Salih Özcan: „Ich habe als Kind davon geträumt, für den 1. FC Köln zu spielen“

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Salih Özcan bekam im Juli die Fritz-Walter-Medaille in Gold und bekommt auch in der sportlichen Krise des 1. FC Köln mittlerweile regelmäßig Einsatzzeit. Der 19-Jährige lebt seinen Kindheitstraum.

„Ich bin in Köln geboren, aufgewachsen und spiele schon von Anfang an, seit der U9, für den FC“, erklärt der Mittelfeld-Youngster nun im Interview auf der Vereinswebsite. „Ich habe als Fan, als kleines Kind immer davon geträumt, für den Verein zu spielen. Dass es jetzt seit der vergangenen Saison so ist, ist unbeschreiblich schön.“

Özcan genießt das Vertrauen

Dass Özcan auch in der derzeit schwierigen Situation regelmäßig das Vertrauen von Peter Stöger genießt, zeigt, dass der Mittelfeldspieler dabei ist, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu nehmen. „Die Konkurrenz im zentralen Mittelfeld bei uns ist eigentlich groß“, erklärt Özcan. Doch momentan profitiere er von den Verletzungen von Jonas Hector und Marco Höger – „wobei mit Lehmann, Jojic und Nartey immer noch genügend Spieler da sind, die auf der ‚Sechs‘ spielen können.“ Einen echten Stammplatz habe er allerdings auch noch nicht, sagt Özcan. „Den muss ich mir noch erarbeiten.“

Foto: Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

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Die Auszeichnung als bester Nachwuchsspieler in Form der Fritz-Walter-Medaille in Gold will Özcan nicht überbewerten. Ausruhen dürfe man sich darauf nicht, erklärt der 19-Jährige. „Es ist für mich ein Ansporn, weiter zu arbeiten und Gas zu geben.“ Dennoch: Dass Spieler wie Toni Kroos oder Mario Goetze die Auszeichnung ebenfalls gewonnen habe, zeige „wohin der Weg führen kann“.

Abstiegskampf gegen Mainz

Zunächst steht für Özcan aber wieder bitterer Bundesliga-Abstiegskampf an. Nach der Länderspielpause steht das Auswärtsspiel gegen den 1. FSV Mainz 05 auf dem Programm. Und langsam müssen die sieglosen Kölner endlich Punkten, wenn sie irgendwie noch Chancen in der Rückrunde haben wollen. Das weiß auch Özcan. „In unserer Lage ist jedes Spiel ein Endspiel. Am Ende müssen wir das Spiel einfach gewinnen – komme was wolle.“

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