Hans Schäfer ist am Dienstag im Alter von 90 Jahren gestorben. „De Knoll“ gehörte zu den absoluten Legenden des Kölner Traditionsvereins. 

Schäfer, 1927 in Köln-Zollstock geboren, spielte in seiner aktiven Karriere ausschließlich für die Geißböcke. Von 1948 bis 1965 schnürte „De Knoll“ die Schuhe für die Kölner. In 394 Spielen für den 1. FC Köln konnte der Stürmer sagenhafte 254 Tore markieren. Mit dem FC wurde Schäfer in den Jahren 1961/62 und 1963/64 zwei Mal Deutscher Meister. Mit der deutschen Nationalmannschaft, für die er insgesamt 39 Spiele bestritt und dabei 15 Tore erzielte, wurde Schäfer im Jahr 1954 außerdem beim „Wunder von Bern“ Weltmeister. 1963, nach seiner dritten WM-Teilnahme, wurde er zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt.

German forward Hans Schaefer shoves the Czech goalkeeper into goal, still holding the ball, during a World Cup match, 13th June 1958. Referee Arthur Ellis allowed the goal, which was hotly disputed by the Czech team. (Photo by Keystone/Hulton Archive/Getty Images)

Foto: Keystone/Hulton Archive/Getty Images

Werner Spinner sagte am Dienstag: „Die gesamte FC-Familie ist in tiefer Trauer und wir sind in Gedanken bei Hans Schäfers Angehörigen.“ Der FC-Präsident führte weiter aus: „Wir verlieren eine der größten Persönlichkeiten, die der 1. FC Köln je hervorgebracht hat. Als Weltmeister und größte Ikone dieses Clubs ist Hans Schäfer unsterblich.“

„Als größte Ikone dieses Clubs ist Hans Schäfer unsterblich“

„Von allen großen Spielerpersönlichkeiten des 1. FC Köln ist Hans Schäfer mit dem Wunder von Bern der Größte“, erklärte Toni Schumacher. „Die FC-Familie verliert mit ihm einen Kölner Giganten, der Vorbild für unzählige Fußballer war“, sagte der Vize-Präsident des 1. FC Köln. „Wir trauern mit seiner Familie und werden sein Andenken in unserem Verein stets in Ehren halten.“

Anlässlich Schäfers 90. Geburtstag im Oktober diesen Jahres hatte Ralf Friedrichs mit einer ausführlichen Widmung auf das Wirken Schäfers bei effzeh.com zurück geschaut. Wir möchten euch diesen Text gerade heute noch einmal ans Herz legen, auch wenn die Legende nun nicht mehr lebt.

Maach et jot, Hans. Wir werden Dich vermissen.

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