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Kurz & Knapp

Vorstellung von Armin Veh: „Ich bin nicht blauäugig“

Heute wurde mit Armin Veh der neue Mann auf der Kommandobrücke des 1. FC Köln vorgestellt. Wir haben die wichtigsten Aussagen der PK gesammelt.

Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Am Montagmittag wurde mit Armin Veh der neue Mann auf der Kommandobrücke des 1. FC Köln vorgestellt. Wir haben die wichtigsten Aussagen der Pressekonferenz gesammelt.

Einen Tag nach der bitteren Niederlage gegen den SC Freiburg wurde im Müngersdorfer Stadion der neue Geschäftsführer Sport des 1. FC Köln offiziell vorgestellt. Seit Montagmittag ist Armin Veh aus sportlicher Sicht am Ruder – der 56-Jährige tritt die Nachfolge von Jörg Schmadtke an, der im Oktober zurückgetreten war. Vehs Kollege Alexander Wehrle, seines Zeichens Geschäftsführer im Finanzbereich, ist voll des Lobes über den neuen effzeh-Frontmann: „Ich bin mir absolut sicher, dass er genau der richtige Mann ist. Auch in Stuttgart gab es schwierige Phasen und da lernt man Menschen kennen. Heute ist ein guter Tag für den effzeh. Ich bin überzeugt davon, dass er Stabilität in den Verein bringt. Er ist bereit, sich für ein Projekt zu begeistern.“

Veh selbst sagte über seine neue Aufgabe: „Der 1. FC Köln hat sich vier Jahre lang ein positives Image aufgebaut. Was jetzt passiert ist, kann ich nicht beurteilen. Es war mein Eindruck, dass der FC gut geführt wurde. Im Sport kann es kleine Dinge geben, die den Ausschlag geben, dass man nicht erfolgreich ist“, erklärte der neue effzeh-Geschäftsführer. Seine dringlichste Aufgabe sieht der ehemalige Meistertrainer vom VfB Stuttgart darin, erst einmal die Mannschaft und den Trainer kennenzulernen. Er müsse sich selbst erst eine Meinung bilden, bevor er irgendwelche Entscheidungen treffe, betonte Veh. Köln selbst habe er bereits durch seine Fußballlehrer-Ausbildung kennenlernen dürfen, weshalb er auch genau wisse, wie die Menschen „ihre Stadt und ihren Fußball lieben.“

Viel Arbeit wartet auf Armin Veh

Nachdem man durch die gestrige Niederlage nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt habe, möchte Veh jedoch nicht die Flinte ins Korn werfen: „Wir haben eine Situation, die es so ja noch nicht gab. Drei oder sechs Punkte in der Winterpause – das ist nicht normal. Wir werden als Klubs nicht in der Rückrunde alles abschenken. Das ist klar.“ Dennoch beginnen die Planungen aktuell bereits für die zweite Liga, wie Veh unterstrich. „Wenn wir gestern gewonnen hätten, hätten wir noch eine kleine Chance gehabt. Jetzt muss man klar sagen, dass du normalerweise anders planen musst.“

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Dazu gehöre neben der Suche nach einem neuen Trainer auch, dass Veh Unterstützung im sportlichen Bereich bekomme – dazu sagte er: „Es wird sicher einer dazukommen, der mir assistiert, was das Thema Sport anbelangt. Wie seine Funktion dann genannt wird, ist nicht so wichtig“, betont der ehemalige Bundesliga-Trainer, der zuletzt bei Eintracht Frankfurt an der Seitenlinie stand. Ein Ziel für den Sommer hat er sich bereits gesetzt: Man müsse dann eine Mannschaft haben, die „sofort die Favoritenrolle“ in der zweiten Bundesliga übernehmen könne. Bis dahin wartet auf Veh allerdings noch jede Menge Arbeit.

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