Vor dem Duell mit dem 1. FC Köln hat sich Arsenal-Innenverteidiger Per Mertesacker zum Duell in der Europa League, Lukas Podolski und Köln als Gegner geäußert.

Wenn der 1. FC Köln am Donnerstag bei Arsenal antritt, werden auch bekannte Gesichter wie die von Mesut Özil und Shkodran Mustafi über die Bildschirme flimmern. Genauso wie das von Per Mertesacker – der ehemalige Nationalspieler ist in London mittlerweile zum Kapitän aufgestiegen und geht nun in seine letzte Profi-Saison. Im Jahr 2018 soll dann Schluss sein für den „Big Fucking German“, wie er von den Arsenal-Fans mittlerweile getauft wurde.

Und wie das so ist, wenn eine deutsche Mannschaft auf ein ausländisches Team mit deutschen Spielern in ihren Reihen trifft, fokussiert sich die Berichterstattung auch vor dem Duell zwischen Geißböcken und Gunners auf die bekannten Gesichter. Da mit Lukas Podolski auch noch ein Ur-Kölner zwischenzeitlich bei Arsenal gekickt hat, gibt es natürlich auch viel Gesprächsstoff. Mertesacker hat nun im Gespräch mit „Sport1“ den Anfang gemacht.

SYDNEY, AUSTRALIA - JULY 12: Per Mertesacker speaks to media during the Emirates Kids Clinic with Arsenal FC at Sydney University on July 12, 2017 in Sydney, Australia. (Photo by Mark Metcalfe/Getty Images for Emirates)

Foto: Mark Metcalfe/Getty Images for Emirates

„Sehr wichtig“ sei die Europa League, erklärt der Innenverteidiger angesprochen darauf, dass man bei den Gunners ja eigentlich Champions League gewohnt sei. „Für mich ist es kein Neuland“, erklärt Mertesacker. „Mit Werder habe ich schon in der Europa League gespielt – wir scheuen uns überhaupt nicht und wollen angreifen.“

Und auch wenn die englischen Top-Teams die Europa League nicht so ernst zu nehmen scheinen, ist Mertesacker motiviert, in dem Wettbewerb ein Wörtchen um den Titel mitzureden. „Zum Saisonfinale ist am Mittwoch das Europa-League-Finale, am Samstag darauf das FA-Cup-Finale und ein Tag später der letzte Spieltag der Premier League“, erklärt der 32-Jährige. „Das wäre eine schöne Woche, um die Karriere abzuschließen. Ich möchte schon überall ein Wörtchen mitreden.“

Mertesacker: Köln ein besonderes Los

Dass er auf diesem Weg nun zunächst auf den 1. FC Köln trifft, sei „etwas Besonderes“, erklärt Mertesacker. „Ich habe einen Heidenrespekt vor dem Kölner Stadion. Das wird ganz besonders“, sagt der ehemalige Bremer, der sein erstes Bundesliga-Spiel auf dem Kölner Rasen absolvierte. „Das ist ein richtig positives Pflaster für mich. Ich mag es auch, kölsche Lieder vor dem Spiel zu hören.“

Arsenal's Polish-born German striker Lukas Podolski (L) celebrates with Arsenal's German defender Per Mertesacker after scoring during a UEFA Champions League group stage football match Anderlecht vs Arsenal at the Constant Vanden Stock stadium in Anderlecht on October 22, 2014. AFP PHOTO / EMMANUEL DUNAND (Photo credit should read EMMANUEL DUNAND/AFP/Getty Images)

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Während der 1. FC Köln am Wochenende den Fehlstart in die Saison mit der dritten Niederlage perfekt machte, gewann die Gunners ihre Generalprobe am Wochenende gegen Bournemouth relativ souverän. Dennoch ist auch in der London der Saisonstart insgesamt eher in die Hose gegangen.

Mertesacker: „Es ist ja seine Heimat“

„Aber gerade wenn man so einen schwierigen Start hatte, kann man über die Europa League wieder die Form finden“, sagt Mertesacker, der den effzeh nicht unterschätzen will. „Die Kölner haben letztes Jahr mit ihrer unfassbaren Konstanz beeindruckt. Ich traue Köln auch in dieser Saison viel zu.“

Der ehemalige Teamkollege Lukas Podolski habe sich derweil noch nicht bei Mertesacker gemeldet. „Aber für ihn liegt es ja auf der Hand, dass er zu einem der beiden Spiele kommen müsste“, sagt Mertesacker. „Es ist schon etwas Besonders, wenn du für beide Mannschaften gespielt hast.“ Dass Podolski am Ende aber den Geißböcken die Daumen drücken wird, ist für Mertesacker aber doch sehr wahrscheinlich. „Denn es ist ja seine Heimat.“

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