Nachbetrachtungen zur Derbyniederlage, Neues von Geromel und das sich immer schneller drehende Rad – alles in Rut op Wieß, der effzeh.com-Presseschau.

Fangen wir erstmal mit guten Nachrichten an: Marco Höger, gebürtiger Kölner und effzeh-Fan, kann sich durchaus vorstellen, seine Karriere beim effzeh zu beenden, wie der Geißblog.Köln aufzeichnet.

Ein anderer effzeh-Spieler rückte in der vergangenen Woche ebenfalls ins Rampenlicht: Lukas Klünter feierte seine ersten beiden Startelf-Einsätze – jetzt winkt ihm laut dem Kicker eine Vertragsverlängerung.

Für das Spiel am Samstag in Augsburg darf Peter Stöger dabei wieder auf fast alle Spieler zurückgreifen: Bis auf Guirassy und Risse stehen aller zur Verfügung. Dass das die Aufgabe beim „Angstgegner“ nicht einfacher macht, erklärt der KSTA.

Immerhin, so der Erkenntnisgewinn der Kölnischen Rundschau, sei der effzeh aber mittlerweile das Team mit der besten Chancenverwertung der Liga. Wenigstens etwas, könnte man meinen.

Opjeschnapp

Dass auch ein gefälschter Parkausweis Grund für ein Stadionverbot sein kann, erklärt der Express mit Bezug auf einen Ende März zu Ende gegangenen Prozess am Kölner Landgericht. Ein effzeh-Fan hatte versucht, mit einem kopierten Parkausweis in das Parkhaus an der Aachener Straße zu gelangen.

Das Premium-Produkt Bundesliga boomt wie wahrscheinlich noch nie, die Einnahmen sprudeln, die DFL freut sich – der Grundlagenvertrag zwischen DFB und DFL hingegen scheint jedoch missachtet zu werden, wie Recherchen von hr-info ergeben. Es fließt weit weniger Geld von DFL zu DFB und damit ist die Unterstützung der Amateure viel geringer als angenommen. Bei der Hessenschau wird dargelegt, warum die Beziehung zwischen DFB und DFL erneut Risse bekommt.

„Ich habe nur gute Erinnerungen.“ – ein Gespräch mit Pedro Geromel im General-Anzeiger Bonn!

En Unserm Veedel

Die Nachbetrachtungen aus Mönchengladbach zum Derby finden sich unter anderem bei Torfabrik.de und Seitenwahl.de.

Den Vierten Offiziellen schmerzt die Niederlage natürlich auch, in seinem Nachbericht thematisiert er allerdings auch den Verkauf von Anteilen und allgemein die nachlassende Begeisterung für den Fußball.

Social Jeck

Hinger d’r Britz

Was gab es sonst so Neues in der Bundesliga? In seiner Taktik-Kolumne widmet sich Tobias Escher bei Spielverlagerung.de den Spielzerstörern der Liga, dem System des HSV und dem Aufschwung in Ingolstadt.

Das Fußballmagazin 11Freunde zeichnet eine Debatte im Bundestag über die Date „Gewalttäter Sport“ auf – und das Verhalten der Bundestagsabgeordneten erntet viel Kopfschütteln. Hier gibt es das Protokoll zum Nachlesen.

Dass im Fußball Datenanalyse immer wichtiger wird, ist nicht erst seit der Einführung des statistischen Wertes „expected goals“ bekannt, den wir in Zusammenarbeit mit einem niederländischen Analysten (11tegen11 bei Twitter) immer mal wieder heranziehen. Im Guardian wurde jetzt erneut die Bedeutung und vor allem die Perspektive der Quantifizierung von Fußball-Statistiken aufgezeigt.

Die Auswirkungen der digitalen Transformation werden auch bei der FAZ diskutiert – natürlich nicht ohne einen Rückgriff auf die viel zitierten „Laptop-Trainer“ und den schimpfenden Mehmet Scholl. Doch der digitalen Analyse dürfte die Zukunft gehören, wie der Artikel herausstellt.

Empfehlenswert ist an dieser Stelle auch eine Doku des NDR, in der die Arbeit von Fußballscouts untersucht wird.

Im PDF-Format verfügbar ist jetzt ein englischsprachiges Buch der beiden Forscher Roy Krovel und Thore Roksvold, die sich auf 332 Seiten der Frage widmen, wie Fußballfan-Kultur aussieht und warum sie so bedeutend ist. Titel des Ganzen: „We Love to Hate Each Other“.

Die Donbass-Arena, ehemals Heimat von Shaktar Donezk, ist mitterweile unter zeitweise staatliche Verwaltung gestellt und durch Militärs besetzt worden. Die Zeitung Neues Deutschland berichtet über den Verfall der Arena, in der vor einigen Jahren noch EM-Halbfinals und CL-Spiele ausgetragen wurden.

Er gibt selten Interviews, und vielleicht ist das auch ganz gut so: Red-Bull-Gründer Mateschitz im Gespräch mit der Kleinen Zeitung aus Österreich. Vieles erklärt sich besser, wenn man dieses Gespräch gelesen hat.

Lesenswert in ihren Betrachtungen zur Bundesliga ist wie immer auch die TAZ: „Der medial allgegenwärtige Spitzensport, an erster Stelle und mit großen Abstand natürlich Fußball, hat inzwischen finanzielle Dimensionen erreicht, die jegliche Meritokratie, von Gerechtigkeitssinn nicht zu reden, verspotten.“ Das Rad dreht sich immer schneller, die Gelder werden immer mehr – wäre es da nicht an der Zeit, das Ganze zu boykottieren?

RB-Genie Oli Mintzlaff hat einen neuen Job: Er ist nicht mehr „Head of Global Soccer“, sondern nur noch für Red Bull Leipzig verantwortlich. Glückwünsche von uns!

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