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Kurz & Knapp

Endspurt für den 1. FC Köln: Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten in der 2. Bundesliga

Die heiße Phase in der 2. Bundesliga steht: Gegen wen der 1. FC Köln im Aufstiegsrennen noch spielen muss und was die Konkurrenz zu tun bekommt, seht ihr hier.

Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Endlich geht es in die heiße Phase der Saison, neun Spiele stehen für den 1. FC Köln noch auf dem Plan. Neun Spiele, in denen sich entscheidet, ob es für die direkte Rückkehr in die Bundesliga reicht. Oder um es mit Anthony Modeste zu sagen: „Noch neun Spiele 2. Liga, dann sind wir wieder zurück. Ich hatte eigentlich nie vor, mal in der 2. Liga zu spielen und kann kaum abwarten, mit dem FC wieder erstklassig zu sein“, betont der französische Torjäger vor dem Duell beim MSV Duisburg, das aufgrund eines ramponierten Rasens ins Wasser fiel.

Die Ausgangslage der „Geißböcke“ ist zu Beginn des Endspurts in der 2. Bundesliga hervorragend: Mit 51 Punkten thront der effzeh trotz einer Partie weniger über der Konkurrenz, dahinter folgen der Hamburger SV (50) und Union Berlin (47) – die weiteren Verfolger, angeführt vom FC St. Pauli, sind bereits ein Stück weit abgeschlagen. Ein Dreikampf also an der Spitze um zwei Plätze, die direkt zur Teilnahme an der Bundesliga in der kommenden Spielzeit berechtigen. Doch wie sieht das Restprogramm der Topteams bis zum Saisonende aus? Wir haben es uns einmal näher angeschaut!

1. 1. FC Köln – 51 Punkte

Für den Tabellenführer aus Köln ist das direkte Duell mit den Verfolgern vom Hamburger SV am 29. Spieltag der absolute Höhepunkt im Restprogramm. Die Vorentscheidung darüber, wer am Saisonende als Erstplatzierter aufsteigt, könnte in diesem Duell fallen. Damit die Kölner dieses Ziel erreichen, dürfen sie in den restlichen Spielen aber natürlich auch keine Schwächen zeigen. Fünfmal geht es für die „Geißböcke“ noch auswärts zur Sache –inklusive des Nachholspiels beim MSV Duisburg.

Auch die sonstigen Aufgaben auf fremdem Platz sind außer der Partie in Heidenheim in der unteren Tabellenhälfte zu finden: Die Anfang-Schützlinge bekommen es in Dresden, Fürth und am letzten Spieltag in Magdeburg mit Teams zu tun, die aktuell noch im Abstiegskampf stecken. Das Heimprogramm wirkt dagegen deutlich unangenehmer: Vor dem HSV-Kracher kommt noch Holstein Kiel nach Köln, danach sind kampfstarke Darmstädter und spielfreudige Regensburger zu Gast im Müngersdorfer Stadion.

Das Restprogramm: Kiel (H), Heidenheim (A), Hamburger SV (H), Dresden (A), Darmstadt (H), Fürth (A), Regensburg (H), Magdeburg (A) (dazu das noch nicht terminierte Nachholspiel in Duisburg)

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2. Hamburger SV – 50 Punkte

Der Bundesliga-Absteiger hat auf den ersten Blick ein schwieriges Restprogramm zu bewältigen: Die Rothosen spielen an den letzten Spieltagen der Saison sowohl noch gegen die vor dem HSV rangierenden Kölner als auch gegen die Verfolger vom 1. FC Union Berlin, die derzeit nur drei Punkte hinter den Hamburgern liegen. Mit Siegen aus diesen beiden Schlüsselspielen auf fremdem Platz dürfte dem Hamburger Aufstieg nichts mehr im Wege stehen – es sei denn, die Norddeutschen zeigen in den anderen Partien wie im Heimspiel gegen Darmstadt Nerven.

Insbesondere die ausstehenden Auswärtsaufgaben haben es für den HSV in sich: Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf muss nicht nur in Köln und Berlin noch Punkte sammeln, sondern auch in Bochum und Paderborn. Dennoch: Mit vier Heimspielen in der Hand geht der Bundesliga-Absteiger neben dem effzeh als klarer Favorit in den Endspurt der Saison. Magdeburg, Aue, Ingolstadt und Duisburg machen noch ihre Aufwartung im Volksparkstadion – allesamt Gegner, die angesichts ihrer Tabellensituation nicht gerade Angst verbreiten sollten.

Das Restprogramm: Bochum (A), Magdeburg (H), Köln (A), Aue (H), Berlin (A), Ingolstadt (H), Paderborn (A), Duisburg (H)

Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

3. 1. FC Union Berlin – 47 Punkte

Die „Eisernen“ haben es im Schlussspurt selbst in der Hand. Nach der überraschenden Niederlage in Heidenheim hat Union nur noch am 30. Spieltag mit dem Duell gegen den Hamburger SV ein direktes Duell mit einem Aufstiegskonkurrenten. Mit derzeit 47 Punkten scheint der Relegationsrang für die Berliner absolut machbar – auf Platz zwei fehlen aber auch nur drei Punkte. Angesichts der Heimstärke der Köpenicker keine allzu schlechte Ausgangslage, was auch ein Blick auf das Restprogramm beweist.

Nun kommt der SC Paderborn an die Alte Försterei – übersteht die Mannschaft von Trainer Urs Fischer dies schadlos, dann könnte Union zumindest die Relegation in greifbarer Nähe haben. Gerade auswärts kommen allerdings unangenehme Gegner auf die „Eisernen“ zu: Das Ostduell bei Dynamo Dresden sei genauso genannt wie die Gastspiele in Fürth, Darmstadt oder Bochum. Auch zuhause muss das Team aus der Hauptstadt auf der Hut sein, neben Paderborn und dem HSV kommt noch Regensburg und Magdeburg nach Berlin.

Das Restprogramm: Paderborn (H), Dresden (A), Regensburg (H), Fürth (A), Hamburger SV (H), Darmstadt (A), Magdeburg (H), Bochum (A)

Auf der nächsten Seite: Die Verfolger mit Chancen auf den Relegationsplatz

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