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Vorspiel

1. FC Köln empfängt Wolfsburg: Letzte Chance auf drei Punkte

Für den 1. FC Köln bietet sich am Samstag die letzte Gelegenheit in dieser Saison den ersten Bundesliga-Sieg einzufahren. Der VfL Wolfsburg ist zu Gast. 

COLOGNE, GERMANY - FEBRUARY 04: Frederik Soerensen of Cologne shouts during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and VfL Wolfsburg at RheinEnergieStadion on February 4, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images)
Foto: Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images

Für den 1. FC Köln bietet sich am Samstagnachmittag die letzte Gelegenheit noch in diesem Jahr den ersten Bundesliga-Sieg der Saison einzufahren. Der VfL Wolfsburg ist zu Gast. 

Großartige Entspannung stellt sich beim 1. FC Köln vor der Partie gegen Wolfsburg am Samstag nicht ein: Mit Sehrou Guirassy fällt der derzeit wichtigste Offensivmann weiterhin aus. Immerhin: Marco Höger kehrt nach überstandener Verletzungspause in den Kader zurück. Ansonsten gibt es keine allzu positiven Nachrichten vom Geißbockheim: Auch gegen die Wölfe wird Trainer Stefan Ruthenbeck nur auf einen Not-Kader zurückgreifen können.

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Dennoch wollen die „Geißböcke“ gegen Wolfsburg an ihre engagierte Leistung beim Auswärtsspiel in München anknüpfen und dem VfL Paroli bieten – im Idealfall, das bleibt auch im letzten Bundesliga-Spiel des Kalenderjahrs die Hoffnung, springt am Ende doch noch der erste und einzige Sieg in der Hinrunde der Saison 2017/18 für die Kölner dabei heraus. „Wir haben ein paar Ideen, wie wir den Gegner vor Probleme stellen können und einen guten Matchplan“, erklärte der Trainer am Freitag. „Es ist wieder ein Endspiel.“

Änderungen in der Startformation

Was die Aufstellung angeht, will Ruthenbeck im Vergleich zur Partie gegen den FC Bayern durchaus Änderungen vornehmen. „Es werden wieder ein paar Spieler reinkommen, um auch eine gewisse Frische zu haben.“ Höger dürfte auf Grund seiner Erfahrung zu denjenigen gehören, die neu in die Mannschaft kommen könnten. Auch eine Rückkehr von Konstantin Rausch in die Startelf ist durchaus denkbar.

COLOGNE, GERMANY - FEBRUARY 04: Goalkeeper Thomas Kessler of Cologne (L) and Josuha Guilavogui of Wolfsburg (R) get agitated during the Bundesliga match between 1. FC Koeln and VfL Wolfsburg at RheinEnergieStadion on February 4, 2017 in Cologne, Germany. (Photo by Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images)

Foto: Mika Volkmann/Bongarts/Getty Images

Und auch wenn der Gegner am Samstag, wie schon in München, spielerisch durchaus überlegen erscheint, erwartet der Trainer von seinen Schützlingen vollen Einsatz. „So viele Fans sind mit nach München gefahren und mit einer 6:0-Klatsche nach Hause zu fahren, hätten wir uns nicht verziehen“, führte Ruthenbeck aus. Gegen Wolfsburg sei man deshalb wieder „in der Pflicht“, egal welche Spieler am Ende auf dem Platzen stehen würden. „Laufen, Grätschen, Kratzen – all diese Dinge, die für Leidenschaft stehen, kann jeder Spieler abrufen und das fordere ich auch ein“, gab Ruthenbeck die Marschrichtung vor. 

„Alles für den ersten Dreier tun“

Einen ängstlichen Auftritt will der Trainer am Samstag im letzten Heimspiel des Jahres von seiner Mannschaft auf keinen Fall sehen. „Wir wollen einen gewissen Mut mitbringen und alles dafür tun, den ersten Dreier in der Bundesliga zu holen.“ Für Verein und Anhänger wäre es ein versöhnlicher Abschluss einer katastrophalen Hinrunde und ein Mutmacher vor der so wichtigen Pokal-Partie in der kommenden Woche gegen den FC Schalke 04. Denn während der Drops in der Bundesliga bereits gelutscht zu sein scheint, ist für den FC im Pokal noch alles drin. An diese Partie will Ruthenbeck aber noch keine Gedanken verschwenden: „Fokus ist Wolfsburg, nicht Schalke“, machte der 45-Jährige deutlich. 

Voraussichtliche Aufstellung:

1. FC Köln: Horn – Rausch, Heintz, Mere, Sörensen – Höger, Lehmann, Özcan – Handwerker, Jojic – Klünter

Schiedsrichter: Benjamin Brand

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