ANZEIGE
ANZEIGE

Alexander Wehrle, Geschäftsführer des 1. FC Köln, wendet sich mit deutlichen Worten zur aktuellen Situation des effzeh an dessen Fans.

Vor einigen Tagen hat effzeh-Fan Jörg Weitz mit einem vielfach beachteten Post bei Facebook seinem Unmut über die aktuelle Situation des 1. FC Köln Ausdruck verliehen. Der Autor meinte dazu selbst: „Insgesamt wurde dieser Beitrag über 3.300 mal geteilt, erhielt mehr als 19.500 „Gefällt mir“- Angaben und wurde über 3.000 mal kommentiert.“ Weiterhin habe er über 500 private Nachrichten erhalten. In einem Gespräch mit effzeh-Geschäftsführer Alexander Wehrle hatte Weitz nun die Möglichkeit, am Geißbockheim über die Kritikpunkte zu sprechen und ins Detail zu gehen. Wir liefern die wichtigsten Aussagen.

Zum Einstieg äußerte sich Wehrle noch einmal zur Entlassung des ehemaligen Trainers Peter Stöger: „Es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für eine solche Entscheidung. Und man kann Entscheidungen nun einmal nicht im Nachhinein treffen, sondern immer nur in einem bestimmten Moment. Die Trennung von Peter Stöger war und ist keine ‚Strafe‘ für eine schlechte Bilanz und schon gar keine Reaktion auf das Schalke-Spiel, sondern es ging einzig und allein darum, die letzte Chance zu ergreifen.“

Alexander Wehrle: „Der Verein ist stabil“

Angesprochen auf die Kritik, dass die Vereinsführung die Meinung der Fans und Mitglieder nicht interessiere, sagte Wehrle: „Allein das Beispiel Ihres Offenen Briefs zeigt doch, dass das nicht stimmt. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Club, der so in der Kritik steht, seine Facebook-Seite für Besucherbeiträge offenhält – die Funktion könnten wir auch einfach abschalten und die kritischen Kommentare unter Postings löschen. Stattdessen lesen unsere Mitarbeiter in der Medienabteilung solches Feedback, sie bewerten es und geben es an Vorstand und Geschäftsführung weiter.“

ANZEIGE

Weitere Themen betrafen unter anderem die zunehmende Häufung von Interna, die an die Öffentlichkeit dringen sowie das Verhältnis mit der eigenen Fanszene. Auch die Verletzungsproblematik werde derzeit intern im Verein analysiert. Ob die Verhältnisse denn wie 2012 seien und der Verein vor einer Zerreißprobe stehe? „(…) die Gefahr besteht im Club sicher nicht. Der Verein ist stabil, er ist wirtschaftlich kerngesund, die Mannschaft ist trotz der sehr schlechten Hinrunde intakt und das Team am Geißbockheim gut aufgestellt. Es herrscht kein Chaos und keine extreme Aufregung, gerade, wenn man bedenkt, wie dramatisch die sportliche Situation ist“, fasst Wehrle zusammen.

Weitere Aussagen von Alexander Wehrle finden sich im Interview auf fc.de.

Teilen:

1 Kommentar

  1. Werner Wingenfeld am

    Mannschaft und Vorstand wirken auf mich wie Hans im Märchen von ‚Hans im Glück‘. Man hat sein Kapital im Tausch immer weiter verschleudert und hinterher schöngeredet. Nun hängt der Mannschaft und ihrem kongenialen Trainer nur noch die 1. Liga wie ein Mühlstein um den Hals…