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Der 1. FC Köln und der ehemalige Torwarttrainer der Profis, Alexander Bade, werden sich laut effzeh.com-Informationen „einvernehmlich trennen“. Der Schritt soll zeitnah erfolgen.

UPDATE: Bade und der 1. FC Köln haben sich mittlerweile getrennt. Mehr lesen…

Bereits an Neujahr hatte der „kicker“ von der bevorstehenden Trennung berichtet, gestern erklärte der 1. FC Köln dann mit einer Stellungnahme, dass Andreas Menger ab sofort das Torwarttraining der Profi-Mannschaft übernehmen werde. Bade werde auf „eigenen Wunsch“ hin mit anderen Aufgaben im Club betraut. Dieser Darstellung widersprachen kurz darauf allerdings sowohl der langjährige FC-Mitarbeiter als auch sein Berater. „Es ist nicht richtig, dass ich von meinen Aufgaben entbunden werden wollte“, erklärte Bade gegenüber der „BILD“. Eine neue Aufgabe habe er ebenfalls nicht übernommen. Berater Jörg Neblung, ein Vertrauter der 47-Jährigen, erklärte derweil auf Twitter, die Mitteilung des Vereins sei „unwahr“. Bade habe nicht den Wunsch geäußert, das Trainerteam zu verlassen.

Zurück geht all das offenbar auf ein Gespräch zwischen Cheftrainer Stefan Ruthenbeck und Bade zwei Tage vor Weihnachten und somit kurz vor dem Winterurlaub. Der Verlauf des Gesprächs wird unterschiedlich geschildert. Während Ruthenbeck erklärte, er hätte gerne weiter mit Bade gearbeitet, es sei aber „von der anderen Seite nicht mehr so erwünscht“, gewesen, kontert Bade ebenfalls im „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Dieses Gespräch hat nie stattgefunden.“ Ruthenbeck wiederum verwahrt sich gegen den Vorwurf, er sei für den Abgang Bades verantwortlich: „Ich habe Alex mit Sicherheit nicht gefeuert.“ Zu den Gründen für seinen Abschiedswunsch habe der Tortwarttrainer „nur Andeutungen gemacht“, erklärte Ruthenbeck außerdem.

Gespräch zwischen Ruthenbeck und Bade entscheidend

Genau mit diesem Gespräch dürfte der 1. FC Köln nun allerdings seine Position begründen: Bade habe im Gespräch mit Ruthenbeck den Wunsch geäußert, sich aus dem Trainerteam der Profis zu verabschieden. Das, so der Standpunkt des Clubs, sei als mündliche Kündigung zu werten. Demnach sei der Verein angesichts der kurzen Pause bis zur Rückrunde gezwungen gewesen, einen Nachfolger zu suchen. Dieser wurde schließlich in Andreas Menger gefunden, der Ex-Kölner und Vertraute von Armin Veh übernahm bereits am Dienstag seine neue Aufgabe. Bade, wie bereits geschehen, wird dieser Darstellung vermutlich weiterhin widersprechen.

>>> Das ist Alexander Bade: 20 Jahre treue Dienste für den 1. FC Köln

Trotz all dieser offenkundig unterschiedlichen Sichtweisen wird es effzeh.com-Informationen zufolge bald dennoch eine „einvernehmliche Trennung“ zwischen dem Club und dem langjährigen Mitarbeiter geben. Bades unbefristeter Vertrag, der sein Betätigungsfeld klar im Profi-Bereich fixiert, wird aufgelöst werden. Der 47-Jährige wird zudem eine Abfindung erhalten.

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