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Bis Sommer – und nicht weiter: Stefan Ruthenbeck wird den 1. FC Köln nur noch fünf Spiele lang als Cheftrainer anführen. Ob der 45-Jährige dem effzeh erhalten bleibt, ist noch ungewiss.

Der 1. FC Köln verschafft in Sachen Trainersuche Klarheit: Stefan Ruthenbeck wird die Profis der „Geißböcke“ nur noch bis Sommer trainieren – beide Parteien haben sich nach effzeh-Angaben darauf verständigt, den Vertrag als Cheftrainer nicht über den 30. Juni hinaus zu verlängern. Ob Ruthenbeck, der zuvor die U19 betreut hatte, in seinen alten Job zurückkehren wird oder den Verein verlassen wird, ist noch derzeit ungewiss.

„Für mich als Kölner war und ist es ein Privileg, Cheftrainer des 1. FC Köln zu sein. Aber ich habe oft betont: Ich definiere mich nicht über diesen Posten. Intern waren wir ohnehin offen zueinander. Dass wir darüber hinaus jetzt auch nach außen Klarheit haben, war mir sehr wichtig, denn Spekulationen über meine Zukunft sollen in den letzten Wochen der Saison nicht zur Belastung werden. Es geht nicht um mich, sondern einzig und allein um den 1. FC Köln“, sagt Stefan Ruthenbeck, der die effzeh-Profis Anfang Dezember nach der Trennung von Peter Stöger übernommen hatte.

Ruthenbeck: „Ich bin dankbar für die Chance“

„Ich bin dankbar für die Chance und das Vertrauen, das mir der Club entgegenbringt und werde mit meinem Team alles dafür tun, den FC in der Bundesliga zu halten. Sollte dies nicht klappen, werden wir zumindest mit Anstand und erhobenen Hauptes die Saison beenden, so wie es unsere Fans verdient haben und wie es sich für diesen Club gehört“, betont der 45-Jährige, der zu Saisonbeginn als U19-Coach zum effzeh stieß. Zuvor hatte Ruthenbeck unter anderem die Zweitligisten VfR Aalen und SpVgg Greuther Fürth trainiert.

MUNICH, GERMANY - DECEMBER 13: Stefan Ruthenbeck Head Coach of 1. FC Koeln (L) and Sport Director Armin Veh talk prior the Bundesliga match between FC Bayern Muenchen and 1. FC Koeln at Allianz Arena on December 13, 2017 in Munich, Germany. (Photo by Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images)

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

„Stefan und sein Team haben die Mannschaft in einer extrem schweren Situation übernommen, sich mit vollem Engagement dieser Aufgabe verschrieben und leisten hervorragende Arbeit. Wir haben im Dezember ganz bewusst vereinbart, dass wir in dieser Konstellation bis zum Saisonende weitermachen und nicht schon darüber hinaus planen“, erklärt FC-Sportgeschäftsführer Armin Veh und stellt darüber hinaus klar: „Zudem war klar, dass Stefan und sein Team auf jeden Fall unabhängig vom Ausgang der Saison auch dann beim FC weiterarbeiten können, wenn die Aufgabe im Profibereich endet. Zwischen uns herrschte immer Klarheit.“

Anfang als heißester Kandidat auf die Nachfolge

Als Nachfolger ist derzeit Markus Anfang der heißeste Kandidat. Der gebürtige Kölner führte Holstein Kiel in die 2. Bundesliga und steht dort aktuell auf einem hervorragenden dritten Rang. Bei den „Störchen“ besitzt Anfang noch einen Vertrag bis 2019, würde daher den effzeh Ablöse kostet. Kurios: Im Falle eines Kieler Aufstiegs stünde der einstige Bundesliga-Profi ohne Kontrakt da.

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1 Kommentar

  1. Gaby Spicale am

    Simon Zoller kann ich nur beipflichten. Diese üblen Beschimpfungen , Bierbecher nach Risse werfen und das Trikot von Jonas Hector zurück katapultieren. Das sind für mich keine Fans. Der Ausgang in Berlin war nicht leicht für die Spieler. Schließlich wurden sie – wie schon so oft – um einen Videobeweis betrogen. Sonst wäre es 1:1 ausgegangen. Unabhängig davon, erlebe ich im Rheinenergie Stadion ganz andere Fans. Es wird immer einzelne geben, die ihren Frust rauslassen müssen. Egal wie schwer es ist und evtl. wird. Die Spieler sind nicht alleine an allem schuld.
    Mittlerweile gibt es 8 x nicht gegebene Videobeweise. Sonst sähe es tabellenmäßig anders aus.
    Ich halte mich an die Hymne. Für den FC gehe ich durchs Feuer, op vür op zurück, neues Spill neues Glück. Mir halten immer zo Dir FC Kölle.