Folge uns
.

Kurz & Knapp

Leonardo Bittencourt über seine Zukunft: „Vieles spricht für Köln“

Mit Leonardo Bittencourt bekundet der nächste Leistungsträger des 1. FC Köln sein Interesse daran, auch in der zweiten Liga in Köln zu bleiben.

Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Mit Leonardo Bittencourt bekundet der nächste Leistungsträger des 1. FC Köln sein Interesse daran, auch in der zweiten Liga in Köln zu bleiben.

Es ist die Zeit des Nachdenkens, des Sortierens und des Ausrichtens auf die kommende Saison. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt beim 1. FC Köln ist nur noch prozentualer Natur, im Hintergrund dürfte fieberhaft an der Zusammenstellung des Kaders für das wahrscheinliche kommende Spieljahr in der zweiten Liga gewerkelt werden. Natürlich ist es auch ein Thema für die Medien in Köln, welche Spieler denn im Abstiegsfall in der Domstadt bleiben würden – nächster Akteur, der sich dazu äußert, ist Leonardo Bittencourt. Im Gespräch mit der „Bild“-Zeitung offenbart der Flügelspieler, dass Köln auch über den Sommer hinaus sein Zuhause bleiben wird – auch wenn sein Arbeitgeber anders heißen könnte.

Doch der 24-Jährige betont, dass er sich „sehr gut vorstellen“ könne, „mit dem FC in die 2. Liga zu gehen“. Er wisse, „was der Klub in den letzten drei Jahren“ für ihn getan habe. Dass der effzeh ihn gerne halten würde, sieht Bittencourt als „Wertschätzung“. Ein Gespräch mit Armin Veh habe auch schon stattgefunden und der Deutsch-Brasilianer konstatiert: „In Köln habe ich alles, was mich glücklich macht. Vieles spricht für Köln. Ich fühle mich pudelwohl. Dann gehe ich mit runter und bade die Sache mit den Jungs gemeinsam aus. Aber es ist eben noch keine Entscheidung gefallen.“

Leonardo Bittencourt: „Ich muss mich wohl fühlen“

Auf die Frage hin, wie Armin Veh ihn denn vom Bleiben überzeugen könne, antwortet der dribbelstarke Flügelspieler: „Ich bin kein Spieler, der Forderungen stellt oder Ansprüche hat. Ich brauche auch keine Kapitänsbinde, um Verantwortung zu übernehmen. Noch mal: Ich muss mich wohl fühlen – und das tue ich. Ich muss für mich entscheiden, was ich will.“

Cologne's German midfielder Leonardo Bittencourt (L) and Hoffenheim's German midfielder Kevin Vogt vie for the ball during the German first division Bundesliga football match FC Cologne vs 1899 Hoffenheim in Cologne, western Germany, on November 5, 2017. / AFP PHOTO / PATRIK STOLLARZ / RESTRICTIONS: DURING MATCH TIME: DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE TO 15 PICTURES PER MATCH AND FORBID IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO. == RESTRICTED TO EDITORIAL USE == FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050 (Photo credit should read PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Die jüngsten Gerüchte um mögliche Interessenten aus dem Ausland kommentiert er wie folgt: „Es ist immer schön, wenn man so etwas liest. Irgendetwas ist ja immer dran. Das ehrt mich natürlich, aber meine Gedanken sind beim FC.“ Dieser kämpft zwar immer noch den fast aussichtslosen Kampf um den Klassenerhalt, in dem Bittencourt verspricht, dass man bis zum letzten Spieltag „alles reinhauen“ werde und die „fünf Spiele sicher nicht verlieren“ wolle.

Auch Horn kann sich Verbleib vorstellen

Gefragt nach den Gründen für den Absturz bekundet der Profi, der selbst lange Zeit ausfiel: „Ich denke, wir sind zu lange auf der Euphorie-Welle Europa League geschwommen. Wir haben in der Liga Woche für Woche verloren und trotzdem noch dieses Solero-Eis in der Hand gehalten. Soll heißen: ‚Egal wie es gelaufen ist, Donnerstag gibt es wieder lecker Eis in Europa, also große Gegner, die große Bühne.‘ Du spielst in London, in Belgrad – und am Wochenende konnten wir für Augsburg oder Hamburg nicht den Schalter umlegen – ja, ich glaube das war unser Hauptproblem neben den vielen Verletzten. Die Situation, also die Brisanz, haben wir nicht erkannt.“

Bereits am Sonntag hatte effzeh-Keeper Timo Horn bei WDR2 verlauten lassen, dass er sich einen Verbleib ebenfalls vorstellen könne. Der Rondorfer sagte: „Ich bin hier groß geworden, spiele seit 16 Jahren beim FC, habe meine Familie hier und ich werde mich wahrscheinlich nirgendwo wohler fühlen als in Köln.“ Obwohl eine Entscheidung erst nach der Saison getroffen werde, könne er sich auch vorstellen, mit in die zweite Liga zu gehen.

Mehr aus Kurz & Knapp

.