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Vorspiel

Auswärts in Duisburg: Den 1. FC Köln erwartet ein Kampfspiel

Personelle Probleme auf beiden Seiten, dazu ein schlechter Rasen: Für den 1. FC Köln wird das Spiel beim MSV Duisburg kein Selbstläufer.

Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images

„Wir brauchen vereinte Kräfte, um sie in Schach zu halten und mit Sicherheit auch das Quäntchen Glück. Es wird ein Kampfspiel, und dementsprechend werden wir uns auch vorbereiten“, argumentierte Duisburgs Trainer Thorsten Lieberknecht auf der Pressekonferenz und gab damit schon wieder den Tenor für die Herangehensweise seiner Mannschaft vor.

Wie bereits erwähnt zählt im Abstiegskampf für den MSV jeder Punkt, das Spiel gegen den effzeh kommt vielleicht genau zur richtigen Zeit. Die minimalistischen Ergebnisse der letzten Wochen stellen eine Verbesserung der Tabellenposition der „Zebras“ dar, spielerisch hingegen waren die Leistungen meistens ausbaufähig. Doch um den Schönheitspreis geht es sowieso nicht, das einzige Ziel sind Punkte – auch für den MSV.

Welche Rolle wird der ramponierte Rasen spielen?

Auch dort war die Trainingswoche zuletzt schwierig, weil sich neben den Langzeitverletzten einige Akteure mit Grippesymptomen abmelden mussten und noch nicht ganz klar ist, in welcher Formation und personellen Besetzung Lieberknecht seine Mannschaft ins Rennen schicken wird. Im Duell zwischen der schwächsten Heim- und der besten Auswärtsmannschaft der Liga wird Lieberknecht aber ähnlich seinem eigenen Naturell darauf setzen, die spielerische Überlegenheit der Kölner möglichst stark einzugrenzen.

Denkbar ist deswegen laut Markus Anfang, dass Duisburg vom zuletzt praktizierten 4-1-4-1 abrückt und eine Formation wählt, die die der Kölner spiegelt. Daran anschließend dürfte Lieberknecht auf die Qualitäten seines Keepers Felix Wiedwald setzen, der im Winter neu nach Duisburg kam und seitdem bereits 32 Torschüsse parieren konnte und damit auf Rang zwei im Ranking der besten Zweitliga-Keeper des Jahres 2019 liegt. In den jüngsten drei Partien wehrte der ehemalige Bremer gar 15 der 16 Torschüsse aufs Duisburger Tor ab.

Dass es zuletzt in Duisburg häufiger mal regnete, könnte eher der Heimmannschaft zum Vorteil gereichen: Wenn Lieberknecht seine Mannschaft erneut mit dem Messer zwischen den Zähnen auf den Rasen schickt, könnte es helfen, wenn eben dieser in schlechtem Zustand ist. Dies konnte am Freitagabend bereits beobachtet werden, als „Heimteam“ Uerdingen sich in einer Drittliga-Partie mit 1:1 von Fortuna Köln trennte.

Viele Pfützen waren auf dem Feld zu sehen, teilweise wurden ganze Rasenstücke vom Boden abgetrennt, woraufhin viele Löcher entstanden. Wenn das Spiel angepfiffen wird, dürfte das also eher der Mannschaft zugute kommen, die das Spiel zerstören will – trotz personeller Probleme wird das definitiv nicht der 1. FC Köln sein.

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