Nach UEFA-Strafe wegen London-Vorfällen: 1. FC Köln legt Berufung ein

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Der 1. FC Köln hat gegen die Strafe der UEFA wegen der Vorkommnisse beim Auswärtsspiel in London Berufung eingelegt, die aufgeführten Verstöße würden die Strafe des Verbands nicht rechtfertigen, das erklärte der Bundesligist am Montag. 

Die Disziplinarkommission der Europäischen Fußball-Union (UEFA) hatte den 1. FC Köln in der vergangenen Woche wegen Zuschauer-Fehlverhaltens beim Spiel gegen Arsenal in London mit Strafen belegt (effzeh.com berichtete). Neben einer Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro wurde auch ein Zuschauerausschluss für FC-Fans beim nächsten Auswärtsspiel in den europäischen Wettbewerben verhängt. Letztere Sanktion wurde für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt. Gegen dieses Urteil legt der 1. FC Köln nun fristgerecht Berufung beim Verband ein.

„Mangelhaftes Konzept der Londoner Verantwortlichen“

„Auch nach eingehender Analyse der Urteilsbegründung ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das Fehlverhalten einer kleinen Minderheit von Fans eine derart drastische Strafe gegen den Club nach sich ziehen soll“, erklärt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle in der Mitteilung auf der Website des Clubs. Die aufgeführten Verstöße würden diese Sanktionen nach Auffassung des FC nicht rechtfertigen. Zudem ist aus Sicht des Vereins offensichtlich, „dass Teile der Probleme rund um den Einlass durch ein mangelhaftes Konzept der Londoner Verantwortlichen verursacht wurden“, heißt es weiter.

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Geschäftsführer Wehrle appellierte aber auch: „Wir gehen davon aus, dass unsere Fans wie gegen BATE Borisov auch gegen Arsenal niemandem einen Anlass bieten, die Bewährung noch vor dem abschließenden Gruppenspiel in der UEFA Europa League bei Roter Stern Belgrad am 7. Dezember zu widerrufen.“ Unabhängig vom weiteren Verfahrensverlauf muss der 1. FC Köln damit rechnen, dass er bereits jetzt unter Bewährung spielt.

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