenfalls für eine Beibehaltung ausgesprochen.

„Allen, die es gut mit dem Fußball meinen, gefällt diese Entscheidung. Es ist ein wichtiges Signal, das davon ausgeht“, sagte St. Paulis Geschäftsführer Andreas Rettig nach dem Treffen in Frankfurt. Zuvor hatten Vertreter der Kampagne „50+1 bleibt!“ DFL-Chef Reinhard Rauball über 3.000 Unterschriften von Fangruppierungen jedweder Couleur (unter anderem auch effzeh.com) übergeben.

Teilen:

Der Kommentarbereich ist geschlossen.