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Spielberichte

3:1 gegen den FC Bologna: Souveräner Testspiel-Sieg für den 1. FC Köln

Das erste Testspiel im Kitzbühel-Trainingslager ist dem 1. FC Köln gelungen: Gegen den FC Bologna gewinnen die „Geißböcke“ nach einem ordentlichen Auftritt souverän mit 3:1.

REUTLINGEN, GERMANY - JULY 14: Jhon Cordoba and Florian Kainz of 1.FC Koeln celebrate after scoring his team`s first goal during the pre-season friendly match between SSV Reutlingen v 1. FC Koeln at Stadion an der Kreuzeiche on July 14, 2019 in Reutlingen, Germany. (Photo by Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images)
Foto: Christian Kaspar-Bartke/Bongarts/Getty Images

Der 1. FC Köln hat das erste Testspiel im Kitzbühel-Trainingslager klar für sich entscheiden können: Die „Geißböcke“ bezwangen nach einem ordentlichen Auftritt in Kufstein den FC Bologna mit 3:1 (2:0), die Tore für die Mannschaft des neuen Trainers Achim Beierlorzer erziellten Florian Kainz (11./22.) sowie der eingewechselte Darko Churlinov (71.). Kurz vor Schluss verkürzte der Serie-A-Club noch durch Orsolini (85.).

Das Spiel in Kürze

Bereits früh zeigte der effzeh, dass er das Heft des Handelns in die Hand nehmen möchte. So war es auch kaum verwunderlich, dass ein Ballgewinn inklusive schnellem Umschalten die Führung brachte: Nach Kingsley Schindlers Hereingabe in den Rückraum schob Florian Kainz locker zum 1:0 ein. Nahezu eine Kopie führte zum 2:0: Diesmal legte Rechtsverteidiger Kingsley Ehizibue auf, Kainz vollendete erneut souverän.

Nach dem Seitenwechsel kam Bologna etwas besser in die Partie, nutzte die sich bietenden Gelegenheiten allerdings nicht. Nach der für ein Testspiel obligatorischen Wechselorgie schraubten die Kölner das Ergebnis höher: Marcel Risse schickte Simon Terodde auf die Reise, der vor Bolognas Torwart uneigennützig auf Churlinov querlegte. Reine Formsache für den Youngster, der damit das 3:0 erzielte. Kurz vor Schluss konnte der Serie-A-Club dank Orsolinis Treffer noch Ergebniskosmetik betreiben.

Moment des Spiels

Dass der 1. FC Köln einen Plan verfolgt, wurde auch gegen Bologna einmal mehr klar. Defensiv stark gegen den Ball, nach vorne mit schnellem Umschalten: Das will Achim Beierlorzer von seinen Schützlingen sehen – und das setzten sie auch hervorragend um. Auch deshalb war die frühe Führung durch Florian Kainz wie auf dem Reißbrett – mit Tempo über die Außen in den Rücken der Abwehr, dann möglichst schnell zum Abschluss kommen.

Bild des Spiels

Zitat des Spiels

„Ich bin sehr zufrieden, es war die Fortsetzung dessen, was wir schon gegen Osnabrück und Bremen gezeitigt haben. Wir haben gegen eine richtig gute Mannschaft einige starke Balleroberungen gehabt und schöne Tore geschossen.“ (Achim Beierlorzer)

Zahl des Spiels

Elf. Obwohl effzeh-Coach Achim Beierlorzer angeblich nicht vorhatte, viel durch zu wechseln, tauschte er im Verlauf der zweiten Hälfte das komplette Team. Nachdem zunächst alle Feldspieler ersetzt wurden, kam später Nachwuchstorwart Julian Krahl, vor der Saison aus Leipzig zu den „Geißböcken“ gekommen, zu seinem Debüt im Kölner Tor.

Drei Stars

***Florian Kainz: Mit seinen zwei Treffern prägte der Österreicher, der im Winter von Werder Bremen verpflichtet wurde, die Partie in der ersten Halbzeit. Dass ihm die Position als offensiver Linksaußen besser behagt als die Rolle im vergangenen Halbjahr, zeigte sich aber auch noch in weiteren Szenen. Spielstark und präsent: Kainz präsentiert sich in auffällig guter Verfassung.

**Birger Verstraete: Der Neuzugang deutete einmal mehr an, dass er im defensiven Mittelfeld der „Geißböcke“ der Chef im Ring ist. Gegen den Ball mit hoher Laufbereitschaft und der nötigen Aggressivität, im Spiel nach vorne mit großer Übersicht und vielen spielerischen Lösungen: Verstraete überzeugte gegen Bologna auf ganzer Linie und machte Hoffnung, dass er den Erwartungen, die in Köln gehegt werden, auch erfüllen kann.

*Kingsley Schindler: Dass der 1. FC Köln nicht nur auf der linken Seite stark auftrumpfen konnte gegen den FC Bologna, lag auch an der abermals guten Vorstellung des ehemaligen Kielers, der im Sommer ablösefrei von der Föhrde zu den „Geißböcken“ stieß. Das Zusammenspiel mit Ehizibue funktioniert auf der rechten Bahn bereits außerordentlich gut, dazu suchte Schindler neben seinem Assist auch einmal gefährlich den Abschluss.

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