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Kurz & Knapp

Ab Sommer: Lukas Podolski übernimmt als Spielertrainer beim 1. FC Köln

Endlich mal wieder eine gute Nachricht vom Geißbockheim: Lukas Podolski kehrt nach Köln zurück und wird nach der Saison als Spielertrainer die Zukunft des effzeh mitgestalten.

Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Endlich mal wieder eine gute Nachricht vom Geißbockheim: Lukas Podolski kehrt nach Köln zurück und wird nach der Saison als Spielertrainer die Zukunft des effzeh mitgestalten.

Nach der bitteren und schmerzhaften Niederlage des 1. FC Köln beim Auswärtsspiel in Hoffenheim gab der Verein am Ostersonntag in einer Pressemeldung bekannt, dass Lukas Podolski ab dem 1. Juli neuer Trainer sein wird. Der Weltmeister beerbt damit Stefan Ruthenbeck, der wieder zur U19 zurückkehrt. Doch damit nicht genug: Podolski wird nicht nur neuer Coach, sondern wird den „Geißböcken“ auch als Spieler zur Verfügung stehen. Der Linksfuß wird im Sommer 33 Jahre alt, sieht sich selbst aber noch in der Lage, in der Bundesliga mitzuhalten. „Ich freue mich unheimlich auf die neue Aufgabe“, wird Podolski in der Pressemeldung zitiert. „Als der Anruf aus Köln kam, dachte ich zwar erst, es wäre etwas mit meinem Dönerladen, aber danach ging es dann ganz schnell“, sagte der 130malige Nationalspieler, der bereits zwischen 2003 und 2006 sowie zwischen 2009 und 2012 für den effzeh auflief.

Bislang absolvierte er 180 Spiele für den 1. FC Köln, in Zukunft dürften noch einige dazukommen. Die Entscheidung gelte ligaunabhängig, betonte Armin Veh. Der Geschäftsführer sagte: „Mit Lukas Podolski haben wir die Ideallösung gefunden. Ich bin sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat. Er wird uns mit seiner Erfahrung weiterhelfen, entweder beim erneuten Angriff auf die Europa-League-Plätze oder beim Kampf um den Wiederaufstieg in der zweiten Liga.“

Lukas Podolski: Ein Coach aus der Kurve

Podolskis Vertrag beim japanischen Erstligisten Vissel Kobe würde eigentlich erst im nächsten Jahr enden, die Japaner zeigten sich aber einverstanden mit Podolskis Weggang. „Ich habe die Ablöse selbst bezahlt, weil ich bei dieser Aufgabe einfach nicht Nein sagen konnte“, betont der Kölner. „Ich bin meinem ehemaligen Verein Kobe sehr dankbar, dass sie mich gehen lassen, denn der effzeh ist eine Herzensangelegenheit für mich.“

Vorstellbar sei laut Veh, dass Podolski durchaus mit dem Megafon aus der Kurve coachen werde, wenn er nicht selbst auf dem Platz stehe. „Wir erhoffen uns dadurch, dass wir den Konflikt mit Teilen unserer Fanszene beilegen können. Das Konzept ist einmalig und ich denke, das dürfte in Zukunft Schule machen“, erklärt Veh, dem mit dieser Verpflichtung sicherlich das Meisterstück geglückt ist: „Lukas hat eine absolute Weltkarriere hinter sich und wird mit seinen Fähigkeiten als Fußballer und Trainer unserer Mannschaft sehr viel beibringen können.“

Liebe Leser: April, April!

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