ANZEIGE

Der 1. FC Köln ist nun auch im Bereich E-Sport unterwegs: Die „Geißböcke“ gaben eine umfangreiche Kooperation mit dem Kölner E-Sport-Team SKGaming bekannt.

Der 1. FC Köln und E-Sports: Das ist ab sofort eine Verbindung, die es zu beachten gilt. Wie die „Geißböcke“ am Mittwoch bekannt gaben, kooperiert der effzeh mit dem Kölner E-Sport-Team SKGaming. Im Zentrum der strategischen Partnerschaft stehe gegenseitiger Know-How-Transfer: So soll das Gaming-Unternehmen den Bundesligisten zu Entwicklungen und Möglichkeiten im rasant wachsenden Markt des E-Sports beraten, während der Fußball-Club die Spieler von SK Gaming in der Vorbereitung auf ihre Turniere im Bereich Training, Fitness und Ernährung unterstützen wird.

„Mit dem Spiel FIFA, das viele Fußballfans und auch unsere Profis gerne spielen, haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist“, betont FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle: „Zugleich wissen wir, dass E-Sport über Sportsimulation weit hinausgeht. Er begeistert Abermillionen Menschen weltweit und wird mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert. Als 1. FC Köln möchten wir nicht die Engagements anderer Vereine kopieren oder kurzfristig auf einen populären Zug mit ungewissem Ziel aufspringen. Stattdessen möchten wir die für uns richtige Strategie für diesen Markt entwickeln und sind sehr froh, dafür mit SK Gaming einen Partner gefunden zu haben, der im Bereich E-Sport erfolgreicher Global Player ist – und ein Kölner Traditionsverein.“

FC & SKGaming: „Echte Win-Win-Situation“

„E-Sport wird als Sport und als Business längst sehr ernst genommen, zunehmend auch in Deutschland. Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln ist für uns im Zuge unserer Weiterentwicklung ein besonderer Schritt. Nicht nur, weil wir ein Kölner Unternehmen sind und viele FC-Fans in unseren Reihen haben, sondern weil wir eine echte Win-Win-Situation schaffen“, erklärt SKGaming-Geschäftsführer Alexander Müller: „Der 1. FC Köln bringt seine Expertise aus Jahrzehnten professionellen Sports mit, wir bringen unsere Erfahrung im Gaming ein. Schon jetzt können wir von unseren jeweiligen Reichweiten profitieren und unsere Fans aufeinander neugierig machen.“

Zum Start der Partnerschaft stellt SK Gaming mit Mirza Jahic (Playstation) und Timo „Praii“ Gruneisen (X-Box) zwei professionelle FIFA-Spieler, die für den 1. FC Köln in der virtuellen Bundesliga antreten werden. Der effzeh ist in diesem Bereich nicht der erste Bundesligist, der auf diesen Zug aufspringt: So hat beispielsweise der FC Schalke 04 eine eigene Abteilung für E-Sport gegründet, auch andere Vereine setzen auf die Zusammenarbeit mit den Konsolenkünstlern. Mit SK Gaming haben sich die „Geißböcke“ einen prominenten Kooperationspartner geangelt: 1997 in Oberhausen gegründet blicken die E-Sportler auf eine 20-jährige Geschichte und mehr als 60 internationalen Titeln zurück. Seit 2001 in Köln ansässig hat SKGaming seine Stärken vor allem in der Sparte Counter-Strike: 2016 und 2017 gewann SK mit seinem fünfköpfigen Spielerteam in Köln jeweils die Weltmeisterschaft. Darüber hinaus sind die Kölner auch im Bereich FIFA, Hearthstone und Vainglory vertreten.

Teilen:

Der Kommentarbereich ist geschlossen.

ANZEIGE