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Eigentlich begann alles gut: Der 1. FC Köln legte gegen den VfB starke 44 Minuten hin, geriet aber durch einen Gomez-Doppelpack aus dem Nichts in Rückstand. Nach der Pause spielten es die Schwaben clever runter, der Anschlusstreffer von Jojic kam zu spät.

Im Vergleich zum Sieg in Leipzig veränderte Stefan Ruthenbeck die Startelf auf einer Position: Für Jannes Horn begann Claudio Pizarro. Der 39-jährige Peruaner schoss den effzeh dann nach sieben Minuten auch in Führung, weil Höger den Ball gewann und Osako anschließend einen genauen Pass auf den Veteranen spielte – Pizarro blieb dann vor Zieler mit links eiskalt.

Auch danach machte der 1. FC Köln viel richtig: Die Mannschaft von Stefan Ruthenbeck spielte aggressiv, gewann viele Bälle und spielte konstruktiv nach vorne.

COLOGNE, GERMANY - MARCH 04: Claudio Pizarro of Koeln scores the first goal during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and VfB Stuttgart at RheinEnergieStadion on March 4, 2018 in Cologne, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images

Hector, Pizarro und vor allem Terodde vergaben ordentliche Torchancen, das 2:0 sollte allerdings nicht fallen. Osako traf dann zwar, sein Treffer wurde aber durch den VAR aufgrund eines Foulspiels an Zieler zurückgepfiffen. Wie aus dem Nichts fiel dann der Ausgleich: Höger verlor einen Zweikampf gegen Erik Thommy, Stuttgarts Rechtsaußen brachte den Ball in die Mitte, wo Gomez eiskalt abschloss. Direkt danach kam es sogar noch schlimmer: Gomez brachte einen an sich ungefährlichen Ball aufs Tor, den Timo Horn allerdings nicht parieren konnte – 2:1 für Stuttgart zur Pause. Das war zu diesem Zeitpunkt durchaus überraschend.

Beck erhöht – 1. FC Köln konsterniert

Die Stuttgarter kamen demenstprechend mit einer breiten Brust aus der Pause und konnten nach 57 Minuten nachlegen – Thommy spielte Andreas Beck frei, der sich den Ball auf links legte und ins lange Eck abschloss. Die Gäste aus dem Schwabenland verlegten sich danach natürlich auf eine organisierte Defensivarbeit und der effzeh tat sich schwer, Chancen herauszuspielen. Der eingewechselte Bittencourt hatte zehn Minuten vor dem Ende noch eine Gelegenheit, schoss aber am Tor vorbei. Ein anderer Joker, Milos Jojc, erzielte ein paar Minuten vor dem Ende einen sehenswerten Freistoßtreffer zum 2:3. Der Ausgleichstreffer sollte allerdings nicht mehr fallen.

>>> „Den muss ich halten“ – Reaktionen zur Pleite gegen Stuttgart

Aufstellungen:

1.FC Köln: T. Horn – Sörensen (69. Cordoba), Jorge Meré, Heintz – Risse, Koziello (83. Jojic), Höger, J. Hector – Osako – Terodde, Pizarro (60. Bittencourt)

VfB Stuttgart: Zieler – Beck, Baumgartl, Pavard, Insua – Badstuber, Ascacibar (65. Aogo) – Gentner, Thommy (77. Akolo) – Ginczek (90.+1 Kaminski), Gomez

Statistik:

1:0 Pizarro (7.), 1:1 Gomez (45.), 1:2 Gomez (45+2), 1:3 Beck (57.), 2:3 Jojic (86.)

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