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Nach seiner Verletzung ist Simon Zoller jetzt wieder fit – und schickt sich an, beim 1. FC Köln auf einer neuen Position Verantwortung zu übernehmen.

Sechs Wochen fiel Simon Zoller dem effzeh zuletzt aus, Grund war eine Muskelverletzung. Jetzt ist der Rechtsfuß wieder fit – und erstmals dabei, seitdem Neu-Trainer Stefan Ruthenbeck am Ruder ist. Ruthenbeck deutete kürzlich an, dass Zoller in Zukunft vielleicht eine andere Rolle bekleiden könnte. Im Gespräch mit dem „Geissblog.Köln“ spricht der Offensivspieler nun über die Veränderungen unter Ruthenbeck und das Ende einer Ära beim 1. FC Köln. Zoller konstatiert über die viereinhalb Jahre unter Vorgänger Stöger: „Wir haben mit dem Trainerteam um Peter Stöger und Manfred Schmid vier Jahre hervorragend gearbeitet. Am Ende war es einfach traurig, weil wir hier eine sehr emotionale und intensive Zeit hatten. Aber so ist das Geschäft und jetzt geht es weiter.“

Ruthenbeck hingegen sei ein ganz anderer Typ, wie Kölns Nummer Elf bestätigt: „Der Trainer ist von seinem ganzen Auftreten her impulsiver. Man hört ihn auf dem Platz, er gibt viele Anweisungen. Man merkt, dass er sehr engagiert ist und das als Riesenchance sieht. Das überträgt sich auch auf uns. Es ist gut, einen neuen Impuls zu bekommen und im Training mal etwas zu Neues zu machen.“ Der neue Plan könnte zur Mannschaft passen, glaubt Zoller – sagt aber auch, dass unter Stöger „das Alte nicht schlecht war“.

Simon Zoller: „Der Zusammenhalt in der Mannschaft hat sich nicht verändert“

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Zoller glaubt, dass er jetzt nach der Winterpause eine neue, eine gute Rolle einnehmen könnte – wenn er denn fit bleibt. Dass er beim 1. FC Köln in den letzten Jahren überwiegend im offensiven äußeren Mittelfeld zum Einsatz kam, scheint sich wohl tatsächlich zu ändern. „Ich wurde in den letzten Jahren immer bewertet wie ein Stürmer“, betont Zoller, der „an seinen Toren gemessen“ wurde, egal auf welcher Position er gespielt habe. „Aber dass ich mich ganz vorne wohler fühle und glaube, dass dort meine Stärken eher zur Geltung kommen, ist ja bekannt.“

Die Stimmung in der Mannschaft sei trotz der sportlich schwierigen Lage gut, befindet der ehemalige Lauterer. „Der Zusammenhalt in der Mannschaft hat sich in dieser Zeit nicht verändert. Wir gehen immer noch mit rund zehn Spielern gemeinsam Essen.“ Er merke schon, dass alle eine neue Chance wittern würden und setzt daher auf die ersten beiden Partien. Aber auch ein Abstieg würde ihn „nicht umwerfen“.

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