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Das dritte Montagsspiel der Saison findet mit effzeh-Beteiligung am 12. März in Bremen statt. Der „Südkurve 1. FC Köln e. V.“ gibt nun in einem Statement bekannt, dass das Spiel von Seiten der Kölner Fans boykottiert werden wird.

Nach dem Spiel am kommenden Sonntag gegen den VfB Stuttgart tritt der 1. FC Köln am 12. März, einem Montag, zu einem Auswärtsspiel in Bremen an. Der unbeliebte Montagstermin wurde zu dieser Saison von der DFL eingeführt –  bei den Montagsspielen in Frankfurt und Dortmund gab es bereits erhebliche Proteste der Fans. Am Montag verzeichnete der BVB den geringsten Zuschauerzuspruch seit langer Zeit, der kreative und friedliche Protest der Frankfurter Fans sorgte ebenfalls für viel Aufsehen und eine tiefere Auseinandersetzung mit der Thematik. Der „Südkurve 1. FC Köln e.V.“ gab diesbezüglich nun in einer Stellungnahme bekannt, dass „zahlreiche Gruppen und Fanclubs unserer Anhängerschaft, darunter auch die Ultragruppen, (…) dem Montagsspiel in Bremen aus Protest fernbleiben“ werden.

Montagsspiele: Ausdruck des Profitstrebens der Verbände

In dem Statement heißt es weiterhin: „Allen Fanprotesten zum Trotz wurden die Montagsspiele nun auch in der ersten Bundesliga eingeführt. Hatten wir als Fanszene die Montagsspiele in der 2. Bundesliga über Jahre zwar kritisch begleitet aber gewissermaßen als gegeben hingenommen, ist für viele Fans mit der jetzigen Einführung in der höchsten Spielklasse die Grenze des Hinnehmbaren endgültig überschritten.“ Die Fangruppierung des 1. FC Köln schließt mit den Worten: „Die Anstoßzeiten können nicht weiter dem Profitstreben von Vereinen, Verbänden und TV-Sendern zum Opfer fallen und müssen auch im Sinne von uns Fans gestaltet werden, die ihre Mannschaft im Stadion unterstützen wollen.“ Für das wichtige Spiel in Bremen wird der effzeh also auf Unterstützung von Teilen der Fans verzichten müssen.

>>> 1. FC Köln reagiert auf Montags-Boykott: „Wir respektieren das“
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