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Seit gestern ist er Teil des 1. FC Köln, für OGC Nizza wird sein Herz allerdings trotzdem immer schlagen: In einem emotionalen Video hat sich Vincent Koziello von seinem alten Klub verabschiedet.

Am Mittwoch trainierte effzeh-Neuzugang Vincent Koziello das erste Mal mit seinem neuen Verein in Köln. Die letzten Tage verbrachte er bereits in der Domstadt, um dort einen neuen Vertrag zu unterschreiben. Zuvor hatte er allerdings noch Zeit, mit der Medienabteilung seines alten Vereins ein Video aufzunehmen, in dem er sich für die Zeit dort bedankt. Auch der Verein wendete sich in Form seines Präsidenten noch einmal an den ehemaligen Mittelfeldspieler.

„Vincent ist ein Kind des Vereins. Die jungen Spieler des Vereins sollen sich entwickeln, zuerst natürlich bei uns – wenn sie Stammspieler sind, behalten wir sie. Zuletzt hatte Vincent weniger Spielzeit, jetzt hat er eine Möglichkeit bekommen. Als Klub sind wir verpflichtet, ihn gehen zu lassen und ihm diese Chance zu geben. Wir wünschen ihm das Beste für seine weitere Karriere“, sagte Nizzas Präsident Jean-Pierre Rivère am Dienstagabend gegenüber dem vereinseigenen TV-Kanal.

Vincent Koziello: „Ich werde für immer Fan bleiben“

Koziello selbst sagte auf dem YouTube-Kanal von OGC Nizza: „Liebe Fans, vor meinem Abschied möchte ich mich gerne noch einmal an euch wenden. Nach viereinhalb Saisons in Nizza ist für mich jetzt die Zeit gekommen, etwas Anderes zu sehen, zu neuen Horizonten zu fliegen. Bevor ich jetzt gehe, möchte ich euch sagen, was mir auf dem Herzen liegt“, beginnt der 22-Jährige. Es folgen Bilder aus Koziellos Karriere in Nizza, gespickt mit Bildern aus Trainingseinheiten, Spielen und Szenen im Vereinszentrum der „jungen Adler“ mit Fans, Verantwortlichen und Mitspielern.

„Ich habe unvergessliche Momente in dem Klub verbracht, den ich schon seit langer Zeit liebe. Ich denke natürlich an meine erste Einwechslung, mein erstes Tor, verschiedene Ankünfte nach Auswärtssiegen wie zum Beispiel in Bastia oder Saint-Étienne. Meine erste Saison war fantastisch, wir wurden Vierter in der Tabelle“, erzählt Koziello: „In Erinnerung geblieben ist auch die Qualifikation für den Europapokal nach dem Spiel gegen Saint-Étienne. Die folgende Saison mit dem dritten Platz war noch schöner, dann die Erfahrungen in der Champions League und deren Hymne im Stadion Allianz-Riviera. Ich habe mit großartigen Spielern zusammengespielt und bin darauf sehr stolz. Ich habe auch andere tolle Personen kennengelernt, mich mit jedem gut verstanden und eine enge Beziehung aufgebaut.“

Dank an seine Trainer – auch an Favre

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Er ergänzt: „Wir haben auch schwierige Momente miteinander verbracht, aber wenn man es dann schafft, den Kopf wieder hochzunehmen, vergisst man so etwas in seinem Leben nicht mehr. Ich danke dem ganzen Verein, zuerst den Trainern Thierry Malaspina, Manuel Pires und natürlich auch Claude Puel, dem ich wahrscheinlich nicht genug danken kann, dass er mich zu dem Spieler gemacht hat, der ich jetzt bin und der mich auch das erste Mal in der Ligue 1 eingesetzt hat. Ich danke auch Trainer Lucien Favre, einem großen Trainer, der mir sehr viel beigebracht hat. Ich denke auch an Frédéric Gioria (Co-Trainer bei OGC Nizza, Anm.d.Red.), der von Beginn an dabei war und mich sehr unterstützt hat. Dasselbe gilt für Adrian Ursea (ebenfalls Co-Trainer, Anm.d.Red.), unter dem ich mich sehr entwickelt habe und die medizinische Abteilung.“

Koziello dankt auch den Physiotherapeuten, mit deren Hilfe er sich enorm entwickelt habe, auch wenn man das nicht unbedingt so sehen könne – er selbst wisse es aber, sagte Koziello grinsend. „Ich bin sehr stolz, ein Teil dieses Abenteuers gewesen zu sein. Ich mache mir keine Sorgen um die Zukunft des Vereins, der bei Jean-Pierre Rivère in guten Händen ist. Die Trainer machen gute Arbeit und die Spieler sind einfach unglaublich“, erklärt der Neu-Kölner, der mit einer Botschaft an die Fans schließt: „Ich danke euch für die Unterstützung von Beginn an. Ich bin sehr stolz, sehr glücklich, euch kennengelernt zu haben. Ihr seid das Rückgrat des Vereins und das wird sich niemals ändern. Ich habe vier Jahre in diesem Verein verbracht, ich bin allerdings schon länger Fan von Nizza – und werde es für immer bleiben. Issa Nissa!“

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